Sicherheit · Rom und Capranica Prenestina
Gericht in Rom verurteilt Mark Samson wegen Mordes an seiner Ex-Freundin zu lebenslanger Haft
Mark Antony Samson, 24, wurde am Dienstag, 27. Oktober 2026, in erster Instanz verurteilt, nachdem sich der Dritte Schwurgerichtshof von Rom drei Stunden beraten hatte. Die Richter erkannten zudem Vorsatz, niedrige Beweggründe und die affektive Beziehung zum Opfer als erschwerende Umstände an.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Adnkronos, ANSA.it, Il Messaggero und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Dritte Schwurgerichtshof von Rom verurteilte Mark Antony Samson am Dienstag, 27. Oktober 2026, nach dreistündiger Beratung wegen vorsätzlicher Tötung mit erschwerenden Umständen und wegen Verbergung einer Leiche.
Das Gericht erkannte Vorsatz, niedrige Beweggründe und die affektive Beziehung zum Opfer an, wie von der Staatsanwaltschaft gefordert. Die Verteidigung hatte ihren Ausschluss beantragt.
Laut Staatsanwaltschaft stach Samson der 22-jährigen Studentin am 25. März 2025 in einer Wohnung in der Via Homs dreimal in den Hals und versteckte die Leiche anschließend in einem Koffer, der in einer Schlucht bei Capranica Prenestina gefunden wurde.
- 25.03.Laut Staatsanwaltschaft tötete Samson die Studentin in der Wohnung in der Via Homs
- April 2025Samson gesteht gegenüber der Polizei und wird festgenommen, zunächst in Regina Coeli inhaftiert
- 12.11.Erste Verhandlung vor dem Schwurgericht von Rom
- 27.10.Das Gericht verurteilt Samson in erster Instanz zu lebenslanger Haft
Das Urteil
Der Dritte Schwurgerichtshof von Rom verurteilte Mark Antony Samson, 24, am Dienstag, 27. Oktober 2026, nach dreistündiger Beratung zu lebenslanger Haft. Die Richter befanden ihn der vorsätzlichen Tötung und der Verbergung einer Leiche für schuldig und erkannten die erschwerenden Umstände Vorsatz, niedrige Beweggründe und die affektive Beziehung zum Opfer an, wie es die Staatsanwaltschaft gefordert hatte. Die Staatsanwaltschaft hatte dieselbe lebenslange Strafe beantragt. Das Urteil erging in erster Instanz und kann daher noch angefochten werden. Samson, ein italo-philippinischer Architekturabsolvent, hatte gestanden, seine frühere Freundin getötet zu haben, eine 22-jährige Statistikstudentin an der Universität La Sapienza aus Terni in Umbrien.
Staatsanwaltschaft und Verteidigung
Staatsanwältin Maria Perna bekräftigte in ihrer Erwiderung die Darstellung der Anklage. Sie erklärte vor Gericht, Samson habe nie Reue gezeigt und nie die ganze Wahrheit gesagt, und er habe weiter gelogen, um den Vorsatz nicht einräumen zu müssen. Perna fasste die Position der Anklage in einem Satz zusammen:
„Das war kein Verbrechen aus Leidenschaft.“
Die Verteidigung unter der Leitung der Anwälte Paolo Foti und Alessandro Pillitu hatte beantragt, die erschwerenden Umstände auszuschließen und allgemeine mildernde Umstände zuzubilligen. Sie argumentierte, die Tat sei ein Verbrechen aus Leidenschaft gewesen, entstanden aus Wut und Anspannung, und verwies auf Samsons Kooperation mit den Ermittlern nach seinem Geständnis. Die Universität, an der das Opfer studierte, ist dem Verfahren als Nebenklägerin beigetreten.
Wie sich die Tat abspielte
Laut Anklage nahm Samson nach einem Streit ein Küchenmesser und stach der jungen Frau am 25. März 2025 in der Familienwohnung in der Via Homs im römischen Viertel Africano dreimal in den Hals. Anschließend steckte er die Leiche in einen Koffer, trug sie zu seinem Auto und ließ sie in einer bewaldeten Schlucht an der Provinzstraße 45B zwischen Capranica Prenestina und Guadagnolo zurück. Samsons eigene Darstellung gegenüber der Polizei im April 2025 weicht beim zeitlichen Ablauf ab: Er gab an, sie sei am Abend des 25. März in die Wohnung gekommen, um Kleidung zurückzubringen, habe dann dort übernachtet, statt einen Nachtbus nach Hause zu nehmen, und er habe sie am nächsten Morgen getötet. Die Beziehung sei einige Wochen zuvor nach einigen Monaten mit Höhen und Tiefen zu Ende gegangen. Die Mutter des Angeklagten ist im Rahmen einer Verständigung bereits zu zwei Jahren Haft verurteilt worden, weil sie ihrem Sohn half, die Leiche zu beseitigen und die Wohnung von Blut zu reinigen.
Festnahme und Prozess
Samson wurde nach seinem Geständnis festgenommen, der Haftbefehl wurde im April 2025 bestätigt, und er wurde zunächst im Gefängnis Regina Coeli festgehalten. Später war er im Gefängnis Rebibbia inhaftiert, während das Verfahren auf die Hauptverhandlung zulief. Die erste Verhandlung fand am 12. November 2025 statt. Das Urteil erging nach monatelangen Verhandlungen und Schlussplädoyers, in denen die Anklage auf ihrem Vorsatzvorwurf beharrte.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- AdnkronosFemizid Ilaria Sula, Samson zu lebenslanger Haft verurteiltFemminicidio Ilaria Sula, Samson condannato all'ergastolo · Original auf Italienisch
- ANSA.itMark Samson erhält lebenslänglich für den Mord an Ex-Freundin Ilaria SulaMark Samson gets life for murdering ex Ilaria Sula - TopNews · Original auf Englisch
- Il MessaggeroMark Samson zu lebenslanger Haft verurteilt für den Mord an Ex-Freundin Ilaria Sula, er erstach sie und warf die Leiche von einer KlippeMark Samson condannato all'ergastolo per l'omicidio dell'ex Ilaria Sula, la uccise a coltellate e gettò il cadavere da un dirupo · Original auf Italienisch
- ANSA.itFemizid Sula, lebenslange Haft für SamsonFemminicidio Sula, condanna all'ergastolo per Samson - Notizie · Original auf Italienisch
- Paolo Foti
- Verteidiger von Samson, der den Ausschluss der erschwerenden Umstände beantragte
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