KI-generiert·Mehr erfahren
© ANSA.it
Einzelsport·vor 3 Tagen

Sinner zieht bei glühender Hitze souverän in die zweite Runde von Roland Garros ein

Die Nummer 1 der Welt, Jannik Sinner, hat seinen Angriff auf den ersten Titel bei Roland Garros mit einem souveränen 6:1, 6:3, 6:4-Sieg über den französischen Wildcard-Spieler Clément Tabur gestartet, während eine drückende Hitzewelle das Turnier im Griff hat.

Ein dominantes Debüt

Jannik Sinner begann seine Roland-Garros-Kampagne mit einem klaren Dreisatzsieg über den französischen Wildcard-Spieler Clément Tabur. Er gewann 6:1, 6:3, 6:4 in zwei Stunden und acht Minuten auf dem Philippe-Chatrier-Court. Der Weltranglistenerste, der im vergangenen Jahr das Finale gegen Carlos Alcaraz verloren hatte, gab im ersten Satz keinen Breakball ab und gab nur zwei Punkte bei eigenem Aufschlag ab. Sinner breakte Taburs Aufschlag im ersten, fünften und siebten Spiel des ersten Satzes und beendete ihn nach nur 30 Minuten mit 6:1.

Ich bin sehr glücklich, wieder hier zu sein. Das alles ist etwas Besonderes. Ich habe versucht, mein Bestes zu geben, das erste Spiel ist nie einfach und es ist immer emotional, ein neues Abenteuer bei einem Grand Slam zu beginnen. Danke, dass ihr gekommen seid und für den fairen Sportgeist.

Spielverlauf

Der zweite Satz war etwas umkämpfter und dauerte 39 Minuten, aber Sinners Überlegenheit blieb unbestritten. Er holte sich das entscheidende Break im vierten Spiel und servierte mit 74 % ersten Aufschlägen, gewann 16 von 20 Punkten hinter seinem ersten Aufschlag und schlug allein in diesem Satz fünf Asse. Der dritte Satz bot den meisten Widerstand von Tabur, der sein Niveau steigerte, während das Heimpublikum „Allez Clément“ skandierte. Sinner breakte früh zur 2:1-Führung, geriet aber etwas unter Druck, was Trainer Darren Cahill dazu veranlasste, während eines Seitenwechsels aufzustehen. Der Italiener beendete das Match schließlich im zehnten Spiel bei eigenem Aufschlag, nachdem er zuvor drei Matchbälle bei Taburs Aufschlag vergeben hatte.

Spielverlauf Sinner vs. Tabur
  1. Match beginnt auf dem Philippe-Chatrier-Court.
  2. Sinner gewinnt den ersten Satz 6:1 in 30 Minuten und gibt nur zwei Punkte bei eigenem Aufschlag ab.
  3. Sinner holt sich den zweiten Satz 6:3 in 39 Minuten und schlägt fünf Asse.
  4. Sinner beendet den dritten Satz 6:4 und gewinnt das Match nach 2 Stunden und 8 Minuten.

Italienisches Trio zieht weiter

Sinner war nicht der einzige Italiener, der am ersten Tag feierte. Matteo Arnaldi, auf Platz 104 der Weltrangliste, setzte sich in einem zermürbenden Vier-Stunden-Kampf mit 6:7, 6:3, 7:6, 6:3 gegen den Niederländer Tallon Griekspoor, den an Nummer 33 gesetzten Spieler, durch. Arnaldi trifft als Nächstes auf Stefanos Tsitsipas, der ihn vor zwei Jahren im Achtelfinale hier besiegt hatte. Auch Luciano Darderi kam weiter und besiegte den Österreicher Sebastian Ofner mit 7:6, 6:2, 6:3. Elisabetta Cocciaretto hingegen schied gegen die 18-jährige russische Qualifikantin Alina Korneeva mit 6:3, 6:3 aus.

Hitzewelle als Herausforderung

Das Turnier wird von extremer Hitze überschattet, mit Temperaturen über 30 Grad Celsius. Die Bedingungen haben die Physik des Spiels verändert: Dünnere Luft verringert den Widerstand, sodass Bälle schneller fliegen und höher springen. Mehrere Spieler hatten zu kämpfen: Gabriel Diallo gab sein Match gegen James Duckworth auf, Casper Ruud erlitt gegen Roman Safiullin beinahe einen Schwächeanfall, und Daria Kasatkina sagte, sie könne sich an kein so heißes French Open erinnern. Ein Ballmädchen wurde während des Spiels von Andrey Rublev ohnmächtig. Auch Daniil Medvedev schied an diesem Tag aus.

Das sind meine Spiele, ich kämpfe gerne, ich spiele gerne viel, ich arbeite gerne körperlich hart. Wenn ich das in die Spiele einbringen kann, glaube ich, dass ich das Beste aus mir und meinem Tennis herausholen kann.

Weitere bemerkenswerte Ergebnisse

Im Damenwettbewerb startete auch die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka ihre Jagd nach dem ersten Roland-Garros-Titel mit einem 6:4, 6:2-Sieg über die Spanierin Jessica Bouzas Maneiro. Sabalenka legte einen Blitzstart mit einer 4:0-Führung im ersten Satz hin, ließ ihre Gegnerin dann aber auf 5:4 herankommen, bevor sie den zweiten Satz dominierte und das Match nach einer Stunde und 15 Minuten beendete. Sinner trifft als Nächstes auf den Argentinier Juan Manuel Cerundolo, der den Briten Jacob Fearnley besiegte.

Paris

7 Quellen

Mehr aus Kultur & Sport