Tennis · London
Serena Williams nimmt Wildcard für Wimbledon-Einzel an – 44-Jährige strebt achten Titel bei Rückkehr an
Die 23-fache Grand-Slam-Championesse beendet eine vierjährige Abstinenz im Einzel auf dem All England Club und spielt auch Doppel mit ihrer Schwester Venus, wenn das Turnier am 29. Juni beginnt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von RFI, Deutsche Welle, Il Messaggero und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Serena Williams erhielt am 21. Juni die letzte Wildcard für das Dameneinzel von Wimbledon und beendete damit eine vierjährige Abstinenz von Grand-Slam-Einzeln.
Sie wird zudem Doppel mit ihrer Schwester Venus spielen und damit eine Partnerschaft wiederbeleben, die sechs Wimbledon-Titel gewonnen hat.
Experten diskutieren, ob die 44-Jährige nach so langer Pause mit begrenzter Spielpraxis nur im Doppel mithalten kann.
Die Titelverteidiger Sinner und Swiatek führen die Auslosungen an, Djokovic jagt den 25. Major und Sabalenka ist die topgesetzte Spielerin bei den Frauen.
Ein Sieg würde Margaret Courts Rekord von 24 Grand-Slam-Einzeltiteln einstellen und zu ihren sieben Wimbledon-Kronen hinzufügen.
- 10.07.Herren-Halbfinale
- 11.07.Damenfinale
- 12.07.Herrenfinale
Die Wildcard-Ankündigung
Serena Williams, die 23-fache Grand-Slam-Einzel-Championesse, kehrt erstmals seit vier Jahren ins Wimbledon-Einzelfeld zurück, nachdem der All England Club ihr am Sonntag eine Wildcard erteilt hatte. Turnierorganisatoren bestätigten die Nachricht mit einem Social-Media-Beitrag, in dem es hieß: „Dies ist keine Übung.“ Die 44-Jährige hatte bereits eine Doppeleinladung zusammen mit ihrer älteren Schwester Venus angenommen und damit eine Partnerschaft wiederbelebt, die sechs Wimbledon-Doppeltitel gewonnen hat.
Serenas Weg zurück
Williams bestritt ihr letztes Einzel auf den US Open 2022, wo sie gegen Ajla Tomljanovic verlor. Ihr letzter Wimbledon-Einzelauftritt fand ebenfalls in jenem Sommer statt und endete mit einer Erstrunden-Niederlage gegen Harmony Tan. Anfang des Monats kehrte sie bei Doppel-Events am Queen's Club und in Berlin auf den Platz zurück, mit Victoria Mboko und Karolina Muchova als Partnerinnen. Trotz begrenzter Spielpraxis trainierte Williams in den Tagen vor der Wildcard-Entscheidung intensiv auf dem All England Club.
„Serenas Denkweise war schon immer, die Beste zu sein und sich nicht mit Mittelmäßigkeit zufriedenzugeben. Ich denke, wir müssen davon ausgehen, dass sie zurückkommt, weil sie das Gefühl hat, in einer Position zu sein, in der sie im Damentennis sofort etwas bewirken kann.“
Das Feld 2026
Wimbledon beginnt am Montag, den 29. Juni, mit den Titelverteidigern Jannik Sinner und Iga Swiatek an der Spitze der Felder. Sinner, der im Vorjahresfinale Carlos Alcaraz besiegte, geht als topgesetzter Spieler und Wettfavorit mit einer Quote von -200 ins Rennen, sieht sich jedoch nach einem frühen French-Open-Aus Fragen ausgesetzt. Aryna Sabalenka ist die topgesetzte Spielerin bei den Frauen. Novak Djokovic (+400) jagt den 25. Major-Titel, während Alexander Zverev (+800) nach seinem Sieg in Paris den zweiten Major-Titel in Folge anstrebt. Das Viertelfinale der Männer nimmt bis zum 8. Juli Gestalt an, das Damenfinale ist für den 11. Juli und das Herrenfinale für den 12. Juli angesetzt.
Experten: Vorsicht und Hoffnung
Das Comeback hat sowohl Begeisterung als auch Skepsis hervorgerufen. Boris Becker nannte die Nachricht „wunderbar“, während der ehemalige britische Nr. 1 Greg Rusedski auf die körperliche Herausforderung hinwies: „Ich habe keine Ahnung, was mich erwartet. Man muss bei einem Grand Slam sieben Matches in zwei Wochen gewinnen. Sie hat nicht einmal ein Vorbereitungsturnier.“ Vergleiche mit anderen Sport-Comebacks – Björn Borgs erfolglose Rückkehr in den 1990ern, Michael Jordans gemischte Zeit bei den Washington Wizards, Muhammad Alis Spätkarriere-Niedergang – unterstreichen die Schwierigkeit, vor der Williams steht. Dennoch deutete ihr früherer Trainer Patrick Mouratoglou an, dass sie nicht nur zurückkehren würde, um die Zahl der Teilnehmer zu erhöhen.
- Jannik Sinner
- 66.7 %
- Novak Djokovic
- 20 %
- Alexander Zverev
- 11.1 %
Daten aus dem Artikeltext
Was auf dem Spiel steht
Williams hat sieben Wimbledon-Einzeltitel gewonnen, zuletzt 2016, und liegt einen Major-Titel hinter Margaret Courts Allzeit-Rekord von 24. Die Wildcard gibt ihr die Chance, diese Erzählung auf dem Platz umzuschreiben, auf dem sie 2002 ihren ersten Triumph feierte. Die Auslosung findet an diesem Freitag statt und bestimmt ihren Weg durch ein Turnier, das mit Erstrunden-Partien am Tag 1 und Tag 2 beginnt. Mit der gemeinsamen Doppelnennung an der Seite von Venus sind die Williams-Schwestern unabhängig vom Ergebnis die größte Geschichte des Turniers.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- RFISerena Williams, un regreso en Wimbledon y varios interrogantes
- Deutsche WelleWimbledon: Serena Williams steht vor Comeback im Einzel
- Il MessaggeroWimbledon, wild card per Serena Williams: giocherà anche il singolare
- LaVanguardiaSerena Williams jugará el cuadro individual de Wimbledon gracias a una invitación
- Serena Williams
- 23-fache Grand-Slam-Einzel-Championesse, die per Wildcard nach Wimbledon zurückkehrt
- Venus Williams
- Serenas ältere Schwester und Doppelpartnerin, fünffache Wimbledon-Einzel-Championesse
- Jannik Sinner
- Titelverteidiger im Wimbledon-Herreneinzel und Weltranglistenerster
- Iga Swiatek
- Titelverteidigerin im Wimbledon-Dameneinzel
- Aryna Sabalenka
- Weltranglistenerste im Damentennis und topgesetzte Spielerin bei Wimbledon 2026
- Novak Djokovic
- Siebenfacher Wimbledon-Champion, der den 25. Grand-Slam-Titel anstrebt
- Alexander Zverev
- French-Open-Sieger 2026 und drittplatzierter Favorit auf den Wimbledon-Herrentitel
- Lindsay Davenport
- Ehemalige Weltranglistenerste und BBC-Sport-Analystin
- Greg Rusedski
- Ehemaliger britischer Nr. 1 und Tennis-Podcaster
- Boris Becker
- Dreifacher Wimbledon-Champion und Experte
- Orte
- London, New York City
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