Sicherheit · Bistrița und Cluj-Napoca

13-Jähriger, der in Bistrița eine Lehrerin und zwei Schüler verletzte, verlässt das Krankenhaus und wird der Schule verwiesen

Ein 13-Jähriger, der am 19. Oktober in einer Schule in Bistrița eine Lehrerin und zwei Schüler mit einem Messer verletzte, verließ am Dienstag, 27. Oktober, eine psychiatrische Klinik in Cluj-Napoca und wurde zum Verhör durch die Polizei gebracht.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von G4Media.ro, Stirile ProTV, adevarul.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Bistrița, Cluj-Napoca · Rumänien
Wie es dazu kam
  1. 19.10.Ein 13-Jähriger verletzt in einer Schule in Bistrița eine Lehrerin und zwei Schüler mit einem Messer
  2. 26.10.Lehrerin wird aus dem Krankenhaus in Bistrița entlassen; achte Schutzanordnung beantragt und erlassen
  3. 27.10.Der Junge wird aus der kinderpsychiatrischen Klinik in Cluj-Napoca entlassen und zum Polizeiverhör gebracht; der Schulverweis erreicht das Inspektorat

Der Angriff und die Opfer

Am Montag, 19. Oktober, griff ein 13-jähriger Schüler der siebten Klasse in einer Schule in Bistrița Menschen mit einem Messer an und verletzte eine 28-jährige Mathematiklehrerin und zwei Schüler. Einer der Schüler war Berichten zufolge das eigentliche Ziel und kam mit einer oberflächlichen Wunde am Rücken davon, der andere wurde verletzt, als er eingriff, um der Lehrerin zu helfen. Die Lehrerin verbrachte eine Woche im Krankenhaus, wo sie operiert wurde, und wurde am Montag, 26. Oktober, aus dem Kreiskrankenhaus in Bistrița entlassen, wo die Ärzte ihren Zustand nach der Operation als günstig bezeichneten. Die Staatsanwaltschaft erklärte, der Junge sei mit einem Helm im Militärstil, einer Sturmhaube und Handschuhen in der Schule erschienen. Ermittler fanden in einem Waschraum, in dem er sich vor dem Angriff umgezogen hatte, Nachrichten auf Englisch und Symbole, die sie als extremistisch, legionär-extremistisch und rechtsextrem bezeichneten.

Krankenhaus, Polizei und das Strafverfahren

Der Junge war am Tag des Angriffs mit seiner Mutter in die Kinderpsychiatrische Klinik in Cluj-Napoca aufgenommen worden. Er wurde am Dienstag, 27. Oktober, entlassen und zum Verhör zum Kreis-Polizeiinspektorat in Bistrița-Năsăud gebracht. Die Klinik erklärte in einer Mitteilung, ihre Bewertung habe individuelle Empfehlungen für ihn und seine Familie ergeben.

„Nach der Bewertung wurden individuelle medizinische und psychosoziale Empfehlungen formuliert, die sowohl die Fortsetzung der spezialisierten Betreuung als auch die Zusammenarbeit zwischen Familie, Schule und den beteiligten Diensten betreffen.“

Kinderpsychiatrische Klinik in Cluj-Napoca

Ein Strafverfahren wurde wegen versuchten qualifizierten Mordes eingeleitet. Da der Junge unter der Strafmündigkeitsgrenze liegt, kann er für seine Taten nicht strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Das rumänische Recht schließt für ihn zudem Untersuchungshaft oder richterliche Kontrolle aus, weshalb eine elektronische Überwachungsfußfessel eingesetzt wird, um seine Sicherheitsperimeter zu kontrollieren.

Schulverweis und Schutzanordnungen

Der Lehrrat und der Verwaltungsrat der Schule beschlossen, den Jungen der Schule zu verweisen; die Entscheidung erreichte das Schulinspektorat Bistrița-Năsăud am Dienstag, 27. Oktober. Schulinspektor General Vasile Șteopoaie sagte, der Junge könne sich ab dem nächsten Schuljahr wieder anmelden, jedoch nur an einer anderen Schule. Das Gericht Bistrița erließ acht Schutzanordnungen mit jeweils zwölf Monaten Gültigkeit, sieben auf Antrag von Schülern und eine auf Antrag der Lehrerin. Die achte Anordnung wurde am 26. Oktober auf Antrag eines weiteren Schülers derselben Schule beantragt und erlassen. Die Anordnungen verpflichten den Jungen, mindestens 50 Meter Abstand zu den Opfern, deren Wohnungen und der Schule zu halten, dauerhaft ein elektronisches Überwachungsgerät zu tragen und keinerlei Kontakt zu ihnen aufzunehmen. Die Anordnung vom 26. Oktober verpflichtet ihn zudem zur Teilnahme an psychologischer Beratung; die Entscheidungen werden auf dem Portal der Gerichte veröffentlicht.

Kinderschutz und die Ermittlungen

Die Kinderschutzbehörde DGASPC Bistrița-Năsăud erklärte, der Junge bleibe für eine ausführliche, multidisziplinäre Bewertung in ihrer Betreuung. Ihre Sprecherin Camelia Mureșan sagte, der Prozess umfasse Treffen zwischen Fachleuten der Behörde sowie dem Jungen und seinen Eltern. Die Ermittler prüfen weiterhin das Motiv für den Angriff und wie der Angreifer mit dem Messer in die Schule gelangen konnte. Sie untersuchen auch, ob es Lücken bei der Sicherheit und den Zugangskontrollen der Schule gab.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen