Fußball · Foxborough
Schottland besiegt Haiti 1:0 und feiert ersten WM-Sieg seit 36 Jahren
John McGinns abgefälschter Treffer in der ersten Halbzeit bescherte Schottland einen nervenaufreibenden 1:0-Sieg gegen Haiti in Foxborough – der erste WM-Erfolg seit 1990, der die Schotten an die Spitze der Gruppe C brachte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von DIE WELT, SRF News, 20 Minuten und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Schottlands erster WM-Sieg seit 1990 beendet eine 36-jährige Wartezeit und markiert gleichzeitig die Rückkehr ins Turnier nach 28 Jahren Abwesenheit.
John McGinn traf in der 28. Minute, sein Schuss wurde von Haitis Jean-Ricner Bellegarde entscheidend abgefälscht und überwand Torwart Johnny Placide.
Haiti, nach 52 Jahren zurück bei einer WM, drängte in der zweiten Halbzeit vehement auf den Ausgleich – Frantzdy Pierrot köpfte in der 85. Minute nur knapp vorbei.
Rund 30.000 schottische Fans füllten Boston, während US-Reisebeschränkungen Haiti ohne Anhänger ließen. Die FIFA untersagte zudem Haitis Trikot mit einer Unabhängigkeitskriegsszene.
Schottland führt die Gruppe an, nachdem Brasilien und Marokko 1:1 gespielt haben. Nächste Spiele: Schottland gegen Marokko, Haiti gegen Brasilien.
Historische Rückkehr
Schottland beendete eine 36-jährige Durststrecke mit dem ersten WM-Sieg seit 1990 und der ersten Turnierteilnahme seit 28 Jahren. Das 1:0 gegen Haiti war alles andere als souverän, versetzte aber die tausende kilt-tragenden Fans im Gillette Stadium in Jubelstimmung. Haiti bestritt sein erstes WM-Spiel seit 1974 und hatte auf den ersten Punktgewinn der Verbandsgeschichte gehofft.
McGinns Führungstreffer
Schottland begann druckvoll, Scott McTominay traf in der 17. Minute den Pfosten. Elf Minuten später gelang John McGinn der Durchbruch. Der Mittelfeldspieler von Aston Villa nahm einen Abpraller auf, sein Schuss wurde von Haitis Jean-Ricner Bellegarde unhaltbar für Torwart Johnny Placide abgefälscht. Das Tor um die 30. Minute erwies sich als entscheidend.
Haitis Aufholjagd
Trotz des Rückstands steckte die karibische Mannschaft nicht auf. Sie machte nach der Pause Druck und erspielte sich die besseren Chancen. Ruben Providence zog in der 73. Minute knapp am Pfosten vorbei, Frantzdy Pierrot köpfte in der 85. Minute nur knapp daneben. Schottland hatte in der zweiten Halbzeit nur eine klare Möglichkeit – McGinn verzog – hielt aber am Sieg fest.
Fanfaktor und Nebenkriegsschauplätze
Schätzungsweise 30.000 schottische Fans – viele im Kilt, begleitet von Dudelsäcken – verwandelten Boston in den Tagen vor dem Spiel in eine Partymeile. Haitianische Unterstützung war kaum vorhanden, nachdem US-Präsident Trump Reisebeschränkungen für das Land verhängt hatte. Auch vor dem Anpfiff gab es Kontroversen: Die FIFA untersagte Haitis Trikot, das eine Szene aus dem Unabhängigkeitskrieg von 1803 zeigte; der Hersteller bezeichnete es als Hommage an die Kämpfer für Haitis Zukunft.
Ausblick Gruppe C
Bereits am frühen Abend trennten sich Brasilien und Marokko 1:1, sodass Schottland nach der ersten Runde die Gruppe C anführt. Die Schotten treffen im zweiten Spiel auf Marokko, Haiti – noch ohne ersten WM-Punkt der Geschichte – muss gegen Brasilien antreten.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- DIE WELTFußball-WM: Schottlands erster WM-Sieg seit 36 Jahren - McGinn sorgt für die Party im Kilt
- SRF NewsWM 2026: Gruppe C - Gelungene Rückkehr auf die WM-Bühne: Schottland schlägt Haiti
- 20 MinutenErster WM-Sieg nach 36 Jahren: Schottland triumphiert gegen Haiti
- N-tvSchottischer Zittersieg: Bravehearts ringen Haiti in umkämpfter Partie nieder
- John McGinn
- Schottischer Mittelfeldspieler, erzielte das Siegtor gegen Haiti
- Steve Clarke
- Schottischer Nationaltrainer
- Sébastien Migné
- Haitianischer Nationaltrainer
- Rod Stewart
- Prominenter Fan, der das Spiel besuchte
- Frantzdy Pierrot
- Haitianischer Stürmer, vergab eine späte Kopfballchance
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