Regierung · Madrid
Sánchez droht eine ‚schwarze Woche‘, während die Gerichtsanhörung seiner Frau Begoña Gómez eine Kaskade juristischen Drucks auslöst
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez sieht sich einer Woche mit aufeinanderfolgenden Gerichts- und Senatsanhörungen gegenüber, an denen seine Frau, der Chef der Guardia Civil und der ehemalige Ministerpräsident Zapatero beteiligt sind.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, La Razón, eldiario.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Ehefrau des Ministerpräsidenten muss sich einer vorbereitenden Anhörung zu vier Korruptionsvorwürfen stellen, die sie unter Androhung von Polizeigewalt zum Erscheinen zwingt.
Privatklagen fordern bis zu 24 Jahre Haft, während ihre Verteidigung und die Staatsanwaltschaft auf Freispruch plädieren.
Mercedes González muss am Dienstag vor dem Senat widersprüchliche Aussagen zu Treffen mit Leire Díez erklären.
Der ehemalige Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero steht wegen Schmuggels und Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit in seinem Büro gefundenem Schmuck im Wert von 1,3 Millionen Euro unter neuer Untersuchung.
Die PSOE leidet vor den Regionalwahlen im nächsten Jahr unter einer Glaubwürdigkeitskrise, die von Parteiinsidern als ‚Tod durch tausend Nadelstiche‘ beschrieben wird.
- 12.06.Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten Zapatero wegen Schmuggels und Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit Schmuck im Wert von 1,3 Millionen Euro eingeleitet.
- 15.06.Begoña Gómez erscheint zur vorbereitenden Anhörung vor dem Richter und sieht sich vier Korruptionsvorwürfen gegenüber.
- 16.06.Direktorin der Guardia Civil, Mercedes González, sagt vor dem Senatsausschuss zum Fall Leire aus.
Die heutige Anhörung
Begoña Gómez, die Ehefrau von Ministerpräsident Pedro Sánchez, muss heute um 18:00 Uhr persönlich vor dem Ermittlungsrichter Juan Carlos Peinado am Gericht Plaza de Castilla in Madrid erscheinen. Es handelt sich um eine vorbereitende Anhörung, den letzten Schritt, bevor der Richter ihre Überstellung an ein Schwurgericht beantragen kann. In seiner Vorladung warnte der Richter, dass ein Fernbleiben zur Festnahme und zu Sicherungsmaßnahmen führen würde, einschließlich des möglichen Entzugs ihres Reisepasses.
„Sie werden darauf hingewiesen, dass sie persönlich erscheinen müssen, und zwar ausdrücklich unter Androhung, dass sie andernfalls mit öffentlicher Gewalt vorgeführt werden.“
Die Anklagepunkte
Gómez werden vier Korruptionsdelikte vorgeworfen: Untreue, Einflusshandel, geschäftliche Korruption und unbefugte Nutzung einer Marke. Die Anschuldigungen beziehen sich auf ihre Rolle bei einem Universitätslehrstuhl an der Universität Complutense Madrid und die angebliche Nutzung von Personal aus dem Regierungssitz Moncloa für private Geschäfte. Mitangeklagte sind ihre Beraterin Cristina Álvarez und der Geschäftsmann Juan Carlos Barrabés, der angeblich positive Empfehlungsschreiben erhalten haben soll. Die Staatsanwaltschaft erklärt, die Fakten stellten keine Straftat dar, doch die von der Organisation Hazte Oír geführten Privatklagen fordern eine Haftstrafe von bis zu 24 Jahren.
Aussage vor dem Senat
Am Dienstag wird die Direktorin der Guardia Civil, Mercedes González, vor dem Innenausschuss des Senats im Fall „Leire“ aussagen. Ihr wird vorgeworfen, sich mindestens dreimal mit der ehemaligen PSOE-Aktivistin Leire Díez getroffen zu haben, um Informationen zu sammeln, die die gegen die Regierung ermittelnde Anti-Korruptions-Einheit untergraben sollten. González bestritt die Treffen zunächst, räumte sie später jedoch ein, nachdem Beweise aufgetaucht waren.
Zapatero unter Untersuchung
Vergangenen Freitag wurde ein neues, separates Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero wegen Schmuggels und Steuerhinterziehung eingeleitet. Der Fall betrifft Schmuck im Wert von 1,3 Millionen Euro, der in seinem Büro gefunden und von einem Madrider Juweliergeschäft geschätzt wurde.
Politischer Druck
Parteiinterne Kreise bezeichnen die juristische Kaskade als „Tod durch tausend Nadelstiche“ und warnen, dass sie die Glaubwürdigkeit der PSOE nur ein Jahr vor den Regionalwahlen untergräbt. Die Regierung versucht, Normalität auszustrahlen, doch die aufeinanderfolgenden Gerichts- und Senatsanhörungen in Kombination mit den neuen Ermittlungen gegen Zapatero haben diese Woche zu einer politischen Bewährungsprobe werden lassen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLSánchez encara una semana negra en lo judicial: "Es una muerte a pellizcos"
- La RazónBegoña Gómez afronta la cita definitiva ante el juez que decidirá su futuro judicial
- La RazónLa semana "negra" para el Gobierno: empieza el desfile judicial del PSOE
- eldiario.esEl calvario judicial para Sánchez en una semana: Zapatero y Begoña Gómez ante el juez en pleno estallido del 'caso Leire'
- Begoña Gómez
- Ehefrau von Ministerpräsident Pedro Sánchez, unter Korruptionsverdacht
- Pedro Sánchez
- Ministerpräsident von Spanien
- Juan Carlos Peinado
- Ermittlungsrichter im Fall Begoña Gómez
- Cristina Álvarez
- Beraterin von Begoña Gómez, ebenfalls unter Verdacht
- Juan Carlos Barrabés
- Geschäftsmann, der angeblich von Begoña Gómez bevorzugt wurde
- Mercedes González
- Direktorin der Guardia Civil, soll vor dem Senat aussagen
- José Luis Rodríguez Zapatero
- Ehemaliger Ministerpräsident von Spanien, unter neuer Untersuchung wegen Schmuggels und Steuerhinterziehung
- Leire Díez
- Ehemalige PSOE-Aktivistin, die sich angeblich mit der Direktorin der Guardia Civil traf, um eine Anti-Korruptions-Einheit zu untergraben
- Antonio Camacho
- Verteidiger von Begoña Gómez, ehemaliger spanischer Innenminister
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