Fußball · Monterrey
Yasin Ayari trifft doppelt: Schweden überrollt Tunesien mit 5:1 zum WM-Auftakt
Yasin Ayari erzielte zwei Fernschusstore, während Alexander Isak und Viktor Gyökeres jeweils einen Treffer beisteuerten, als Schweden Tunesien in seinem ersten WM-Spiel deklassierte. Der 5:1-Sieg in Monterrey bringt Schweden an die Spitze der Gruppe F, nachdem sich die Niederlande und Japan zuvor 2:2 unentschieden getrennt hatten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Süddeutsche Zeitung, DIE WELT, AP NEWS und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der schwedische Mittelfeldspieler traf in der 7. und 90.+6. Minute und verzichtete beim ersten Tor aus Respekt vor der tunesischen Herkunft seines Vaters auf den Jubel.
Das Sturmduo steuerte jeweils ein Tor und eine Vorlage bei; Trainer Graham Potter lobte ihre komplementären Spielstile.
Nachdem Tunesien in der Qualifikation ohne Gegentor blieb, kassierten sie nun in zwei Spielen 10 Gegentore, was Berichte über die Entlassung von Trainer Sabri Lamouchi auslöste.
Die fünf erzielten Tore sind Schwedens höchste Ausbeute in einem WM-Spiel seit dem 8:0-Sieg gegen Kuba im Jahr 1938.

- 14.06.Viktor Gyökeres stellt den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her
- 14.06.Mattias Svanberg erhöht nach VAR-Check auf 4:1
- 14.06.Ayari vollendet den Kantersieg mit einem weiteren Fernschuss
Schweden startete mit einem souveränen 5:1-Sieg gegen Tunesien im Estadio BBVA in Monterrey in die Weltmeisterschaft 2026. Es war das erste Mal seit dem 8:0-Erfolg gegen Kuba im Jahr 1938, dass Schweden in einem WM-Spiel fünf Tore erzielte.
Ayaris Abend
Yasin Ayari, der 22-jährige Mittelfeldspieler, der in Solna als Sohn eines tunesischen Vaters und einer marokkanischen Mutter geboren wurde, eröffnete in der 7. Minute den Torreigen mit einem wuchtigen Schuss, nachdem Torhüter Mouhib Chamakh unter dem Druck von Isak den Ball nicht klären konnte. Ayari verzichtete auf einen Torjubel und hob aus Respekt vor dem Heimatland seines Vaters kurz entschuldigend die Hände. Er hatte zuvor eine Einladung abgelehnt, für Tunesien bei der Weltmeisterschaft 2022 anzutreten. In der Nachspielzeit erzielte er mit einem weiteren Fernschuss seinen zweiten Treffer und feierte diesmal mit einem Knierutscher und einer Hand am Ohr in Richtung der schwedischen Fans.
„Nein, ich wollte, dass er für Schweden spielt. Er muss das Gefühl haben, dem Land etwas zurückzugeben, das sich um ihn gekümmert hat.“
„Ich kenne ihn und seinen Bruder. Er hat eine Entscheidung getroffen, ich habe großen Respekt davor, und er ist ein sehr guter Spieler.“
Angriffs-Chemie
Schweden-Trainer Graham Potter lobte das Zusammenspiel der Stürmer Alexander Isak und Viktor Gyökeres, die eine Vielzahl an Chancen kreierten und jeweils ein Tor erzielten. Isak verwertete einen Brustpass von Gyökeres bei einem Konter und traf nach einem Dribbling nach innen zur 30-Minuten-Marke zum 2:0. Gyökeres verwandelte kurz vor der Stundenmarke Isaks Zuspiel, nachdem er Ellyes Skhiri den Ball abgenommen hatte, zum dritten Treffer. Der eingewechselte Mattias Svanberg erhöhte in der 84. Minute auf 4:1, nachdem eine VAR-Überprüfung seine Abseitsposition widerlegt hatte.
„Individuell sind sie natürlich Top-Spieler, aber ich glaube, zusammen können sie eine echte Gefahr sein. Sie ergänzen sich sehr gut.“
Tunesiens defensiver Zusammenbruch
Tunesien hatte während der gesamten WM-Qualifikation kein einziges Gegentor kassiert, doch nach der 5:0-Testspielniederlage gegen Belgien wenige Tage vor dem Turnier mussten sie nun im zweiten Spiel in Folge fünf Gegentreffer hinnehmen. Omar Rekik verkürzte kurz vor der Halbzeit mit einem Kopfball nach einer Flanke von Hannibal Mejbri, doch die Tunesier waren bei Kontern immer wieder anfällig. Nach dem Schlusspfiff berichteten deutsche Medien, dass sich Tunesien von Trainer Sabri Lamouchi getrennt habe.
Ausblick auf Gruppe F
Schweden führt die Gruppe mit drei Punkten an, während die Niederlande und Japan nach ihrem 2:2-Unentschieden am Sonntag jeweils einen Punkt auf dem Konto haben. Schwedens nächstes Spiel findet am 20. Juni in Houston gegen die Niederlande statt.
- Schweden
- 3 Punkte
- Niederlande
- 1 Punkte
- Japan
- 1 Punkte
- Tunesien
- 0 Punkte
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Süddeutsche ZeitungSchweden erwischt Traumstart
- DIE WELTFußball-WM 2026: Nach dem Debakel gegen Schweden feuert Tunesien seinen Trainer
- AP NEWSSweden's Yasin Ayari shows respect for father's native country after World Cup goal vs. Tunisia
- ReutersSoccer-Sweden coach Potter hails attacking chemistry after 5-1 win over Tunisia
- Yasin Ayari
- Schwedischer Mittelfeldspieler, der zweimal gegen Tunesien, das Geburtsland seines Vaters, traf
- Alexander Isak
- Schwedischer Stürmer, der ein Tor erzielte und eine Vorlage gab
- Viktor Gyokeres
- Schwedischer Stürmer, der ein Tor erzielte und ein weiteres vorbereitete
- Mattias Svanberg
- Schwedischer Einwechselspieler, der das vierte Tor der Mannschaft erzielte
- Graham Potter
- Schwedischer Nationaltrainer, der die Chemie seiner Stürmer lobte
- Sabri Lamouchi
- Tunesischer Nationaltrainer, der nach dem Spiel Berichten zufolge entlassen wurde
- Azzouz Ayari
- Yasin Ayaris Vater, der sagte, sein Sohn solle für Schweden spielen
- Omar Rekik
- Tunesischer Verteidiger, der das einzige Tor seiner Mannschaft erzielte
- Mouhib Chamakh
- Tunesischer Torhüter, der bei den ersten Gegentoren Schwedens Fehler machte
- Orte
- Monterrey
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