
Frau getötet, eine weitere in Chojna verletzt; Polizei nimmt 19-jährigen Sohn des Opfers nach Fahndung fest
Die Polizei in Westpolen leitete eine Fahndung ein, nachdem am Montagmorgen in Chojna eine Frau tot aufgefunden und eine weitere verletzt worden war. Der 19-jährige Sohn des Opfers wurde innerhalb von drei Stunden festgenommen.
Entdeckung und Fahndung
Am Montag, dem 20. Juli 2026, gegen 10:00 Uhr, wurde in Chojna, einer Stadt in der Woiwodschaft Westpommern im Westen Polens, die Leiche einer Frau entdeckt. Eine zweite Frau wurde am Tatort verletzt aufgefunden, wie die Głos Szczeciński berichtet. Der Kommandant der Kreispolizei in Gryfino löste sofort Alarm aus und mobilisierte die gesamte Einheit. Beamte der Präventionsabteilung, Hundeführer mit Spürhunden und Drohnenteams wurden eingesetzt, um das Gebiet zu sichern und den Tatverdächtigen zu lokalisieren.
Präventionsbeamte, Hundeführer mit Spürhunden und Teams, die unbemannte Luftfahrzeuge (Drohnen) einsetzten, wurden entsandt. Auch die Präventionseinheit der Woiwodschaftspolizeidirektion in Stettin beteiligte sich an dem Einsatz und unterstützte die Suche und die Sicherung des Gebiets.
Die Fahndung verlief rasch über schwieriges Gelände, wobei der Tatverdächtige versuchte, sich zu verstecken. Auch Einheiten der Feuerwehr halfen, und Drohnen überwachten das Gebiet aus der Luft.
## Festnahme Weniger als drei Stunden nach dem Auffinden der Leiche nahm die Polizei einen männlichen Tatverdächtigen fest. Er wurde in einer Kleingartenanlage aufgespürt, wie Polsatnews berichtet. Die meisten Medien, darunter RMF24 und FAKT24, identifizieren den Festgenommenen als den 19-jährigen Sohn der verstorbenen Frau. Ein Bericht der Głos Szczeciński gibt sein Alter mit 21 Jahren an. Die Festnahme beendete die intensive Suche schnell.
- Leiche einer Frau in Chojna entdeckt; Polizei leitet Fahndung ein.
- Tatverdächtiger, der 19-jährige Sohn des Opfers, in Kleingartenanlage festgenommen.
Opfer und Motiv
Die getötete Frau war die Mutter des Tatverdächtigen, wie mehrere Quellen bestätigen. Das zweite Opfer, ihre Begleiterin, erlitt Verletzungen, überlebte jedoch. RMF-FM-Reporter Krzysztof Zasada berichtete, dass der Vorfall der Höhepunkt familiärer Meinungsverschiedenheiten gewesen sei. Eine offizielle Bestätigung des Motivs durch die Polizei liegt nicht vor.
## Ermittlungen Die Bezirksstaatsanwaltschaft in Gryfino hat die Ermittlungen übernommen. Weitere Ermittlungsschritte sind im Gange, obwohl die Behörden noch keine weiteren Einzelheiten bekannt gegeben haben. Der Tatverdächtige bleibt während des laufenden Verfahrens in Untersuchungshaft.


