
Frontalzusammenstoß in Elis: Sechs Verletzte, darunter zwei Kinder, nach Überschlag eines Autos
Zwei Autos sind am Mittwoch auf der Nationalstraße Pyrgos–Kyparissia bei Kato Samiko frontal zusammengestoßen; ein Fahrzeug überschlug sich, geriet in Brand, sechs Menschen wurden verletzt.
Frontzusammenstoß auf der Nationalstraße Pyrgos–Kyparissia
Am Mittwochnachmittag, dem 30. September 2026, ereignete sich auf der Nationalstraße zwischen Pyrgos und Kyparissia in der Region Elis auf dem Peloponnes ein schwerer Verkehrsunfall. Zwei Pkw waren in einen heftigen Frontalzusammenstoß verwickelt, der sich in einer Kurve nahe der Ausfahrt von Kato Samiko in Richtung Kaiafas-See ereignete. Ersten Erkenntnissen zum Unfallhergang zufolge war eines der Fahrzeuge in nördlicher Richtung auf der Strecke von Zacharo nach Pyrgos unterwegs. Das Auto überquerte die Trennlinie in den Gegenverkehr und stieß unmittelbar mit einem zweiten Fahrzeug zusammen, das in entgegengesetzter Richtung fuhr. Die Wucht des Aufpralls ließ einen der beiden Pkw auf dem Asphalt überschlagen, unmittelbar nach dem Zusammenstoß entzündete sich ein Fahrzeugbrand.
- Zwei Pkw stoßen in einer Kurve zwischen Kato Samiko und Kaiafas frontal zusammen
- Ein Fahrzeug überschlägt sich und gerät in Brand, während drei Helfer außer Dienst erste Hilfe leisten
- Feuerwehrleute löschen den Fahrzeugbrand und befreien die eingeklemmten Insassen aus dem Wrack
- EKAB-Rettungswagen bringen sechs Verletzte zur Behandlung in das Krankenhaus von Krestena
Sechs Verletzte und Bergung der Insassen
Bei dem Zusammenstoß wurden insgesamt sechs Menschen verletzt, darunter zwei Kinder, die sich in den Fahrzeugen befanden. Eine Beifahrerin auf dem vorderen Beifahrersitz des in Richtung Norden fahrenden Wagens erlitt beim Aufprall schwere Verletzungen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten die Frau mit einer Rettungsschere aus dem beschädigten Fahrzeugwrack befreien, ehe sie an die wartenden Rettungswagenbesatzungen übergeben werden konnte. Aus dem zweiten Fahrzeug, in dem ein Paar aus Deutschland saß, wurden beide Insassen von Rettungskräften aus dem Wagen geholt. Die anwesenden Nothelfer stellten fest, dass die Beifahrerin in diesem Wagen Blutungen im Bauchraum erlitten hatte. Alle sechs Verletzten wurden mit Rettungswagen des Nationalen Zentrums für Notfallhilfe (EKAB) zur Erstuntersuchung und medizinischen Behandlung in das Krankenhaus von Krestena gebracht.
Schnelles Eingreifen von Ersthelfern außer Dienst
Noch bevor die regulären Rettungskräfte am Unfallort eintrafen, griffen drei außer Dienst befindliche Einsatzkräfte des öffentlichen Dienstes sofort ein, um den verletzten Autofahrern zu helfen. Eine EKAB-Rettungskräfin außer Dienst, die ihre reguläre Arbeitsschicht bereits beendet hatte, hielt mit ihrem Auto an der Unfallstelle, als sie auf die Trümmer stieß. Sie leistete den sechs Verletzten Erste Hilfe und medizinische Versorgung, bis die herbeieilenden Rettungswagen eintrafen. Gleichzeitig hielten ein Polizeibeamter außer Dienst und ein Feuerwehrmann außer Dienst, die an der Unfallstelle vorbeikamen, an, um zu helfen. Die beiden außer Dienst befindlichen Einsatzkräfte leiteten herannahende Fahrzeuge sicher um das überschlagene Auto und das brennende Wrack herum und verhinderten so Folgekollisionen auf der Nationalstraße, bis reguläre Polizeieinheiten am Unfallort eintrafen.
Brandbekämpfung und behördliche Ermittlungen
Einsatzkräfte der Feuerwehr erreichten die Unfallstelle kurz nach dem Zusammenstoß und löschten das brennende Fahrzeug schnell, bevor das Feuer sich weiter auf der Fahrbahn ausbreiten konnte. Die Feuerwehrleute schlossen zudem die technische Rettung der eingeklemmten Insassen ab, wobei sie spezielles Schneidgerät einsetzten und sich direkt mit den wartenden Rettungsteams abstimmten. Weitere Polizeistreifen trafen ein, um umfassende Verkehrslenkungsmaßnahmen auf der Nationalstraße einzurichten und den Bereich um die verstreuten Trümmerteile abzusichern. Beamte der örtlichen Verkehrspolizei haben ein förmliches Ermittlungsverfahren eingeleitet, um den technischen Zustand der Straße, die Sichtverhältnisse des Fahrers in der Kurve und die Faktoren zu untersuchen, die dazu führten, dass das in Richtung Norden fahrende Auto in den Gegenverkehr geriet.
