
Argentiniens Trainer Lionel Scaloni bricht nach 1:0-WM-Finalniederlage gegen Spanien in Tränen aus und verlässt Pressekonferenz
Der 48-jährige Trainer hatte bereits in der Kabine geweint, bevor ihn seine Emotionen auf der Bühne in East Rutherford überwältigten. Spanien gewann die WM 2026 durch ein Tor von Ferran Torres in der Verlängerung.
Das Finale: Spanien 1:0 Argentinien
Spanien besiegte Argentinien am 19. Juli 2026 im Finale der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 im MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey, mit 1:0 nach Verlängerung. Die Partie blieb 90 Minuten lang torlos, bevor Ferran Torres das entscheidende Tor erzielte – eine Parallele zu Andrés Iniestas Siegtreffer für Spanien im Finale von 2010. Argentinien, der Titelverteidiger von 2022, fand keinen Ausgleich und verließ den Platz mit Silbermedaillen. Lionel Messi (39) wurde mit Tränen in den Augen und der Medaille um den Hals gesehen, während die spanischen Spieler jubelten.
Scalonis emotionaler Zusammenbruch
Argentiniens Cheftrainer Lionel Scaloni (48) stellte sich kurz nach dem Schlusspfiff den Medien, konnte seine Trauer jedoch nicht unterdrücken. Er hatte bereits in der Kabine geweint und sagte zu Reportern: „Ich habe mir in der Kabine schon die Augen ausgeheult, deshalb weine ich jetzt nicht.“ Wenige Minuten später brach er jedoch auf der Bühne zusammen.
Es tut sehr weh, es tut mir sehr leid.
Scaloni eilte daraufhin weinend von der Bühne, während ihn die anwesenden argentinischen Journalisten mit aufmunterndem Applaus bedachten. Zuvor hatte er sein Team gelobt, es als „eine großartige Mannschaft“ bezeichnet und die Hoffnung geäußert, dass künftige Generationen davon beeinflusst würden.
Spanische Freude und der Triumph einer Generation
Auf spanischer Seite war Trainer Luis de la Fuente überwältigt vor Stolz. Er sagte, die Mannschaft habe alles gewonnen und diese Generation habe sich mit ihrer Spielphilosophie durchgesetzt.
Wir haben alles gewonnen. Alles. Und das ist wunderbar. Ich bin stolz, stolz auf diese Mannschaft und diese Generation, die sich mit dieser Spielphilosophie durchgesetzt hat.
Mittelfeldspieler Mikel Merino bezeichnete den Erfolg als „Wahnsinn, einfach unglaublich“. Torhüter Unai Simón betonte, dass man für einen WM-Sieg nicht nur vom Torhüter, sondern während des gesamten Turniers Weltklasse-Leistungen zeigen müsse. Flügelspieler Nico Williams, der es als den glücklichsten Tag seines Lebens bezeichnete, sagte, die Mannschaft sei sich noch nicht vollständig bewusst, was der Titel bedeute, und hob den kollektiven Geist hervor: „Jeder ist hier, um seinen Beitrag zu leisten, niemand darf sich wie ein kleiner Star aufführen, wir arbeiten füreinander.“
Messis Zukunft bleibt offen
Lionel Messi sprach nach dem Spiel nicht mit den Medien. Scaloni bestätigte, dass er mit dem Kapitän noch nicht über dessen internationale Zukunft gesprochen habe. Der 39-jährige Stürmer, der Argentinien 2022 zum Titel geführt hatte, sieht sich nun mit Fragen konfrontiert, ob er in der Nationalmannschaft weitermachen wird. Seine Tränen auf dem Podium deuteten auf die Schwere des Moments hin.
Scalonis eigene Zukunft ungewiss
Scalonis Vertrag lief aus, und Berichten zufolge war eine mögliche Verlängerung bis 2030 im Gespräch. Nach der Niederlage ließ sich der Trainer jedoch nicht festlegen. Er sagte, er werde mit dem Verbandspräsidenten sprechen, und zeigte sich dankbar für die Gelegenheit.
Ich bin ihm dankbar, dass ich hier sein darf.
Er räumte auch ein, nicht zu wissen, ob er die Energie für einen Neuanfang habe, und sagte zu Reportern: „Ich werde mit dem Verbandspräsidenten sprechen, ich weiß nicht, ob ich die Energie habe, es noch einmal anzugehen.“ Das abrupte Ende der Pressekonferenz ließ sowohl seine als auch Messis Zukunft offen.
- Spanien besiegt Argentinien 1:0 nach Verlängerung; Ferran Torres erzielt das Siegtor.
- Scaloni weint in der Kabine und sagt später zu Reportern, er habe sich ‚schon die Augen ausgeheult‘.
- Scaloni lobt sein Team und dankt dem Verbandspräsidenten, die Stimme bricht.
- Scaloni bricht in Tränen aus, sagt ‚Es tut sehr weh, es tut mir sehr leid‘ und eilt von der Bühne.
- Luis de la Fuente und Spieler feiern; de la Fuente sagt: ‚Wir haben alles gewonnen.‘


