Migration · Austin, Evanston und Caracas

Bundesbeamte erschießen Lieferfahrer in Texas und verletzen irrtümlich festgenommenen Bürger in Illinois

Ein 28-jähriger venezolanischer DoorDash-Kurier liegt mit Teillähmung im Krankenhaus, nachdem ihn am 20. September in Austin (Texas) ein Beamter der Einwanderungs- und Zollbehörde erschossen hat. In Illinois verletzten Agenten am selben Tag bei einer irrtümlichen Kontrolle einen US-Bürger.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von France 24, The New York Times, lastampa.it und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Austin, Evanston, Caracas · Vereinigte Staaten, Venezuela
Wie es dazu kam
  1. 21. September 2026Garces Perez wird nach Lähmung der linken Seite und starken Nervenschmerzen erneut ins Krankenhaus eingeliefert
  2. 22. September 2026Bezirksstaatsanwaltschaft Travis County beantragt Aussetzung der Abschiebeverfahren gegen Garces Perez
  3. 23. September 2026Polizei von Austin veröffentlicht Videomaterial und Beamte bestätigen, dass der Schütze ein unzureichend ausgerüsteter Rekrut war

Die Schießerei in Austin und die unmittelbare Reaktion

Am Sonntag, dem 20. September 2026, erschossen Bundesbeamte der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) den 28-jährigen venezolanischen Essenslieferfahrer Wilber Rafael Garces Perez in Austin, Texas. Garces Perez führte gerade eine Bestellung für DoorDash aus, als ein nicht gekennzeichneter Geländewagen der Bundesbehörde ohne Sirene oder Blaulicht mit seinem Auto kollidierte. Laut Garces Perez feuerte ein Agent durch das Autofenster, während er im Fahrzeug saß und nach einer Kehrtwende versuchte zu parken. Auf Aufnahmen der Polizei Austin sind drei Schüsse zu hören, bevor Beamte das Hemd des Fahrers aufschneiden und eine Schusswunde in der Nähe des oberen Rückens und der Wirbelsäule freilegen. Vertreter des Heimatschutzministeriums erklärten, die Beamten hätten versucht, das Fahrzeug anzuhalten, und der Fahrer sei geflüchtet, wobei er beinahe einen Beamten angefahren habe, woraufhin ein Agent das Feuer eröffnete.

Medizinischer Zustand und Übergabe in Gewahrsam

Garces Perez wurde mit einem Schlüsselbeinbruch in das Dell Seton Medical Center eingeliefert, aber das Krankenhaus entließ ihn nach vier Stunden in ICE-Gewahrsam. Bundesbeamte transportierten ihn etwa 100 Meilen in eine Haftanstalt in Südtexas, wobei die Kugel in seinem Körper verblieb. Seine Anwältin, Kate Lincoln-Goldfinch, berichtete, dass Garces Perez während der Fahrt aufgrund unzureichender Schmerzmittel Taubheitsgefühle und Lähmungen auf der linken Körperseite entwickelte. Anschließend wurde er ins Krankenhaus zurückgebracht, wo das medizinische Personal feststellte, dass die Kugel aufgrund ihrer Nähe zum Rückenmark nicht sicher entfernt werden konnte.

„ICE hat Perez' Leben riskiert, indem sie ihn 100 Meilen in ein Abschiebezentrum verlegt haben, mit einer noch in seinem Rücken steckenden Kugel, ohne Schmerzmittel und blutend.“

Kate Lincoln-Goldfinch

Gerichtsverfahren und Überprüfung des Agenten

Ermittlungen ergaben, dass der ICE-Beamte, der die Schüsse abfeuerte, ein 2025 eingestellter Rekrut war, der zum Zeitpunkt des Vorfalls keine zugewiesene Körperkamera trug. Der Ermittlungsdienst für Innere Sicherheit leitet gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt eine Untersuchung der Schießerei. Die Bezirksstaatsanwaltschaft Travis County forderte das Heimatschutzministerium formell auf, alle Abschiebeverfahren gegen Garces Perez auszusetzen, damit er als Zeuge aussagen kann. Garces Perez gelangte über ein humanitäres Bewährungsprogramm in die Vereinigten Staaten und hat einen laufenden Asylantrag sowie eine Arbeitserlaubnis. In Venezuela erklärte seine Mutter Flor Perez, dass sein Einkommen seinen kleinen Sohn unterstützt, der in der Provinz Lara an Zerebralparese leidet.

„Er ist schwer verletzt und hat große Schmerzen.“

Flor Perez

Irrtümliche Festnahme in Illinois und breitere Vollzugsbilanz

Am selben Sonntagmorgen in Evanston, Illinois, nahmen fünf ICE-Beamte irrtümlich einen US-Bürger fest, als sie einen Haftbefehl gegen eine andere Person vollstreckten. Der Bürger erlitt Verletzungen an Kopf, Hals und Zähnen während des Einsatzes, bevor die Beamten seine Identität überprüften und nach dem Eintreffen von Anwohnern den Ort verließen. Die Polizei Evanston bemerkte, dass ein Beamter Blut an den Händen hatte, nachdem er versucht hatte, den Mann zu fesseln, während das Heimatschutzministerium erklärte, die Beamten hätten gemäß ihrer Ausbildung gehandelt, als die Person sich zunächst weigerte, sich auszuweisen. Zwischen Januar 2025 und September 2026 waren ICE-Angehörige an 42 Schussvorfällen beteiligt, die 11 Todesfälle zur Folge hatten. Austin Bürgermeister und US-Abgeordneter Greg Casar haben sich Forderungen nach einer unabhängigen Untersuchung der Behördenpraxis angeschlossen.

Ergebnisse von ICE-Schießereien zwischen Januar 2025 und September 2026
Schussvorfälle insgesamt
42
Todesfälle
11

Daten aus dem Artikeltext

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