Vier Tote, darunter drei Kinder, nach Autounfall bei Schulradausflug in den Niederlanden
Ein Auto ist in Zeeland mit einer Gruppe Grundschüler auf einem Radausflug zusammengestoßen, drei Kinder und ein Erwachsener kamen ums Leben. Ein 19-jähriger Verdächtiger wurde festgenommen.
Der Unfall
Am Donnerstag, dem 11. Juni, gegen 12:30 Uhr, geriet ein Auto auf einer Bundesstraße nahe Vogelwaarde in der niederländischen Provinz Zeeland von der Fahrbahn ab und erfasste eine Gruppe von 14 Kindern und zwei Betreuern. Die Gruppe einer Grundschule aus Axel war auf einem Fahrrad-Schulausflug. Das Fahrzeug fuhr in einer Kurve auf den Radweg, prallte mit den Radfahrern zusammen und blieb schwer beschädigt in einem Graben liegen.
Opfer und Rettungseinsatz
Vier Menschen starben: drei Kinder und ein erwachsener Betreuer. Mehrere andere Kinder wurden schwer verletzt. Die Rettungskräfte setzten sieben Krankenwagen und drei Rettungshubschrauber ein. Verletzte wurden in Krankenhäuser in Gent, Antwerpen und Rotterdam gebracht; einige der verletzten Kinder werden in Belgien behandelt. Das örtliche Gemeindezentrum in Vogelwaarde wurde geöffnet, um psychologische Unterstützung für die anderen Teilnehmer des Ausflugs zu leisten.
Ermittlungen und Verdächtiger
Ein 19-jähriger Mann aus der nahegelegenen Gemeinde Hulst wurde am Tatort festgenommen. Die Polizei hat nicht bestätigt, ob er der Fahrer war. Das Auto wurde für forensische Untersuchungen beschlagnahmt, und Spezialisten rekonstruieren die Unfallumstände. Polizeisprecherin Mariska Bezemer beschrieb den Vorfall als „einen sehr traurigen und schweren Zwischenfall“ und rief Zeugen auf, sich zu melden.
Reaktionen
Premierminister Rob Jetten zeigte sich bestürzt in den sozialen Medien:
Die schreckliche Nachricht aus Zeeland überschattet heute alles. Was für Grundschulkinder ein Höhepunkt sein sollte – der Schulausflug – ist in einem Albtraum geendet.
Bildungsministerin Rianna Letschert nannte den Unfall laut Telegraaf „ein schreckliches Drama“.


