Konflikte · Stockholm, Kopenhagen und Kaliningrad
Schwedische Gripen-Kampfflugzeuge fangen russische Su-24- und Su-34-Jets über der Ostsee ab
Am 12. Juni wurden zweimal JAS-39-Gripen-Kampfflugzeuge alarmiert, nachdem russische Su-24- und Su-34-Maschinen sich dem schwedischen Luftraum über der Ostsee genähert hatten. Es kam zu keiner Verletzung, aber die Behörden bezeichneten die Vorfälle als schwerwiegend und Teil eines wiederkehrenden Musters.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, adevarul.ro, POLITICO und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Schwedische JAS-39-Gripen-Kampfflugzeuge wurden zweimal alarmiert, um eine russische Su-24 und eine Su-34 zu beschatten, die in der Nähe des schwedischen Luftraums über der südlichen und nördlichen Ostsee flogen.
Das schwedische Militär bestätigte, dass keines der Flugzeuge in den nationalen Luftraum eindrang, aber die Nähe wurde als ernst genug eingestuft, um eine schnelle Reaktion zu rechtfertigen.
Ein dänischer Kampfjet startete ebenfalls zum südlichen Abfangen und handelte gemeinsam mit schwedischen Kräften, um den gemeinsamen verbündeten Luftraum zu schützen.
Beamte und ein am selben Tag veröffentlichter parlamentarischer Verteidigungsbericht bezeichneten die Flüge als Teil eines Musters russischer Sondierungsaktionen, die darauf abzielen, die Bereitschaft der NATO zu testen.
Schweden trat im März 2024 der NATO bei und plant, die Verteidigungsausgaben von 2,8 % auf 3,5 % des BIP bis 2030 zu erhöhen.
- 24.02.Russland beginnt groß angelegte Invasion der Ukraine
- 1.03.Schweden tritt der NATO bei und beendet zwei Jahrhunderte der Bündnisfreiheit
- 12.06.Schwedische Gripens fangen russische Su-24 und Su-34 über der Ostsee ab
Abfangmanöver über der Ostsee
Schwedische Schnelleinsatz-Abfangjäger führten am Freitag, den 12. Juni, zwei getrennte Abfangmanöver durch, nachdem russische Kampfflugzeuge im internationalen Luftraum nahe der schwedischen Grenzen entdeckt worden waren. In beiden Fällen starteten Paare von JAS-39-Gripen-Jägern, identifizierten die russischen Flugzeuge und begleiteten sie, bis sie sich in akzeptabler Entfernung befanden. Bei den russischen Flugzeugen handelte es sich um einen taktischen Bomber vom Typ Su-24 Fencer und ein Angriffsflugzeug vom Typ Su-34 Fullback. Ein Vorfall ereignete sich in der südlichen Ostsee, der andere im nördlichen Teil. Die schwedischen Behörden erklärten, die Flugzeuge seien visuell und per Radar verfolgt worden. Ein dänischer Kampfjet wurde ebenfalls für das südliche Abfangen gestartet und koordinierte sich mit den schwedischen Kräften, um den gemeinsamen NATO-Luftraum zu schützen.
Offizielle Reaktionen
„Die russischen Aktionen sind schwerwiegend und stellen ein wiederkehrendes Verhaltensmuster dar, das sowohl unsere territoriale Integrität als auch unsere Sicherheit bedroht.“
„Dieser Vorfall zeigt, wie schnell sich die Lage ändern kann und wie wichtig es für Schweden ist, gemeinsam mit unseren Verbündeten russische Kampfflugzeuge zu orten, zu identifizieren und abzufangen, um unseren Luftraum zu schützen.“
Ein Muster von Sondierungen
Die Ereignisse vom Freitag sind die jüngsten einer Reihe russischer Flüge nahe der NATO-Grenzen über der Ostsee. Am selben Tag veröffentlichte der schwedische parlamentarische Verteidigungsausschuss einen Bericht, der warnte, dass Russland Operationen starten könnte, die darauf abzielen, die NATO-Solidarität zu testen, wenn es den politischen Kontext als günstig erachtet. Der Bericht schloss einen Angriff auf Schweden oder seine Verbündeten nicht aus, eine Feststellung, auf die mehrere Beamte im Zusammenhang mit der Alarmierung der Gripens Bezug nahmen. Die Spannungen in der Ostseeregion haben sich seit der groß angelegten Invasion Russlands in der Ukraine im Februar 2022 deutlich verschärft.
Schwedens NATO-Haltung
Schweden gab mehr als zwei Jahrhunderte militärischer Bündnisfreiheit auf, als es im März 2024 der NATO beitrat, eine direkte Folge des russischen Krieges in der Ukraine. Die derzeitigen Verteidigungsausgaben Stockholms liegen bei 2,8 Prozent des BIP, und die Regierung plant, diesen Wert bis 2030 auf 3,5 Prozent zu erhöhen. Die Abfangmanöver am Freitag wurden im Rahmen des NATO-Luftpolizeidienstes durchgeführt, wobei auch dänische Einheiten aktiviert wurden, um die Sicherheit des alliierten Luftraums zu gewährleisten.
- Aktuell (2026)
- 2.8 %
- Ziel 2030
- 3.5 %
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Deutsche WelleШвеция подняла истребители для перехвата Су-24 и Су-34 РФ
- adevarul.roTensiuni în Marea Baltică. Suedia a interceptat de două ori avioane rusești lângă spațiul său aerian
- POLITICOSwedish jets intercept Russian aircraft in 2 separate incidents
- il Giornale.itTensioni nei cieli del Baltico: caccia svedesi intercettano aerei da guerra russi
- Ulf Kristersson
- Premierminister von Schweden, kommentierte die Abfangmanöver und die Notwendigkeit ständiger Bereitschaft.
- Ewa Skoog Haslum
- Vizeadmiral und Chef des Operationskommandos der schwedischen Streitkräfte, bezeichnete die russischen Aktionen als wiederkehrende Bedrohung.
- Hanna Herlin
- Pressesekretärin der schwedischen Streitkräfte, nannte die Vorfälle sehr ernst.
- Maria Heurlin
- Militärpressesprecherin der schwedischen Streitkräfte, erklärte, dass die Kampfflugzeuge die russischen Flugzeuge beschatteten, bis sie sich in sicherer Entfernung befanden.
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