Regierung · Madrid
Sánchez bestreitet weitverbreitete Korruption im Parlament, während Ermittlungen gegen seine Frau und frühere Verbündete enger werden
Pedro Sánchez prangerte „Versuche der Verwirrung“ an und lehnte einen Rücktritt ab, während eine Reihe von Gerichtsermittlungen, eine Haftstrafe und eine Ausreisesperre seinen inneren Kreis immer enger umschlossen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Monde.fr, Mediapart, 20minutes und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Pedro Sánchez erschien am 24. Juni vor dem spanischen Parlament, um jede „weitverbreitete Korruption“ in seiner Regierung und Partei zu bestreiten.
José Luis Ábalos, Sánchez' ehemaliger Verkehrsminister, wurde am Montag wegen der Annahme von Schmiergeldern bei Maskenlieferverträgen während der Pandemie verurteilt.
Begoña Gómez wird wegen Einflussnahme untersucht; ein Richter sah Fluchtgefahr und ordnete die Abgabe ihres Reisepasses an.
Sánchez' Bruder wartet auf seinen Prozess wegen Einflussnahme; Ex-Premier Zapatero wurde wegen eines 53-Millionen-Euro-Rettungskredits für eine Fluggesellschaft angeklagt.
PP-Chef Feijóo und Vox-Chef Abascal forderten Sánchez zum Rücktritt oder zur Ausrufung von Neuwahlen auf; Sánchez lehnte ab.
- 20.06.Richter belegt Begoña Gómez mit Ausreiseverbot aus Spanien, begründet mit Fluchtgefahr
- 22.06.Ex-Minister José Luis Ábalos wegen Korruption zu 24 Jahren Haft verurteilt
- 24.06.Pedro Sánchez spricht im Parlament, bestreitet weitverbreitete Korruption
- 24.06.Begoña Gómez gibt Reisepass vor Gericht ab
Showdown im Parlament
Angesichts zunehmender Ermittlungen gegen seine politische Familie und seinen eigenen Haushalt erklärte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Mittwoch im spanischen Parlament, es gebe keine „weitverbreitete Korruption“ in seiner Regierung. Er räumte ein, dass „bestimmte politische und mediale Akteure versuchen, alles zu vermischen, alles gleichzusetzen und damit die Menschen zu verwirren“, bestand aber darauf, niemals von einer illegalen Praxis gewusst oder sie geduldet zu haben.
„Ich habe nie von irgendeiner dieser Praktiken gewusst und hätte sie nicht geduldet.“
Ein Ex-Minister verurteilt und eine Ehefrau unter Hausarrest
Zwei Tage zuvor, am Montag, verhängte ein Gericht gegen José Luis Ábalos, den ehemaligen Verkehrsminister und eine Schlüsselfigur in Sánchez' Aufstieg, eine 24-jährige Haftstrafe. Die Staatsanwaltschaft stellte fest, dass Ábalos während der Covid-19-Pandemie monatliche Gehaltszulagen, Familienurlaube und Gefälligkeiten für seine Geliebten im Austausch gegen Maskenlieferverträge annahm. Am Freitag belegte ein Richter Sánchez' Ehefrau, Begoña Gómez, im Rahmen einer Untersuchung wegen Einflussnahme mit einem Ausreiseverbot aus Spanien und begründete dies mit Fluchtgefahr. Am Mittwochnachmittag musste sie ihren Reisepass abgeben und muss sich nun zweimal im Monat bei den Behörden melden.
„Die meiner Frau auferlegten Beschränkungen überschreiten jedes vernünftige Maß.“
Weitere im Netz Gefangene
Sánchez' Bruder wartet ebenfalls auf seinen Prozess wegen Einflussnahme, und sein politischer Mentor, der ehemalige Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero, wurde wegen eines staatlichen Rettungskredits in Höhe von 53 Millionen Euro angeklagt, der der Fluggesellschaft Plus Ultra während der Pandemie gewährt wurde. Sánchez bezeichnete das Darlehen als „rechtmäßig“ und legitim.
„Haben Sie kein bisschen Scham?“
Oppositionsführer Alberto Núñez Feijóo von der konservativen Volkspartei forderte Sánchez erneut zu vorgezogenen Neuwahlen auf, ein Aufruf, dem sich Santiago Abascal von der rechtsextremen Vox anschloss.
„Haben Sie kein bisschen Scham?“
Sánchez bekräftigte, er werde bis zum Ende der Legislaturperiode im nächsten Jahr regieren. „Die Frage ist nicht, ob wir weitermachen müssen, sondern wie wir nicht weitermachen können“, sagte er. „Wir sind nicht perfekt, wir sind nicht unfehlbar.“
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Quellen und Kontext
- Le Monde.frVIDEO Pedro Sanchez dément des accusations de corruption sous les rires de l'opposition
- MediapartEspagne : Pedro Sánchez se défend d'affaires qui divisent
- 20minutesC'est quoi toutes ces affaires de corruption qui secouent l'Espagne ?
- L'OpinionLe Premier ministre Pedro Sánchez fragilisé par les affaires qui visent son entourage
- Pedro Sánchez
- Spanischer Ministerpräsident, der seine Regierung gegen Korruptionsvorwürfe verteidigt
- José Luis Ábalos
- Ehemaliger spanischer Verkehrsminister, wegen Korruption zu 24 Jahren Haft verurteilt
- Begoña Gómez
- Ehefrau von Pedro Sánchez, wird wegen Einflussnahme untersucht
- José Luis Rodríguez Zapatero
- Ehemaliger Ministerpräsident Spaniens, wegen Einflussnahme bei einer Fluggesellschaft-Rettung angeklagt
- Alberto Núñez Feijóo
- Vorsitzender der konservativen Volkspartei, fordert vorgezogene Neuwahlen
- Santiago Abascal
- Vorsitzender der rechtsextremen Vox-Partei, fordert Sánchez' Rücktritt
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