
Schüsse auf Menschenmenge bei Rave in Aarau in der Schweiz – mehrere Verletzte
Die Kantonspolizei Aargau setzte am frühen Sonntagmorgen Einsatzkräfte und einen Militärhubschrauber ein, nachdem auf einem Rave auf einer Pferderennbahn in Aarau mehrere Schüsse auf die Menschenmenge abgefeuert worden waren.
Schüsse auf Rave auf der Aarener Rennbahn
In den frühen Morgenstunden des Sonntags, 30. August 2026, wurde ein Rave mit Tanzmusik auf der Pferderennbahn in Aarau in der Nordschweiz von Schüssen erschüttert. Der Vorfall ereignete sich vor 3:00 Uhr Ortszeit, als mehrere Schüsse direkt in eine große Menschenmenge auf dem Gelände abgefeuert wurden. Ein Augenzeuge vor Ort berichtete, er habe mehrere Schüsse in rascher Folge in der Nähe des Veranstaltungsgeländes gehört. Die Rettungskräfte wurden sofort alarmiert, während die Besucher versuchten, auf dem weitläufigen Gelände Deckung zu suchen.
Die Kantonspolizei Aargau bestätigte, dass die Schüsse am Rande der Rave-Veranstaltung stattfanden und geografisch auf das Rennbahngelände beschränkt blieben. Vanessa Rumpold, Mediensprecherin der Kantonspolizei Aargau, erklärte, die Behörden seien dabei, den Ablauf der Ereignisse und die genauen Umstände der Schussabgabe zu klären.
Es ist noch nicht klar, was genau passiert ist.
Rettungseinsatz und Verletzte
Polizei, Rettungsdienst und die örtliche Feuerwehr leiteten ab etwa 3:00 Uhr einen umfangreichen Rettungseinsatz auf der Rennbahn ein. Eine große Anzahl von Einsatzfahrzeugen und Krankenwagen traf am Ort des Geschehens ein, um Verletzte zu versorgen und in umliegende Krankenhäuser zu transportieren. Zur Unterstützung der Bodeneinheiten mitLuftaufklärung und Einsatzunterstützung setzten die Behörden einen Super-Puma-Hubschrauber der Schweizer Armee über Aarau ein.
Die Kantonspolizei Aargau bestätigte, dass mehrere Personen bei der Schießerei verletzt wurden, machte jedoch zunächst keine Angaben zu möglichen Todesopfern. Die Polizei errichtete eine weiträumige Sicherheitssperre, die alle Zufahrtswege zur Pferderennbahn abriegelte, und rief Anwohner und Autofahrer auf, den gesamten Bereich zu meiden.
Halten Sie sich vom Gebiet fern.
- Das Festival Musig i de Altstadt Aarau findet statt, während auf der Pferderennbahn ein Rave beginnt.
- Auf dem Rave-Gelände werden mehrere Schüsse in eine Menschenmenge abgegeben, mehrere Personen werden verletzt.
- Die Kantonspolizei Aargau leitet einen Großeinsatz ein und sperrt das Gebiet ab.
- Die Polizei setzt einen Armee-Super-Puma-Hubschrauber ein und bestätigt mehrere Verletzte.
Ermittlungen und Fahndung
Die Identität und der Hintergrund der Täter sind unmittelbar nach der Tat völlig unbekannt. Ermittler der Kantonspolizei Aargau haben weder festgestellt, wie viele Personen die Schüsse abgegeben haben, noch welche Waffen verwendet wurden. Die Polizei erklärte zudem, es sei noch unklar, ob Verdächtige am Tatort festgenommen werden konnten oder ob die Schützen den Sperrkreis verlassen konnten.
Die Polizeiführung gab bekannt, dass forensische Teams und Kriminalbeamte auf dem Rennbahngelände ballistische Spuren sicherten und Zeugen befragten. Die Kantonsbehörden kündigten an, dass im Laufe des Sonntagmorgens weitere Informationen zum Zustand der Verletzten und zum Stand der Fahndung veröffentlicht würden.
Auswirkungen auf parallele Stadtveranstaltungen
Die Schießerei fiel zeitlich mit einer weiteren öffentlichen Veranstaltung in der Stadt Aarau am Samstagabend zusammen, dem Musikfestival "Musig i de Altstadt Aarau" (Mida) in der Altstadt. Während Crewmitglieder und Festivalorganisatoren nach Abschluss der geplanten Auftritte die Bühnenausrüstung abbauten, erreichte sie die Nachricht von einem sich anbahnenden Notfall auf dem Rennbahngelände am anderen Ende der Stadt.
Ein Mitglied des Organisationsteams des Altstadtfestivals berichtete von ununterbrochenen Sirenen der Einsatzfahrzeuge, die durch die Straßen zur Pferderennbahn rasten. Obwohl beide Nachtveranstaltungen Besucher nach Aarau zogen, konzentrierten sich die Polizeimaßnahmen auf die Sicherung des Rennbahnbereichs und die Identifizierung der Verantwortlichen für die Schüsse.

