Klima · Fampoux, Arras und Lille
Schwere Gewitter erschüttern Nordfrankreich: Zwei Männer von Blitzen getroffen, Gebäude beschädigt, Hagel und Windböen von 120 km/h
Am Abend des 19. Juni zogen schwere Gewitter über Hauts-de-France hinweg, verletzten zwei Männer durch Blitzschlag, beschädigten Gebäude und beeinträchtigten den Zugverkehr – bei fortwährender Hitzewelle.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ouest France, 20minutes, Le Soir und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
56 und 66 Jahre alt, standen in Fampoux unter einem Metallvordach, als der Blitz einschlug. Beide wurden in stabilem Zustand ins Krankenhaus Arras eingeliefert.
Blitze trafen fünf Gebäude in Pas-de-Calais, darunter ein zerstörtes Haus in Hem. Zwei kleine Brände wurden schnell gelöscht.
Die Windgeschwindigkeit erreichte in Douai 120 km/h, während im Großraum Lille Hagelkörner von 3 bis 5 cm fielen und in Wavrin eisgroße Körner gemeldet wurden.
Durch herumliegende Äste auf den Gleisen kam es zu erheblichen Verspätungen der Züge nach Arras; der normale Betrieb wurde bis 22:00 Uhr erwartet. Lille verschob die Öffnung von Parks für Sicherheitskontrollen.
Die Region Hauts-de-France stand unter einer doppelten orangefarbenen Warnung vor Gewittern und Hitze. Météo-France warnte vor Temperaturen von bis zu 41 °C am Sonntag.
- 19.06.Gewitter verstärkt sich über Arras: Blitze treffen Gebäude in Bienvillers-au-Bois und Feuchy.
- 19.06.Höhepunkt der elektrischen Aktivität; schwerer Hagel, Baum fällt auf Autos in Douai, Stromausfälle in Vitry-en-Artois.
- 19.06.Wiederaufnahme des regulären Bahnverkehrs nach Arras erwartet.
Eine Linie heftiger Gewitter zog am späten Freitag, den 19. Juni, über Nordfrankreich hinweg und brachte heftige Blitzentladungen, großen Hagel, starke Windböen und Überschwemmungen in die Départements Pas-de-Calais und Nord. Die Region stand zuvor unter einer orangen Unwetterwarnung von Météo-France sowohl für Gewitter als auch für extreme Hitze; am frühen Abend materialisierten sich die Warnungen mit spektakulären Blitzentladungen und plötzlichen Starkregenfällen.
Zahl der Betroffenen
Zwei Männer im Alter von 56 und 66 Jahren wurden gegen 18:15 Uhr in Fampoux in der Nähe von Arras von einem Blitz getroffen. Sie standen unter einem Metallvordach, als der Blitz einschlug, so der Rettungsdienst Pas-de-Calais (CODIS). Beide blieben bei Bewusstsein und wurden unter „relativer Notfall“ -Bedingungen in das Krankenhaus von Arras eingeliefert. Eine 19-jährige Frau in Lille wurde ebenfalls verletzt, als ein Baum auf den Boulevard Victor Hugo stürzte; sie wurde wegen einer Knöchelwunde behandelt. Todesfälle wurden nicht gemeldet.
„Zwei leicht verletzte, vom Blitz getroffene Personen in Fampoux, schnell versorgt und ins Krankenhaus Arras gebracht.“
Gebäudeschäden und Brände
Nach Angaben der Präfektur schlug der Blitz in mindestens fünf Häuser oder Gebäude ein. Zu den gemeldeten Einschlägen gehörten Bienvillers-au-Bois, Fampoux, Feuchy, Hénin-Beaumont und Lens. Ein Haus in Hem wurde zerstört, und ein Blitz traf in Fampoux eine Metallterrasse, auf der eine Taufe vorbereitet wurde, was zur Explosion einer Steckdose führte. Es brachen zwei kleine Brände aus (einer in einem Haus in Feuchy, ein weiterer in einer Mikro-Kinderkrippe in Harnes), die schnell unter Kontrolle gebracht werden konnten. In Vitry-en-Artois wurde ein großer Baum auf dem Gelände der Artésienne de minoterie entwurzelt, wodurch etwa 25 Haushalte ohne Strom waren.
„Keine Toten oder Verletzten, und das ist das Wichtigste. Ein vom Blitz getroffener Baum fiel auf zwei Autos.“
Wind, Hagel und Sturzfluten
In Douai erreichten die Böen 120 km/h, während Hagelkörner von 3 bis 5 cm (mancherorts so groß wie Tischtennisbälle) auf den Großraum Lille niedergingen. Das Observatorium Keraunos verzeichnete auf dem Höhepunkt des Sturms durchschnittlich 133 Blitzeinschläge pro Minute über der Region Lille. In Bailleulval und Saint-Amand traten Straßen schnell über die Ufer, und ein umgeknickter Strommast in Écourt-Saint-Quentin erforderte den Einsatz des Netzbetreibers.
Zugausfälle und Parkschließungen
Durch umgestürzte Äste und Gegenstände auf den Gleisen kam es zu erheblichen Verspätungen bei Zügen nach Arras. TER Hauts-de-France teilte mit, dass der Verkehr voraussichtlich bis 22:00 Uhr wieder normal laufen werde. Die Stadt Lille kündigte für Samstagmorgen Inspektionen ihrer Parks und Gärten an und warnte, dass die Öffnungszeiten sich verzögern könnten.
Hintergrund der Hitzewelle
Die Gewitter brachen aus, während Frankreich unter einer historischen Hitzewelle litt. Météo-France prognostizierte, dass die Temperaturen am Sonntag, den 21. Juni, örtlich bis zu 41 °C erreichen könnten. Für die folgenden Tage wurde kein Département unter eine orangene Unwetterwarnung gestellt, aber die Hitzegefahr blieb bestehen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Ouest FranceDeux personnes foudroyées dans le Pas-de-Calais lors d'impressionnants orages
- 20minutesChutes d'arbres, trois blessés et une maison détruite... Violents orages dans le Nord
- Le SoirMaisons foudroyées, deux blessés, grêle... un orage d'une rare violence a frappé le nord de la France
- BFMTVViolents orages dans le Nord et en Normandie, deux hommes blessés après avoir été foudroyés dans le Pas-de-Calais
- Frédéric Chéreau
- Bürgermeister von Douai
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