Sicherheit · Rom
Italienische Polizei verhaftet sieben Verdächtige im Mordfall 2019 an Lazio-Ultras-Führer Diabolik in Rom
Carabinieri und Polizeibeamte in Rom haben sieben mutmaßliche Anstifter und Organisatoren der Tötung von Fabrizio Piscitelli im August 2019 im Parco degli Acquedotti festgenommen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von il Giornale.it, Open, Adnkronos und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Carabinieri und Polizei vollstreckten am 9. September 2026 Untersuchungshaftbefehle gegen sieben Verdächtige, denen schwerer Mord mit Mafia-Methoden, Erpressung und Drogenhandel vorgeworfen werden.
Die Staatsanwaltschaft gibt an, dass Clan-Chef Michele Senese die entscheidende Genehmigung für den Mord erteilte, nachdem Piscitelli monatlich nur 2.000 bis 3.000 Euro statt der vollen Drogengewinne gezahlt hatte.
Alessandro Capriotti vereinbarte ein falsches Treffen auf einer Parkbank um 19:00 Uhr am 7. August 2019, wo ein Schütze Piscitelli in den Hinterkopf schoss.
Leandro Bennato organisierte die Operation, um die Kontrolle über den Drogenmarkt in Tuscolana zu erlangen, führte Erkundungen durch und begleitete den Auftragskiller auf einem gestohlenen Roller.
- 7.08.Fabrizio Piscitelli wird während eines inszenierten Treffens auf einer Bank im Parco degli Acquedotti in Rom erschossen.
- 9.09.Italienische Behörden vollstrecken Haftbefehle gegen sieben mutmaßliche Anstifter und Organisatoren.
Anti-Mafia-Einsatz in der italienischen Hauptstadt
In den frühen Morgenstunden des 9. September 2026 vollstreckten italienische Polizeibeamte der Squadra Mobile und Carabinieri des Nucleo Investigativo Untersuchungshaftbefehle gegen sieben Verdächtige im Zusammenhang mit der Tötung von Fabrizio Piscitelli im Jahr 2019. Piscitelli, bekannt unter dem Spitznamen Diabolik, war der ehemalige Anführer der Irriducibili-Ultras von SS Lazio und ein aktiver Drogenhändler in Rom. Die Untersuchungshaftbefehle wurden vom Ermittlungsrichter des Gerichts von Rom auf Antrag der Direzione Distrettuale Antimafia erlassen. Die Staatsanwaltschaft wirft den Verdächtigen schweren Mord mit Mafia-Methoden, Erpressung unter Einsatz von Militärwaffen, versuchten Mord und kriminelle Vereinigung zum Zweck des Drogenhandels vor.
Clan-Hierarchie und finanzielle Streitigkeiten
Die Ermittlungen identifizierten Michele Senese, den langjährigen Chef des Senese-Clans, als Hauptanstifter, der die entscheidende vorherige Genehmigung zur Tötung Piscitellis erteilte. Senese, der bereits im Rahmen anderer Verfahren im Gefängnis unter dem italienischen 41-bis-Regime inhaftiert ist, genehmigte die Strafaktion, um die Clan-Autorität gegenüber einem untergeordneten Operateur durchzusetzen. Die gerichtlichen Feststellungen zeigen, dass Piscitelli mit Fabrizio Fabietti ein eigenständiges Drogenvertriebsunternehmen aufgebaut hatte und sich weigerte, den erforderlichen Anteil der kriminellen Gewinne an das Senese-Syndikat abzuführen. Trotz des Vertriebs großer Mengen an Betäubungsmitteln in ganz Rom zahlte Piscitelli nur monatliche Summen von etwa 2.000 bis 3.000 Euro und nie mehr als 3.000 Euro.
Planung und der Hinterhalt im Parco degli Acquedotti
Die operative Koordination des Angriffs wurde von Leandro Bennato organisiert, der kriminelle Aktivitäten zwischen Tor Bella Monaca im Südosten Roms und Casalotti und Primavalle im Nordwesten leitete. Bennato, der ebenfalls unter dem 41-bis-Regime inhaftiert ist, wollte Piscitelli beseitigen, um einen Konkurrenten auf dem Kokainmarkt zu entfernen und die Kontrolle über den Stadtteil Tuscolana zu erlangen. Bennato führte vor Ort Erkundungen im Park durch und leistete am Tag des Verbrechens direkte logistische Unterstützung, indem er den Schützen auf einem gestohlenen Roller begleitete. Der Kokainmakler Alessandro Capriotti fungierte als Mittelsmann und vereinbarte ein fiktives Treffen mit Piscitelli auf einer Parkbank nahe dem Eingang Via Lemonia des Parco degli Acquedotti für 19:00 Uhr am 7. August 2019.
Ausführung und Ermittlungsergebnisse
Als Piscitelli zu dem vereinbarten Treffen erschien, näherte sich ein als Jogger verkleideter Angreifer der Bank und erschoss ihn am helllichten Tag mit einem Schuss in den Hinterkopf. Raul Esteban Calderon wurde zunächst beschuldigt, die Tat ausgeführt zu haben, bevor er in der Berufung freigesprochen wurde. Die Staatsanwaltschaft rekonstruierte die größere Verschwörung durch Umgebungswanzen, Telefonabhörmaßnahmen und entschlüsselte digitale Chats, die eine Vereinbarung zwischen mehreren kriminellen Fraktionen zur Regulierung des Drogenvertriebs offenbarten. Der Ermittlungsrichter stellte im Haftbefehl fest, dass die Hinrichtung am helllichten Tag ein Klima der Angst, Unterwerfung und Omertà erzeugte, was sich in der Zurückhaltung von Augenzeugen und engen Vertrauten des Opfers zeigte, mit den Strafverfolgungsbehörden zu sprechen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- il Giornale.itOmicidio Diabolik, in manette sette presunti mandanti: "Azione con metodo mafioso
- OpenOmicidio Diabolik, 7 arresti: "Senese, Bennato e Capriotti sono i mandanti"
- AdnkronosOmicidio Diabolik, arrestati sette presunti mandanti
- Il Fatto QuotidianoOmicidio Diabolik, 7 arresti: fu delitto con metodo mafioso per il clan Senese
- Orte
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