
Mann bei Schraubendreher-Angriff in Udine lebensgefährlich verletzt – Polizei sucht Verdächtigen
Ein 61-jähriger Mann wurde am 4. September 2026 in Udine lebensgefährlich verletzt, als er vor seinem Haus mit einem Schraubendreher angegriffen wurde. Die Polizei fahndet nach dem Ex-Partner seiner Schwester.
Der Überfall in der Via Castions di Strada
Am Abend des Freitags, 4. September 2026, rückten Rettungskräfte zu einem gewaltsamen Straßenüberfall in der norditalienischen Stadt Udine aus. Der Vorfall ereignete sich in der Via Castions di Strada, als ein 61-jähriger Mann marokkanischer Herkunft nach dem Einkauf von Lebensmitteln zu Fuß nach Hause ging. Ein Angreifer legte einen plötzlichen Hinterhalt gegen den Anwohner auf der Straße und benutzte einen Schraubendreher als Waffe, um mehrere scharfe Stiche zu versetzen. Frühe Berichte über den Angriff wiesen Unstimmigkeiten hinsichtlich der körperlichen Verletzungen auf: Während erste Notfallmeldungen mehrere Stichverletzungen an der Brust beschrieben, ergaben spätere polizeiliche Ermittlungen einen schweren Schlag direkt gegen den Kopf des Opfers. Das Opfer brach in kritischem Zustand auf dem Boden zusammen und lag hilflos auf der Straße, bevor Nachbarn eingreifen konnten.
Widersprüchliche Opfermeldungen und medizinische Reaktion
Anwohner der nahegelegenen Häuser in der Via Castions di Strada entdeckten den verletzten Mann am Boden und alarmierten über die Notrufnummer 112 die Rettungsleitstelle. Das regionale medizinische Einsatzzentrum Sores Fvg entsandte sofort einen Krankenwagen und ein schnelles medizinisches Unterstützungsfahrzeug, um vor Ort eine intensive Notfallbehandlung durchzuführen. Erste Meldungen von Rettungskräften und Nachrichtenagenturen besagten, dass es sich bei dem Opfer um eine Frau handele, die mehrere Bruststiche erlitten habe und während des Transports ins Krankenhaus gestorben sei. Offizielle Stellungnahmen der Strafverfolgungsbehörden korrigierten später die Angaben und bestätigten, dass das Opfer ein 61-jähriger Mann war. Sanitäter und anwesende Polizeibeamte konnten den Verletzten vor Ort stabilisieren, bevor sie ihn in das Krankenhaus Santa Maria della Misericordia in Udine brachten, wo er in lebensbedrohlichem und kritischem Zustand aufgenommen wurde.
- Ein 61-jähriger Mann wird in der Via Castions di Strada überfallen, während er mit Lebensmitteln nach Hause geht.
- Nachbarn alarmieren über die Notrufnummer 112 die Rettungsdienste.
- Die Einsatzzentrale Sores Fvg entsendet einen Krankenwagen und ein schnelles medizinisches Fahrzeug zum Tatort.
- Das Opfer wird stabilisiert und in kritischem Zustand ins Krankenhaus Santa Maria della Misericordia gebracht.
- Der Angreifer flieht zu Fuß durch benachbarte Felder, bevor die Polizei eintrifft.
- Carabinieri und Staatspolizei riegeln das Gebiet ab und leiten eine Suchaktion nach dem Verdächtigen ein.
Identifizierung des Verdächtigen und Flucht in nahegelegene Felder
Ermittler, die den Tatort untersuchten, brachten den Straßenüberfall mit einem Familienstreit in Verbindung, an dem die unmittelbare Familie des Opfers beteiligt war. Die Polizei identifizierte den Hauptverdächtigen als den Ex-Partner der Schwester des 61-jährigen Opfers und wies darauf hin, dass es sich bei der Person vermutlich um einen weiteren Ausländer handelt. Unmittelbar nachdem er dem Opfer die Schraubendreher-Wunden zugefügt hatte, floh der Angreifer zu Fuß über angrenzende landwirtschaftliche Felder, die an die Straße grenzen. Dem Verdächtigen gelang es, in der Dunkelheit über das offene Gelände zu verschwinden, bevor die Einsatzkräfte am Tatort eintrafen. Die italienische Polizei und die Carabinieri leiteten umgehend eine koordinierte Fahndung im gesamten umliegenden Gemeindegebiet ein, um den Flüchtigen aufzuspüren und festzunehmen.
Laufende polizeiliche Ermittlungen und Tatortuntersuchung
Beamte des Carabinieri-Provinzkommandos von Udine und der Staatspolizei errichteten sofort einen Absperrring um den Tatort in der Via Castions di Strada. Die Behörden sperrten den gesamten Straßenabschnitt und die umliegenden Zugänge ab, um forensische Beweise zu sichern und technischen Spezialisten die Durchführung detaillierter Tatortuntersuchungen zu ermöglichen. Die Ermittler führten erste Befragungen von Anwohnern durch, die die Folgen des Angriffs beobachtet oder die ersten Notrufe bei der 112 abgesetzt hatten. Carabinieri und Polizeieinheiten arbeiten daran, den genauen Ablauf des Angriffs zu rekonstruieren, das genaue Motiv des Familienstreits zu ermitteln und den bei der Tat verwendeten Schraubendreher zu finden. Polizeistreifen sind weiterhin in Udine im Einsatz, um die Fluchtroute des Verdächtigen durch die umliegenden Felder zu verfolgen.


