Wintersport · Bern
Schweizer Regierung unterstützt Olympia-Bewerbung 2038 mit 200-Millionen-Franken-Zusage – Parlament entscheidet
Der Schweizer Bundesrat hat am Montag seine Unterstützung für die Bewerbung des Landes um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 bekannt gegeben, bis zu 200 Millionen Franken aus dem Bundeshaushalt zugesagt und die Vorlage dem Parlament zur Genehmigung vorgelegt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Neue Zürcher Zeitung, 20 Minuten, SWI swissinfo.ch und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Bundesrat schlägt bis zu 200 Millionen Franken vor, unter der Bedingung, dass Kantone und Gemeinden mindestens denselben Betrag aufbringen.
Die Regierung lehnt jede Defizithaftung ausdrücklich ab; eine private Absicherung in Höhe von 200 Millionen Franken ist geplant.
Die Schweiz genießt einen privilegierten Status beim IOC, der es ihr erlaubt, ihre Bewerbung bis Ende 2027 ohne Konkurrenz abzuschließen.
Der Finanzierungsplan geht an das Parlament, während der Rat ihn nicht als bundesweit referendumsfähig einstuft, was auf Widerstand mehrerer Parteien stößt.
- 22.06.Bundesrat kündigt finanzielle Unterstützung an und leitet Vorschlag an das Parlament weiter
- 31.12.Frist für die Schweiz zur Einreichung des Bewerbungsdossiers beim IOC ohne Konkurrenz
Bundesgelder mit Auflagen
Der Bundesrat unter der Leitung von Sportminister Martin Pfister bestätigte seine Unterstützung für die Schweizer Kandidatur zur Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 und versprach bis zu 200 Millionen Franken aus dem Bundeshaushalt. Der Beitrag steht unter der Bedingung, dass Kantone und Gemeinden gemeinsam mindestens denselben Betrag aufbringen, und der Bund übernimmt keine Defizithaftung. Die Gesamtkosten der Veranstaltung werden auf 2,2 Milliarden Franken geschätzt, finanziert durch öffentliche Gelder, das Internationale Olympische Komitee, Sponsoring und Merchandising.
Keine Defizitgarantie des Bundes
Abweichend von früheren Debatten um Austragungsorte schloss der Rat eine bundesstaatliche Defizitgarantie ausdrücklich aus. Der Organisationsverband hat eine privat finanzierte Garantie in Höhe von 200 Millionen Franken arrangiert. Die Bundesmittel setzen sich wie folgt zusammen: 60 Millionen Franken für die Paralympics, 50 Millionen Franken für vergünstigte öffentliche Verkehrsmittel für Besucher, 80 Millionen Franken für das Organisationsgremium und 10 Millionen Franken als Reserve. Die Sicherheitskosten werden separat im Rahmen der üblichen Zuständigkeiten des Bundes abgedeckt.
Privilegierter Dialog mit dem IOC
Die Schweiz befindet sich in einem privilegierten Dialog mit dem Internationalen Olympischen Komitee, der es ihr erlaubt, ihr Bewerbungsdossier bis Ende 2027 ohne Konkurrenz vorzubereiten. Wenn das Konzept die Anforderungen des IOC an Austragungsorte, Finanzierung, Vermächtnis und Nachhaltigkeit erfüllt, könnten die Spiele der Schweiz ohne Gegenkandidaten zugesprochen werden.
Parlamentarischer Weg und Referendumsfrage
Der Vorschlag geht nun an das Parlament, wo Widerstand erwartet wird. Der Bundesrat stufte den Planungsentscheid als nicht dem fakultativen Referendum unterliegend ein, mit der Begründung, die Risiken seien für den Bund „kontrollierbar“. Die Schweizerische Volkspartei, die Sozialdemokraten, die Grünen und der Gewerkschaftsbund forderten während der Konsultationsphase jedoch eine nationale Abstimmung.
„Die Sportveranstaltung bietet große Chancen für die Weiterentwicklung des Sports, technische Innovation, die Förderung des sozialen Zusammenhalts, den Tourismus und das positive Image der Schweiz im Ausland.“
Nächste Schritte
Die Konsultation fand breite Unterstützung, weshalb der Bundesrat den Vorschlag unverändert an das Parlament weiterleitete. Aufgrund des dezentralen Austragungskonzepts können die lokalen Parlamente und Stimmberechtigten auf kantonaler und kommunaler Ebene noch ein Wörtchen mitreden. Eine endgültige Entscheidung über die Ausrichtung wird erst nach Einreichung des Dossiers bis Ende 2027 erwartet.
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Quellen und Kontext
- Neue Zürcher ZeitungOlympische Spiele 2038 in der Schweiz: Bundesrat will finanzieren, ohne Defizitgarantie
- 20 Minuten200 Millionen Franken für Olympia: Bundesrat unterstützt Winterspiele 2038
- SWI swissinfo.chParlament kann über Beitrag an Olympische Winterspiele entscheiden
- SRF NewsBundesrat unterstützt Kandidatur für Winterspiele in der Schweiz
- Martin Pfister
- Schweizer Sportminister
- Sandra Felix
- Direktorin des Bundesamts für Sport BASPO
- Orte
- Bern
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