Diplomatie · Abu Dhabi, Shenzhen und Moskau
Selenskyj warnt: Gipfel von Trump, Putin und Xi könnte Einflusssphären neu ziehen
Kiew befürchtet, ein Treffen von Trump, Putin und Xi am Rande des APEC-Gipfels könnte die Einflusssphären neu ziehen, während Moskau darauf beharrt, dass Selenskyj für direkte Gespräche nach Moskau reisen müsse.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto und Observador. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Am 28. Oktober warnte Selenskyj, ein Treffen von Trump, Putin und Xi könne die Einflusssphären neu verteilen, und erinnerte an die Konferenz von Jalta im Februar 1945 auf der Krim.
Moskau deutete an, das Treffen werde am Rande des APEC-Gipfels in Shenzhen vorbereitet, der Mitte November erwartet wird; Donald Trump hat eine Begegnung auf höchster Ebene befürwortet.
Juri Uschakow sagte, Putin werde Selenskyj nur treffen, um bereits von technischen Teams ausgehandelte Dokumente zu unterzeichnen, und nur, wenn Selenskyj nach Moskau reise.
Technische Teams aus der Ukraine, Russland und den Vereinigten Staaten sollen im November in Abu Dhabi zusammenkommen; Selenskyj sagte am Freitag, dem 23. Oktober, alles hänge von Russland ab.
Kiew will einen Waffenstillstand, der die Getreideausfuhren über See sichert, die russische Angriffe im Schwarzen Meer behindern, sowie eine Waffenruhe für Angriffe auf Energieanlagen, während Russland jede Pause vor einer substanziellen Vereinbarung ablehnt.

- August 2025Putin bringt in einem Telefonat ein Moskauer Treffen mit Trump zur Sprache, Selenskyj lehnt ab
- 23.10.Selenskyj erklärt dem Hudson Institute, die Ukraine sei bereit zu verhandeln, doch es hänge von Russland ab
- November 2026Technische Teams aus der Ukraine, Russland und den Vereinigten Staaten sollen in Abu Dhabi zusammenkommen
- Mitte November 2026APEC-Gipfel in Shenzhen, wo ein Treffen von Trump, Putin und Xi vorbereitet wird
Kiew warnt vor einem Deal nach Jalta-Vorbild
Wolodymyr Selenskyj warnte am 28. Oktober, ein mögliches Treffen der Staats- und Regierungschefs der Vereinigten Staaten, Russlands und Chinas könne zu einer Neuverteilung der Einflusssphären unter den drei größten Mächten der Welt führen. Er sagte, er befürchte, eine Begegnung auf höchster Ebene zwischen Donald Trump, Wladimir Putin und Xi Jinping könne zu einer neuen Ausgabe der Konferenz von Jalta werden. Jene Zusammenkunft fand im Februar 1945 auf der Krim statt, als die Staats- und Regierungschefs der Vereinigten Staaten, des Vereinigten Königreichs und der Sowjetunion die Nachkriegsordnung gestalteten, Grenzen neu zogen und Europa in zwei Blöcke teilten. Jalta gilt als Symbol dafür, dass Großmächte das Schicksal kleinerer Nationen übergehen.
Moskau hat angedeutet, dass ein Treffen der drei Staats- und Regierungschefs am Rande des APEC-Gipfels in Shenzhen in der chinesischen Provinz Guangdong vorbereitet wird, der Mitte November erwartet wird. Trump hat bereits seine Unterstützung für ein Spitzentreffen mit seinen russischen und chinesischen Amtskollegen bekundet. Selenskyj sagte, Russland wolle die Begegnung, und drängte darauf, Moskau nicht das zu überlassen, was er einen neuen diplomatischen Vorteil nannte.
Russlands Forderungen und Kiews Prioritäten
Russland bemüht sich seit mehreren Jahren um eine umfassende Vereinbarung mit den Vereinigten Staaten über die Sicherheitsarchitektur Europas, konkret vor allem um ein Ende der Osterweiterung der Atlantischen Allianz. Russische Truppen fielen 2014 in die Ukraine ein und annektierten die Halbinsel Krim. Kiews größte Hoffnung bei jeglichen Gesprächen ist ein Waffenstillstand, der die Getreideausfuhren über See sichern würde, die russische Angriffe im Schwarzen Meer derzeit behindern, sowie eine Waffenruhe für Angriffe auf Energieanlagen. Russland hat jede Kampfpause vor einer substanziellen Vereinbarung abgelehnt.
Putins Bedingung: Selenskyj kommt nach Moskau
Juri Uschakow, ein Berater Putins, sagte, der russische Präsident beabsichtige, Selenskyj nur zu treffen, um ein Friedensabkommen zu unterzeichnen. Nach Uschakows Worten würden zunächst Dokumente im Rahmen einer langfristigen Regelung für die Ukraine ausgearbeitet, und danach würden die Unterhändler sie den Staats- und Regierungschefs zur Unterzeichnung vorlegen. Uschakow fügte hinzu, Putin habe dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb und dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre gesagt, Selenskyj müsse nach Moskau reisen, wenn er direkte Verhandlungen wolle, wo alle Bedingungen einschließlich der Sicherheit gewährleistet würden. Putin hatte ein Moskauer Treffen mit Trump in einem Telefonat im August 2025 zur Sprache gebracht, und Selenskyj lehnte ab, da Kiew Bitten um eine Reise nach Moskau stets zurückgewiesen hat.
Gespräche in Abu Dhabi und die APEC-Spur
Technische Teams aus der Ukraine, Russland und den Vereinigten Staaten sollen im November in Abu Dhabi zusammenkommen, ein erster Schritt zur Wiederaufnahme der Friedensbemühungen, die seit Jahresbeginn stocken. Selenskyj sagte am Freitag, dem 23. Oktober, in einer Videokonferenz mit dem Hudson Institute in Washington, die Ukraine sei bereit, an jedem Tag zu verhandeln, doch alles hänge von Russland ab. Er hatte zudem gesagt, ein trilaterales Treffen der Staats- und Regierungschefs könne auf die Gespräche in den Emiraten folgen. Kiew möchte, dass das Treffen in Abu Dhabi vor der Begegnung der Staats- und Regierungschefs beim APEC-Gipfel in Shenzhen stattfindet.
Ob ein Treffen der Staats- und Regierungschefs zustande kommt, hängt daher von den Gesprächen in Abu Dhabi und von Moskaus Antwort ab, die nach Selenskyjs Worten bei den Russen liegt.
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Quellen und Kontext
- Notícias ao MinutoSelenskyj warnt vor Risiken eines Treffens zwischen USA, Russland und ChinaZelensky alerta sobre riscos de reunião entre EUA, Rússia e China · Original auf Portugiesisch
- ObservadorPutin trifft Selenskyj nur zur Unterzeichnung des Friedens: Kreml fordert, dass der Ukrainer nach Moskau reistPutin só se encontra com Zelensky para assinar paz: Kremlin exige que ucraniano vá a Moscovo · Original auf Portugiesisch
- Volodymyr Zelensky
- Präsident der Ukraine, der vor einer möglichen Neuverteilung der Einflusssphären warnte
- Donald Trump
- US-Präsident, der sich für ein Spitzentreffen mit Putin und Xi ausgesprochen hat
- Vladimir Putin
- Russischer Präsident, der Uschakow zufolge Selenskyj nur zur Unterzeichnung eines Abkommens treffen würde
- Xi Jinping
- Chinesischer Staatschef, der für das vorgeschlagene Treffen mit Trump und Putin genannt wird
- Yuri Ushakov
- Berater Wladimir Putins, der die Bedingungen für ein Treffen mit Selenskyj schilderte
- Alexander Stubb
- Präsident Finnlands, mit dem Putin über Gespräche mit Selenskyj sprach
- Jonas Gahr Støre
- Ministerpräsident Norwegens, mit dem Putin über Gespräche mit Selenskyj sprach
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