
Vier Verletzte bei Schüssen in Köln-Mülheim nach eskaliertem Streit am späten Montagabend
Ein Streit zwischen mehreren Personen eskalierte am späten Montagabend auf einer Straße im Kölner Stadtteil Mülheim zu Schüssen. Dabei wurden vier Menschen zum Teil schwer verletzt.
Was geschah
Am späten Montagabend, dem 3. August 2026, fielen auf einer offenen Straße im Kölner Stadtteil Mülheim Schüsse. Die Polizei wurde gegen 22:00 Uhr alarmiert, nachdem Zeugen Schüsse gemeldet hatten. Es folgte ein groß angelegter Polizeieinsatz, bei dem Beamte den Tatort absperrten, Zeugen befragten und Beweise sicherten. Laut dem Kölner Stadt-Anzeiger arbeiteten Forensik-Teams am Tatort, auch auf dem Gelände einer Tankstelle.
Vier Menschen wurden verletzt, einige davon schwer, und von Rettungskräften in Krankenhäuser gebracht. Es blieb am frühen Dienstag unklar, ob alle vier von Schüssen getroffen worden waren. Ein Polizeisprecher sagte der AFP am Dienstagmorgen, dass keine Gefahr für die Allgemeinheit bestehe.
Der Streit
Die Polizei beschrieb den Vorfall als eine ‚Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen‘, die den Schüssen vorausging. Der genaue Hergang, die Anzahl der abgegebenen Schüsse und die Identität des Schützen waren am frühen Dienstag noch unbekannt. Es wurden keine Informationen über mögliche Festnahmen veröffentlicht.
Bislang haben Rettungskräfte vier zum Teil schwer Verletzte in Krankenhäuser gebracht.
Ermittlungen laufen
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei teilte mit, dass sie am Dienstagmorgen, dem 4. August, ein Update zu den ersten Erkenntnissen geben werde. Das Motiv für die Gewalt blieb über Nacht unklar.
Mülheims Kriminalitätsbilanz
Mülheim gilt als einer der Stadtteile Kölns mit der höchsten Kriminalitätsrate. Im März 2026 wurde dort ein Restaurantgast mit einer Waffe bedroht und ausgeraubt. Im Jahr 2024 wurde auf einem Platz im Stadtteil die erste dauerhafte Waffenverbotszone Nordrhein-Westfalens eingerichtet.

