Wahlen · Kiew

Selenskyj würde in hypothetischer Stichwahl gegen drei Rivalen verlieren, Socis-Umfrage findet

Eine Socis-Umfrage unter 2.000 Ukrainern zeigt, dass Präsident Selenskyj einen hypothetischen ersten Wahlgang anführen, aber jede zweite Wahlgangsbegegnung gegen Saluzhnyj, Budanow und Fedorow verlieren würde, während er im persönlichen Vertrauen auf Platz sechs rangiert.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von FAKT24.pl, rmf24.pl, wpolityce.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Kiew · Ukraine

Führung im ersten Wahlgang, Zusammenbruch im zweiten

Eine vom ukrainischen soziologischen Forschungszentrum Socis zwischen dem 28. Juli und 2. August unter 2.000 Befragten in von Kiew kontrollierten Gebieten durchgeführte Umfrage zeigt, dass Präsident Wolodymyr Selenskyj einen hypothetischen ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen mit 22,3 % der Stimmen anführen würde, knapp vor dem ehemaligen Oberbefehlshaber der Streitkräfte, Walerij Saluzhnyj, mit 21,4 %. Der Abstand zwischen den beiden beträgt nur 0,9 Prozentpunkte und liegt damit innerhalb der Fehlertoleranz von +/- 2,6 Prozentpunkten. Der ehemalige Verteidigungsminister Mykhailo Fedorow würde unter den entschlossenen Wählern, die ihre Wahlabsicht bekundeten, mit 13,1 % Dritter werden. Die Umfrage wurde mit der CAPI-Methode (persönliche Interviews mit Tablets) durchgeführt und schloss Bewohner der besetzten Krim, der von Russland besetzten Teile der Oblaste Luhansk und Donezk sowie Gebiete mit aktiven Kampfhandlungen aus.

Hypothetischer Stimmenanteil im ersten Wahlgang%
Selenskyj
22.3 %
Saluzhnyj
21.4 %
Fedorow
13.1 %

Daten aus dem Artikeltext

Niederlagen im zweiten Wahlgang

In einer hypothetischen Stichwahl besiegt jeder der drei Rivalen Selenskyj mit deutlichem Vorsprung. Saluzhnyj, der jetzt als Botschafter im Vereinigten Königreich dient, würde mit 66,2 % zu Selenskyjs 33,8 % gewinnen. Kyrylo Budanow, ehemaliger Chef des HUR-Militärgeheimdienstes und jetzt Leiter des Präsidialamtes, würde 60,3 % gegenüber Selenskyjs 39,7 % erreichen. Fedorow würde mit 63,8 % zu Selenskyjs 36,2 % obsiegen. In jedem Szenario liegt Selenskyjs Unterstützung im zweiten Wahlgang bei etwa der Hälfte der seines Gegners.

Hypothetischer Stimmenanteil im zweiten Wahlgang%
Saluzhnyj
66.2 %
Selenskyj (gegen Saluzhnyj)
33.8 %
Budanow
60.3 %
Selenskyj (gegen Budanow)
39.7 %
Fedorow
63.8 %
Selenskyj (gegen Fedorow)
36.2 %

Daten aus dem Artikeltext

Vertrauensranking platziert Selenskyj auf Platz sechs

Ein separates Vertrauensranking aus derselben Socis-Umfrage platziert Selenskyj auf Platz sechs unter den ukrainischen politischen und militärischen Führungspersönlichkeiten. Saluzhnyj führt die Liste mit 27,8 % der Befragten, die ihm volles Vertrauen aussprechen, und 37,1 %, die teilweises Vertrauen haben, während 11,6 % ihm eher misstrauen und 18,1 % ihm überhaupt nicht vertrauen. Fedorow belegt den zweiten Platz mit 26,8 % vollem Vertrauen und 37,8 % teilweisem Vertrauen, bei 8,5 % eher misstrauisch und 16,4 % kein Vertrauen. Robert „Magyar“ Brovdi, Kommandeur der unbemannten Streitkräfte, liegt mit 25,4 % vollem Vertrauen und 25,8 % teilweisem Vertrauen auf Platz drei. Oberbefehlshaber der Streitkräfte Mykhailo Drapatyi folgt mit 24,0 % und Budanow mit 23,8 %. Selenskyj ist Sechster: 18,0 % vertrauen ihm voll, 24,5 % teilweise, 17,0 % misstrauen ihm eher und 37,0 % vertrauen ihm überhaupt nicht.

Volles Vertrauen in politische und militärische Führungspersönlichkeiten%
Saluzhnyj
27.8 %
Fedorow
26.8 %
Brovdi
25.4 %
Drapatyi
24 %
Budanow
23.8 %
Selenskyj
18 %

Daten aus dem Artikeltext

Öffentliche Reaktion auf Fedorows Entlassung

Die Umfrage ergab auch, dass über 60 % der Befragten die Entlassung von Mykhailo Fedorow aus dem Amt des Verteidigungsministers negativ oder eher negativ bewerten und über 57 % Proteste gegen seine Absetzung unterstützen. In einer hypothetischen Parlamentswahl würden die politischen Kräfte, die mit Saluzhnyj und Fedorow verbunden sind, die meisten Stimmen erhalten.

Wahlen durch Kriegsrecht blockiert

Präsidentschaftswahlen in der Ukraine waren verfassungsgemäß für 2024 fällig, Parlamentswahlen für 2023. Nach der ukrainischen Verfassung können Wahlen frühestens 90 Tage nach dem Ende des Kriegsrechts abgehalten werden, das seit Februar 2022 in Kraft ist. Die anhaltende groß angelegte russische Invasion und organisatorische Einschränkungen machen die Abhaltung von Wahlen unmöglich. Von den Befragten glauben 60 %, dass Wahlen unmittelbar nach einer vorübergehenden Einstellung der Feindseligkeiten und dem Ende des Kriegsrechts abgehalten werden sollten, während 25 % der Meinung sind, das Land sollte länger warten, bevor es zur Wahl geht.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Orte
Kiew

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