Jugendlicher feuert einen Schuss ab, bevor die Waffe bei Schulangriff in Schongau klemmt
Ein 16-jähriger ehemaliger Schüler, bewaffnet mit einer Schusswaffe und Messern, verletzte zwei Mädchen an einem Gymnasium in Schongau, Bayern, bevor Lehrer und Polizei ihn überwältigten.
Der Angriff
Ein 16-jähriger Junge näherte sich am 8. Juli 2026 dem Gymnasium in Schongau im westlichen Oberbayern mit einer Schusswaffe und Messern. Er feuerte einen Schuss ab, der niemanden traf, bevor die Waffe versagte. Anschließend griff er die beiden Schülerinnen mit Messern an und verletzte sie schwer.
Der Täter näherte sich dem Gymnasium mit einer Schusswaffe, feuerte einen Schuss ab, der niemanden verletzte. Dann versagte die Schusswaffe, sodass keine weiteren Schüsse abgegeben werden konnten.
Waffenstörung
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) bestätigte, dass die Waffe nach dem einzelnen Schuss klemmte. Die Polizei fand die Schusswaffe zunächst nicht, aber Munition am Tatort. Die Störung verhinderte vermutlich weitere Schüsse.
Opfer und Reaktion
Zwei Mädchen wurden schwer verletzt. Lehrer und Polizeibeamte griffen ein und überwältigten den Verdächtigen kurz nach dem Messerangriff. Es wurden keine weiteren Verletzungen gemeldet.
- Der Verdächtige trifft mit einer Schusswaffe und Messern am Gymnasium ein.
- Ein einzelner Schuss wird abgegeben; niemand wird getroffen.
- Die Schusswaffe funktioniert nicht mehr, weitere Schüsse werden verhindert.
- Der Verdächtige verletzt zwei Schülerinnen mit Messern.
- Lehrer und Polizei greifen ein und überwältigen den Angreifer.
- Der Verdächtige wird in Untersuchungshaft genommen.
Hintergrund des Verdächtigen
Der Verdächtige ist kroatischer Staatsbürger und ehemaliger Schüler der Schule, der bei seinen Eltern lebt. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) erklärte, der Jugendliche habe sich in der Vergangenheit in psychiatrischer Behandlung befunden.
Der Täter war in der Vergangenheit in psychiatrischer Behandlung.
Ermittlungen
Die Behörden behandeln den Vorfall als mutmaßlichen Amoklauf. Der Verdächtige befindet sich in Untersuchungshaft. Herrmann sagte, es gebe keine unmittelbaren Hinweise auf eine frühere Beziehung zwischen dem Angreifer und den Opfern, aber die Ermittler prüfen, ob die Opfer gezielt oder zufällig ausgewählt wurden. Dobrindt bezeichnete die Tat als Folge einer psychischen Krise.


