Wohnen · Bukarest

Rumänischer Senat befürwortet 5 % Anzahlung für Unter-35-Jährige bei Noua-Casă-Wohnungen bis 140.000 Euro

Am Montag, 26. Oktober 2026, stimmte der Senat mit 102 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung dafür, die Mindestanzahlung von 5 % auf Kredite zwischen 70.000 und 140.000 Euro für Käufer unter 35 Jahren auszuweiten. Der Gesetzentwurf geht nun an die Abgeordnetenkammer, die die endgültige Entscheidung trifft.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Stirile ProTV, Mediafax.ro und adevarul.ro. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bukarest · Rumänien

Senat stimmt für niedrigere Anzahlung

Der rumänische Senat hat am Montag, 26. Oktober 2026, einen Gesetzentwurf verabschiedet, der Käufern unter 35 Jahren im Programm Noua Casă eine Mindestanzahlung von 5 % auf Finanzierungen zwischen 70.000 und 140.000 Euro ermöglichen soll. Der Text wurde mit 102 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung angenommen. Er ändert die Dringlichkeitsverordnung der Regierung Nr. 60/2009, die das Programm regelt. Der Senat ist die erste Kammer, die den Entwurf prüft, während die Abgeordnetenkammer die endgültige Entscheidung trifft. In einer Erklärung der PSD wird die Initiative dem Minister für Investitionen und europäische Projekte, Alexandru-Mihai Ghigiu, zugeschrieben; demnach würde sie keine direkten Kosten für den Staatshaushalt verursachen.

Senatsabstimmung über den Noua-Casă-GesetzentwurfStimmen
Dafür
102 Stimmen
Enthaltung
1 Stimmen

Daten aus dem Artikeltext

Wie sich die Anzahlung ändern würde

Nach den geltenden Regeln verlangt das Programm eine Mindestanzahlung von 5 % für Finanzierungen bis 70.000 Euro und von 15 % für Finanzierungen zwischen 70.000 und 140.000 Euro, wobei beide Schwellen als Gegenwerte in Lei ausgedrückt sind. Der Gesetzentwurf würde Käufern, die zum Zeitpunkt des bilateralen Kaufversprechens das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, abweichend die Möglichkeit geben, mindestens 5 % zu zahlen, auch wenn die Finanzierung in die höhere Stufe fällt. Da die Wahl optional ist, würden ältere Antragsteller oder solche, die die Standardbedingungen vorziehen, weiterhin der 15-Prozent-Regel unterliegen. Die Artikel beschreiben die Änderung als Verringerung des vorab benötigten Bargelds und nicht als zusätzliche Kosten für den Haushalt. Die folgende Grafik zeigt die in den Berichten genannten Mindestanzahlungen.

Mindestanzahlung im Programm Noua Casă%
Finanzierung bis 70.000 Euro, aktuell
5 %
70.000 bis 140.000 Euro, aktuell
15 %
70.000 bis 140.000 Euro, vorgeschlagen für Unter-35-Jährige
5 %

Daten aus dem Artikeltext

Reaktionen der Parteien

Senatorin Daniela Mihai von der PSD sagte, die Initiative unterstütze den Zugang zu Wohnraum zu fairen Bedingungen, helfe jungen Menschen, Familien zu gründen, und entlaste den Mietmarkt. Sie argumentierte zudem, ein ähnliches Förderprogramm sei unter früheren PSD-Regierungen genutzt worden, um Dienstwohnungen für Ärzte und Lehrer bereitzustellen. Sie betonte den langfristigen Zugang für junge Menschen mit stabilem Einkommen, aber wenig angesparten Rücklagen. Sie sagte:

„Jungen Menschen langfristig den Zugang zu einer eigenen Wohnung zu erleichtern, ist wichtig.“

Daniela Mihai

Der AUR-Senator Cătălin Silegeanu begrüßte die Maßnahme als Unterstützung für junge Rumänen, die wegen niedriger Löhne und harter Arbeitsbedingungen das Land verlassen. Er warnte jedoch, dass nur wenige junge Menschen Wohnungen im Wert von 80.000 bis 100.000 Euro oder gar 140.000 Euro ins Auge fassten, sodass der Vorteil vor allem jene erreiche, die sich ohnehin teurere Immobilien leisten könnten. Er fügte hinzu, die Änderung komme vor allem Maklern, Bauunternehmen und Notaren zugute, die einen größeren Kundenkreis gewinnen würden. Er forderte einen eigenen Kreditansatz für Käufer mit niedrigerem Einkommen:

„Die Maßnahme verdient Unterstützung, aber künftig werden wir an die Mehrheit denken müssen, die ein ganz anderes Kreditsystem braucht.“

Cătălin Silegeanu

Wie es weitergeht

Der Gesetzentwurf geht nun an die Abgeordnetenkammer, die die endgültige Entscheidung trifft. Keiner der Berichte nennt einen Termin für diese Debatte, sodass der Zeitpunkt einer endgültigen Abstimmung noch unbekannt ist. Bis das Gesetz in Kraft tritt, gilt die bestehende 15-Prozent-Schwelle für Kredite zwischen 70.000 und 140.000 Euro weiter. Ein separates PSD-Programm für 2026–2028 sieht einen Mechanismus vor, um sozialen Wohnungsbau aus EU-Mitteln zu finanzieren. Es umfasst zudem einen Rechtsrahmen für Wohnungsgenossenschaften und öffentlich-private Partnerschaften, mit einem Pilotprojekt in mindestens drei Kommunen für junge Menschen, Familien mit Kindern und Arbeitnehmer mit mittlerem Einkommen.

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