BerichtSchießerei am Hauptmarkt in Krakau

Sicherheit · Krakau und Ostrowiec Świętokrzyski

Schüsse auf dem Krakauer Hauptmarkt: sechs Tote und 16 Verletzte

Ein maskierter 24-Jähriger ist am Samstag, 7. November, auf den Krakauer Hauptmarkt gefahren und hat das Feuer auf Passanten eröffnet. Zwei Kutscher kämpfen um ihr Leben, es wurde eine zweitägige Staatstrauer ausgerufen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Super Express, NIEZALEZNA.PL, polsatnews.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Krakau, Ostrowiec Świętokrzyski · Polen
Wie es dazu kam
  1. 7. November, gegen 15:00 UhrEin maskierter 24-Jähriger fährt auf den Hauptmarkt und eröffnet das Feuer
  2. 7. November, nach den SchüssenTatverdächtiger nach einem Schusswechsel verletzt und festgenommen
  3. 7. November, abendsTschechische Polizei kündigt mehr bewaffnete Patrouillen an belebten öffentlichen Orten an
  4. Ab Mitternacht vom 7. auf den 8. NovemberZweitägige Staatstrauer beginnt

Der Angriff

Kurz nach 15 Uhr am Samstag, 7. November fuhr ein maskierter 24-Jähriger mit einem Auto auf den Hauptmarkt in Krakau und begann, auf Menschen auf der freien Fläche an den Tuchhallen zu schießen, zwischen den Ausgängen zur Sławkowska-Straße und zur Johannesstraße. Die Polizei identifiziert den Tatverdächtigen als Michał O., einen polnischen Staatsbürger aus Ostrowiec Świętokrzyski, der eine Waffenbesitzkarte besaß, nicht vorbestraft war und keine Polizeiakte hatte. Passanten flohen in nahe gelegene Durchgänge, Restaurants und Cafés. Polizeibeamte erwiderten das Feuer, der Tatverdächtige wurde verletzt, festgenommen und ins Krankenhaus gebracht. Sechs Menschen wurden getötet und 16 verletzt – so die meisten Berichte, wobei ein früherer Bericht vom Samstagabend von 15 Verletzten ausging.

Kutscher unter den Verletzten

Der Verband der Krakauer Kutscher teilte mit, zwei seiner Mitglieder kämpften um ihr Leben, mehrere weitere seien schwer verletzt worden. Verbandspräsidentin Dorota Litwicka sagte, die Kutscher seien wie jeden Tag zur Arbeit auf den Platz gekommen, als die Schüsse fielen.

„Die Opfer eines Wahnsinnigen waren heute Kutscher, Menschen, die wie jeden Tag auf den Hauptmarkt zur Arbeit gekommen sind.“

Dorota Litwicka

Laut der Erklärung des Verbands erlitten die Pferde nur oberflächliche Wunden, doch Litwicka bezeichnete den psychischen Schaden als den härtesten Schlag, den die Kutscher in ihren Jahren auf dem Platz erlebt hätten. Interia berichtete, fünf der Verletzten seien Kutscher. Unter den Opfern sind drei Polinnen und ein britischer Staatsbürger. Der Verband sprach auch den Familien aller Getöteten und Verletzten sein Mitgefühl aus.

„Wir sind vereint mit den Familien der Opfer, mit den Familien aller Opfer des Wahnsinnigen. Wir halten durch.“

Dorota Litwicka
Gemeldete Opferzahlen bei den Schüssen von Krakau
Auf dem Platz getötet
6
Verletzte (die meisten Berichte)
16
Leichen in der Wohnung des Tatverdächtigen gefunden
3

Daten aus dem Artikeltext

Polizei, der Tatverdächtige und die Durchsuchung seiner Wohnung

Ein Sprecher des Woiwodschaftsamts Kleinpolen sagte Reuters, der Zustand des Tatverdächtigen sei stabil, aber sehr kritisch. Derselbe Sprecher sagte, die verletzten Polizeibeamten seien operiert worden und in stabilem Zustand. Justizminister Waldemar Żurek schrieb in den sozialen Medien, ein Oberkommissar kämpfe um sein Leben, eine Lunge funktioniere nicht mehr, und rief zu Blutspenden der Gruppe AB Rh+ auf. Ministerpräsident Donald Tusk sagte, in der Wohnung des Tatverdächtigen in Ostrowiec Świętokrzyski seien drei Leichen gefunden worden, zwei Frauen und ein Mann, offenbar seine nächsten Angehörigen. Unter Berufung auf das Innenministerium (MSWiA) berichtete Reuters, fünf der Verletzten seien Ausländer aus Österreich, Deutschland, Portugal, Russland und dem Vereinigten Königreich. Ein Reporter von Polsat News sagte, eines der Todesopfer sei ein junger ausländischer Student im Erasmus-Austauschprogramm in Krakau.

Trauer und Reaktion über die Grenze hinweg

Polen rief ab Mitternacht von Samstag auf Sonntag eine zweitägige Staatstrauer aus. Der Kutschenstand auf dem Platz bleibt am Sonntag, 8. November, geschlossen. Die tschechische Polizei kündigte an, mehr Beamte mit Langwaffen und ballistischen Westen an belebten öffentlichen Orten einzusetzen und sich mit den lokalen Behörden über Absperrungen bei geplanten Kulturveranstaltungen abzustimmen. Die tschechische Polizei erklärte, die Schüsse von Krakau dürften keinen direkten Bezug zur Tschechischen Republik haben, führte aber dennoch Vorsichtsmaßnahmen ein. Die polnische Botschaft in Prag forderte Polen in der Tschechischen Republik auf, die Hinweise der tschechischen Ordnungsdienste zu befolgen.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Orte
Krakau

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