Regierung · Madrid

Sánchez droht eine ‚schwarze Woche‘, während die Gerichtsanhörung seiner Frau Begoña Gómez eine Kaskade juristischen Drucks auslöst

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez sieht sich einer Woche mit aufeinanderfolgenden Gerichts- und Senatsanhörungen gegenüber, an denen seine Frau, der Chef der Guardia Civil und der ehemalige Ministerpräsident Zapatero beteiligt sind.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, La Razón, eldiario.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 12.06.Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten Zapatero wegen Schmuggels und Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit Schmuck im Wert von 1,3 Millionen Euro eingeleitet.
  2. 15.06.Begoña Gómez erscheint zur vorbereitenden Anhörung vor dem Richter und sieht sich vier Korruptionsvorwürfen gegenüber.
  3. 16.06.Direktorin der Guardia Civil, Mercedes González, sagt vor dem Senatsausschuss zum Fall Leire aus.

Die heutige Anhörung

Begoña Gómez, die Ehefrau von Ministerpräsident Pedro Sánchez, muss heute um 18:00 Uhr persönlich vor dem Ermittlungsrichter Juan Carlos Peinado am Gericht Plaza de Castilla in Madrid erscheinen. Es handelt sich um eine vorbereitende Anhörung, den letzten Schritt, bevor der Richter ihre Überstellung an ein Schwurgericht beantragen kann. In seiner Vorladung warnte der Richter, dass ein Fernbleiben zur Festnahme und zu Sicherungsmaßnahmen führen würde, einschließlich des möglichen Entzugs ihres Reisepasses.

„Sie werden darauf hingewiesen, dass sie persönlich erscheinen müssen, und zwar ausdrücklich unter Androhung, dass sie andernfalls mit öffentlicher Gewalt vorgeführt werden.“

Juan Carlos Peinado, Ermittlungsrichter im Fall Begoña Gómez

Die Anklagepunkte

Gómez werden vier Korruptionsdelikte vorgeworfen: Untreue, Einflusshandel, geschäftliche Korruption und unbefugte Nutzung einer Marke. Die Anschuldigungen beziehen sich auf ihre Rolle bei einem Universitätslehrstuhl an der Universität Complutense Madrid und die angebliche Nutzung von Personal aus dem Regierungssitz Moncloa für private Geschäfte. Mitangeklagte sind ihre Beraterin Cristina Álvarez und der Geschäftsmann Juan Carlos Barrabés, der angeblich positive Empfehlungsschreiben erhalten haben soll. Die Staatsanwaltschaft erklärt, die Fakten stellten keine Straftat dar, doch die von der Organisation Hazte Oír geführten Privatklagen fordern eine Haftstrafe von bis zu 24 Jahren.

Aussage vor dem Senat

Am Dienstag wird die Direktorin der Guardia Civil, Mercedes González, vor dem Innenausschuss des Senats im Fall „Leire“ aussagen. Ihr wird vorgeworfen, sich mindestens dreimal mit der ehemaligen PSOE-Aktivistin Leire Díez getroffen zu haben, um Informationen zu sammeln, die die gegen die Regierung ermittelnde Anti-Korruptions-Einheit untergraben sollten. González bestritt die Treffen zunächst, räumte sie später jedoch ein, nachdem Beweise aufgetaucht waren.

Zapatero unter Untersuchung

Vergangenen Freitag wurde ein neues, separates Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero wegen Schmuggels und Steuerhinterziehung eingeleitet. Der Fall betrifft Schmuck im Wert von 1,3 Millionen Euro, der in seinem Büro gefunden und von einem Madrider Juweliergeschäft geschätzt wurde.

Politischer Druck

Parteiinterne Kreise bezeichnen die juristische Kaskade als „Tod durch tausend Nadelstiche“ und warnen, dass sie die Glaubwürdigkeit der PSOE nur ein Jahr vor den Regionalwahlen untergräbt. Die Regierung versucht, Normalität auszustrahlen, doch die aufeinanderfolgenden Gerichts- und Senatsanhörungen in Kombination mit den neuen Ermittlungen gegen Zapatero haben diese Woche zu einer politischen Bewährungsprobe werden lassen.

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