
DNA-Tests bestätigen Paar als leibliche Eltern des verstorbenen Säuglings in Kypseli
Forensische DNA-Tests in Athen bestätigten, dass ein 43-jähriger Mann und eine 38-jährige Deutsche die leiblichen Eltern eines toten Säuglings sind, der in einem Gefrierschrank einer Wohnung gefunden wurde, und stellten gleichzeitig die Elternschaft für drei überlebende Minderjährige fest.
Ergebnisse des Gentests
Forensische DNA-Testergebnisse, die den griechischen Behörden am Abend des 3. September 2026 übermittelt wurden, stellten die biologische Elternschaft im Rahmen der Ermittlungen zur Tötung eines Säuglings in Kypseli, Athen, fest. Laboranalysen bestätigten, dass der 43-jährige Mann und die 38-jährige Deutsche in Untersuchungshaft die leiblichen Eltern des Säuglings sind, dessen gefrorene Überreste aus einer Wohnung geborgen wurden. Das genetische Screening ergab zudem, dass das Paar die leiblichen Eltern von zwei überlebenden Minderjährigen ist – einer 15-jährigen schwangeren Tochter und einem 12-jährigen Sohn. Für das dritte überlebende Kind, einen 9-jährigen Jungen, bestätigte der Test, dass die 38-jährige Frau seine leibliche Mutter ist, während der 43-jährige männliche Tatverdächtige nicht sein leiblicher Vater ist.
- Polizei nimmt den 43-jährigen Mann und die 38-jährige Frau wegen Drogenhandels und vorsätzlicher Tötung fest
- DNA-Testergebnisse bestätigen leibliche Elternschaft für den verstorbenen Säugling und drei überlebende Kinder
- Tatverdächtige stehen vor Gericht, die genetischen Beweise sind in der Gerichtsakte enthalten
Ausgeschlossene Ermittlungsszenarien
Die Laborbestätigung klärt entscheidende Sachfragen bezüglich der Herkunft des verstorbenen Säuglings und der Beziehung zwischen den Familienmitgliedern. Indem das DNA-Profil die 38-jährige Frau als leibliche Mutter des Säuglings bestätigt, schließt es formell die Hypothese aus, dass die 15-jährige schwangere Tochter das Baby geboren habe. Die Behörden hatten ursprünglich genetische Proben von allen drei überlebenden Minderjährigen entnommen, um zu überprüfen, ob die Kinder zu dem Paar gehören oder ob die Situation Kindesentführung und illegale Ausbeutung beinhaltete. Der genetische Ausschluss des 43-jährigen Vaters im Fall des 9-jährigen Jungen stellt eine Diskrepanz zu früheren Aussagen der 38-jährigen deutschen Mutter dar, die gegenüber den Behörden stets erklärt hatte, alle ihre Kinder seien von dem 43-jährigen Mann gezeugt worden.
- 38-jährige Mutter
- 4 Kinder
- 43-jähriger Vater
- 3 Kinder
Aussagen der Kinder gegenüber Psychologen
Justizbehörden sammelten Aussagen der drei überlebenden Minderjährigen während strukturierter Gespräche in der Einrichtung „Child's House“ (Σπίτι του Παιδιού) in Anwesenheit von Kinderpsychologen und forensischen Spezialisten. Die Ermittler wollten feststellen, wann die Kinder vom Tod des Säuglings und der Verbergung der Leiche erfahren hatten. Die 15-jährige Tochter sagte den Gesprächsführern, dass sie gewusst habe, dass der Säugling gestorben sei, und später informiert wurde, dass die Leiche in den Gefrierschrank gelegt worden sei. Der 12-jährige Sohn berichtete, dass auch er später erfahren habe, dass der verstorbene Säugling sich in dem Gerät befand. Die Aussagen des 9-jährigen Jungen deuteten darauf hin, dass er keine Kenntnis von der in der Wohnung aufbewahrten Leiche hatte.
Gerichtsverfahren und Aktenlage
Die genetischen Erkenntnisse wurden vor einer geplanten Gerichtsverhandlung am 4. September 2026 in die Akte aufgenommen. Der 43-jährige Mann und die 38-jährige Deutsche sind formell wegen vorsätzlicher Tötung angeklagt, nachdem die gefrorenen Überreste des Säuglings entdeckt wurden, die in einer Thermobox und versteckt in einem Koffer im Gefrierschrank einer Wohnung in der Thasou-Straße in Kypseli aufbewahrt wurden. Beide Tatverdächtigen befanden sich bereits aufgrund getrennter Drogenhandelsvorwürfe in Untersuchungshaft. Griechische Ermittler setzen die Nachforschungen fort, um die genauen Umstände des Todes zu rekonstruieren und festzustellen, wie lange die Leiche im Gefrierschrank verborgen blieb.


