Wirtschaft · Dublin und London
Michael O'Leary entschuldigt sich für Vergleich von Konkurrenzfluggesellschaften mit Vergewaltigern
Ryanair-Chef Michael O'Leary veröffentlichte ein Video, in dem er sich vorbehaltlos bei Überlebenden sexueller Gewalt entschuldigte, nachdem er bei einem Briefing in Dublin Konkurrenzfluggesellschaften als 'Hochpreis-Vergewaltiger' bezeichnet hatte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von G4Media.ro, 20minutes, Le Parisien und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ryanair-Chef Michael O'Leary veröffentlichte am 18. September 2026 ein Video, in dem er sich vorbehaltlos bei Überlebenden und Opfern sexueller Gewalt für seine Äußerungen entschuldigte.
Vor der Jahreshauptversammlung von Ryanair in Dublin bezeichnete O'Leary Aer Lingus, Lufthansa und British Airways als 'Hochpreis-Vergewaltiger' und verteidigte die Formulierung zunächst als angemessen.
Die Geschäftsführerin des Dublin Rape Crisis Centre, Rachel Morrogh, Taoiseach Micheál Martin und die britische Verkehrsministerin Heidi Alexander verurteilten die Sprache in den Tagen nach dem Briefing.
- Pressekonferenz vor der JahreshauptversammlungMichael O'Leary bezeichnet Konkurrenzfluggesellschaften am Ryanair-Hauptsitz in Dublin als 'Hochpreis-Vergewaltiger' und verteidigt den Begriff.
- Nachfolgende ReaktionenDas Dublin Rape Crisis Centre, Taoiseach Micheál Martin und die britische Verkehrsministerin Heidi Alexander kritisieren die Äußerungen.
- 18.09.O'Leary veröffentlicht eine Videobotschaft, in der er sich vorbehaltlos bei Überlebenden und Opfern sexueller Gewalt entschuldigt.
Vorbehaltlose Entschuldigung bei Überlebenden
Ryanair-Chef Michael O'Leary veröffentlichte am Freitag eine Videobotschaft, in der er sich dafür entschuldigte, Konkurrenzfluggesellschaften während eines Medienbriefings in Dublin mit Vergewaltigern verglichen zu haben. In dem auf YouTube ausgestrahlten und von Virgin Media News geteilten Video wandte sich O'Leary direkt an Opfer und Überlebende sexueller Gewalt. Er räumte ein, dass seine Wortwahl bei einem breiten Publikum erhebliche Verärgerung und Anstoß erregt habe. Die Entschuldigung erfolgte nach zehntägigen Gesprächen mit Familienmitgliedern, Freunden und Kollegen innerhalb und außerhalb der Billigfluggesellschaft. O'Leary erklärte, dass Vergewaltigung ein abscheuliches und schreckliches Verbrechen sei, das unter keinen Umständen verharmlost werden dürfe, und versprach, den Vergleich nicht zu wiederholen.
„Ich möchte mich aufrichtig und vorbehaltlos bei diesen Menschen entschuldigen, insbesondere bei den Überlebenden. Es tut mir wirklich leid für den Anstoß und die Verärgerung, die ich durch meine unbedachte Wortwahl bei Ihnen verursacht habe.“
Das Pressebriefing in Dublin
Der Streit entstand aus Äußerungen O'Learys gegenüber Journalisten vor der Jahreshauptversammlung von Ryanair am Firmensitz in Dublin. Bei der Erörterung der Verbrauchernachfrage und der Ticketpreise argumentierte der Vorstandsvorsitzende, dass steigende Tarife bei konkurrierenden Fluggesellschaften die Passagiere zu Ryanair treiben würden. Er nannte namentlich Aer Lingus, Lufthansa und British Airways und behauptete, Reisende würden sie meiden, weil sie sich das, was er als 'Hochpreis-Vergewaltiger' in ganz Europa bezeichnete, nicht leisten könnten. O'Leary behauptete, dass selbst wenn einige Kunden sich gegen Ryanair entscheiden würden, sie von Menschen, die niedrige Tarife suchten, überrannt würden. Als Journalisten ihn unmittelbar danach fragten, ob der Begriff sexuelle Gewalt verharmlose, verteidigte O'Leary seine Wortwahl und behauptete, sie sei absolut angemessen. Er weigerte sich zunächst, eine Rücknahme zu veröffentlichen oder Bedauern über den Vergleich auszudrücken.
Kritik von Politikern und Interessenverbänden
Die Äußerungen lösten Verurteilungen durch politische Führer und Interessenverbände in Irland und dem Vereinigten Königreich aus. Die Geschäftsführerin des Dublin Rape Crisis Centre, Rachel Morrogh, forderte O'Leary zu einer raschen Entschuldigung auf und erklärte, dass die Verwendung des Begriffs in einem kommerziellen Kontext Sexualstraftaten verharmlose. In einem formellen Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden forderte die Organisation ihn auf, einen Schritt zurückzutreten, nachzudenken und auf die Stimmen der von solcher Sprache betroffenen Frauen zu hören. Taoiseach Micheál Martin äußerte öffentlich seine Enttäuschung über die Äußerungen und bemerkte, dass Männer bei ihrer Wortwahl zur Vernunft kommen müssten. In Großbritannien sagte Verkehrsministerin Heidi Alexander dem Radiosender LBC, dass Opfer sexueller Übergriffe nach solchen Äußerungen wahrscheinlich zögern würden, Flüge bei der Fluggesellschaft zu buchen.
Kehrtwende und Unternehmenshaltung
Nach der anhaltenden öffentlichen Reaktion nahm O'Leary das Video zur Rücknahme auf, um Bedauern auszudrücken und zu versprechen, dass sich solche Sprache nicht wiederholen werde. In seiner Erklärung merkte er an, dass er versuchen werde, aus dem Fehler zu lernen und sein Verhalten bei künftigen öffentlichen Auftritten zu verbessern. Das Video bedeutete eine vollständige Kehrtwende von seiner anfänglichen Haltung während des Briefings in Dublin, wo er darauf bestanden hatte, dass der Vergleich zwischen Flugpreisen und Vergewaltigung gerechtfertigt sei. Auf Anfrage zu dem Video und der umgebenden Kritik erklärte Ryanair, dass die Fluggesellschaft den persönlichen Äußerungen des Vorstandsvorsitzenden nichts hinzuzufügen habe. Die Erklärung beendete die zehntägige Kontroverse, die auf die Jahreshauptversammlung in Dublin folgte.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- G4Media.roPatronul Ryanair cere scuze pentru că i-a calificat drept "violatori" pe concurenţii săi care practică tarife ridicate
- 20minutesLe patron de Ryanair s'excuse après avoir traité ses concurrents de " violeurs "
- Le Parisien" Un crime odieux qui ne peut pas être banalisé " : le patron de Ryanair s'excuse après sa sortie sur les " violeurs "
- HotNews.roȘeful Ryanair prezintă scuze după ce i-a numit "violatori" pe concurenții de pe piață din cauza "tarifelor ridicate" - HotNews.ro
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