Fußball · Monterrey

Yasin Ayari trifft doppelt: Schweden überrollt Tunesien mit 5:1 zum WM-Auftakt

Yasin Ayari erzielte zwei Fernschusstore, während Alexander Isak und Viktor Gyökeres jeweils einen Treffer beisteuerten, als Schweden Tunesien in seinem ersten WM-Spiel deklassierte. Der 5:1-Sieg in Monterrey bringt Schweden an die Spitze der Gruppe F, nachdem sich die Niederlande und Japan zuvor 2:2 unentschieden getrennt hatten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Süddeutsche Zeitung, DIE WELT, AP NEWS und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Mikael Hervestad, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2026
Wie es dazu kam
  1. 14.06.Viktor Gyökeres stellt den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her
  2. 14.06.Mattias Svanberg erhöht nach VAR-Check auf 4:1
  3. 14.06.Ayari vollendet den Kantersieg mit einem weiteren Fernschuss

Schweden startete mit einem souveränen 5:1-Sieg gegen Tunesien im Estadio BBVA in Monterrey in die Weltmeisterschaft 2026. Es war das erste Mal seit dem 8:0-Erfolg gegen Kuba im Jahr 1938, dass Schweden in einem WM-Spiel fünf Tore erzielte.

Ayaris Abend

Yasin Ayari, der 22-jährige Mittelfeldspieler, der in Solna als Sohn eines tunesischen Vaters und einer marokkanischen Mutter geboren wurde, eröffnete in der 7. Minute den Torreigen mit einem wuchtigen Schuss, nachdem Torhüter Mouhib Chamakh unter dem Druck von Isak den Ball nicht klären konnte. Ayari verzichtete auf einen Torjubel und hob aus Respekt vor dem Heimatland seines Vaters kurz entschuldigend die Hände. Er hatte zuvor eine Einladung abgelehnt, für Tunesien bei der Weltmeisterschaft 2022 anzutreten. In der Nachspielzeit erzielte er mit einem weiteren Fernschuss seinen zweiten Treffer und feierte diesmal mit einem Knierutscher und einer Hand am Ohr in Richtung der schwedischen Fans.

„Nein, ich wollte, dass er für Schweden spielt. Er muss das Gefühl haben, dem Land etwas zurückzugeben, das sich um ihn gekümmert hat.“

Azzouz Ayari, Yasin Ayaris Vater

„Ich kenne ihn und seinen Bruder. Er hat eine Entscheidung getroffen, ich habe großen Respekt davor, und er ist ein sehr guter Spieler.“

Sabri Lamouchi, Tunesischer Nationaltrainer

Angriffs-Chemie

Schweden-Trainer Graham Potter lobte das Zusammenspiel der Stürmer Alexander Isak und Viktor Gyökeres, die eine Vielzahl an Chancen kreierten und jeweils ein Tor erzielten. Isak verwertete einen Brustpass von Gyökeres bei einem Konter und traf nach einem Dribbling nach innen zur 30-Minuten-Marke zum 2:0. Gyökeres verwandelte kurz vor der Stundenmarke Isaks Zuspiel, nachdem er Ellyes Skhiri den Ball abgenommen hatte, zum dritten Treffer. Der eingewechselte Mattias Svanberg erhöhte in der 84. Minute auf 4:1, nachdem eine VAR-Überprüfung seine Abseitsposition widerlegt hatte.

„Individuell sind sie natürlich Top-Spieler, aber ich glaube, zusammen können sie eine echte Gefahr sein. Sie ergänzen sich sehr gut.“

Graham Potter, Schwedischer Nationaltrainer

Tunesiens defensiver Zusammenbruch

Tunesien hatte während der gesamten WM-Qualifikation kein einziges Gegentor kassiert, doch nach der 5:0-Testspielniederlage gegen Belgien wenige Tage vor dem Turnier mussten sie nun im zweiten Spiel in Folge fünf Gegentreffer hinnehmen. Omar Rekik verkürzte kurz vor der Halbzeit mit einem Kopfball nach einer Flanke von Hannibal Mejbri, doch die Tunesier waren bei Kontern immer wieder anfällig. Nach dem Schlusspfiff berichteten deutsche Medien, dass sich Tunesien von Trainer Sabri Lamouchi getrennt habe.

Ausblick auf Gruppe F

Schweden führt die Gruppe mit drei Punkten an, während die Niederlande und Japan nach ihrem 2:2-Unentschieden am Sonntag jeweils einen Punkt auf dem Konto haben. Schwedens nächstes Spiel findet am 20. Juni in Houston gegen die Niederlande statt.

Tabellenstand Gruppe F nach dem 1. SpieltagPunkte
Schweden
3 Punkte
Niederlande
1 Punkte
Japan
1 Punkte
Tunesien
0 Punkte

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Quellen und Kontext

Monterrey · Mexiko

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