Wirtschaft · London

Britische Kulturministerin greift in Skys 1,6-Milliarden-Pfund-Übernahmeangebot für ITVs Medienarm ein

Lisa Nandy wird die Competition and Markets Authority und Ofcom auffordern, bis zum 27. Januar 2027 Bericht zu erstatten, und könnte den Deal anschließend für eine weitere eingehende Untersuchung vorlegen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Mediafax.ro, AP NEWS, The Independent und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

London · Vereinigtes Königreich
Wie es dazu kam
  1. JuniSkys geplante Übernahme des Medien- und Unterhaltungsarms von ITV wird angekündigt
  2. 15.10.Nandys schriftliche Erklärung legt die vorgeschlagene Änderung des Gemeinwohlkriteriums dar
  3. 4.11.Nandy kündigt an, in den Sky-ITV-Deal einzugreifen
  4. 27.01.Frist für den Wettbewerbsbericht der CMA und den Gemeinwohlbericht von Ofcom

Regierung greift ein

Am Mittwoch, 4. November 2026, erklärte Kulturministerin Lisa Nandy, sie werde in Skys geplantes 1,6-Milliarden-Pfund-Geschäft (2,2 Milliarden Dollar) zur Übernahme des Medien- und Unterhaltungsarms von ITV eingreifen. Sky ist der britische Fernseh-, Internet- und Mobilfunkanbieter im Besitz von Comcast. Nandy kündigte an, ein Gesetz auf den Weg zu bringen, das ein neues Gemeinwohlkriterium für Streaminganbieter schafft, das sowohl On-Demand-Programme als auch Rundfunk abdeckt. Sie werde die Competition and Markets Authority (CMA) bitten, die Übernahme aus Wettbewerbsgründen zu prüfen, und Ofcom, sie unter dem Gesichtspunkt des medialen Gemeinwohls zu prüfen; beide Berichte sollen bis zum 27. Januar 2027 vorliegen. Erst nach deren Eingang werde sie entscheiden, ob sie den Deal für eine weitere eingehende Untersuchung an die CMA verweist.

Nandy verwies auf ihre schriftliche Erklärung vom 15. Oktober und sagte:

„Ich bin der Auffassung, dass dieses Kriterium geändert werden sollte, damit es entsprechend den modernen Sehgewohnheiten und meinen besonderen Bedenken zu dieser Fusion sowohl für On-Demand-Programme als auch für den Rundfunk gilt.“

Lisa Nandy, Britische Kulturministerin

Der Deal und seine Struktur

Die Übernahme wurde im Juni angekündigt und umfasst ITVs terrestrische Fernsehsender sowie seinen Streamingdienst. ITV Studios, der Produktionsarm hinter Sendungen wie „I'm A Celebrity“, bliebe ein eigenständiges Unternehmen. Wird der Deal genehmigt, würde das fusionierte Unternehmen Sky-ITV Teil von NBCUniversal, sobald Comcast seine Aufspaltung abgeschlossen hat. Sky hat zugesagt, dass ITVs Sender frei empfangbar bleiben und ITV News und Sky News ihre Unabhängigkeit behalten. ITV ist der größte private Rundfunkanbieter Großbritanniens.

Wettbewerbs- und Medienbedenken

Die Regierung befürchtet, der Deal könnte zu viel Macht in einem einzigen Fernsehkonzern bündeln und die Vielfalt von Nachrichten und Programmen verringern. Die Competition and Markets Authority wird prüfen, ob der Deal den Wettbewerb im Medienmarkt schwächt, während Ofcom die Folgen für die Öffentlichkeit untersucht. Die Behörden werden zudem prüfen, ob britische Zuschauer weiterhin Zugang zu einem vielfältigen Angebot an Fernsehprogrammen und Streamingdiensten haben. Die beiden Unternehmen veranschlagen jährliche Einsparungen von rund 200 Millionen Pfund durch den Abbau gemeinsamer Kosten. Sky hat gewarnt, die Neuorganisation könne Stellenstreichungen mit sich bringen, insbesondere in Abteilungen, in denen sich die beiden Geschäfte überschneiden; eine Zahl wurde jedoch nicht genannt.

Zeitplan der Prüfung

Der Deal wurde nicht blockiert, sondern ist in eine formelle Prüfungsphase eingetreten. Die Berichte von CMA und Ofcom sind bis zum 27. Januar 2027 fällig, danach wird Nandy entscheiden, ob eine breitere Untersuchung nötig ist, und dem Parlament ihre Schlussfolgerungen vorlegen. Die bisherige Abfolge der Termine steht unten.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Organisationen
ITV plc, Reuters

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