
Russland verurteilt ‚unverantwortliche‘ NATO-Beschlüsse zur Ukraine nach Gipfel in Ankara und warnt vor Katastrophe
Russland hat die beim NATO-Gipfel in Ankara vereinbarten Verpflichtungen zur Unterstützung der Ukraine scharf kritisiert. Das Außenministerium nannte die Beschlüsse ‚unverantwortlich‘ und warnte, sie könnten zu einer Katastrophe führen.
NATO-Gipfel in Ankara
Die NATO-Mitglieder kamen in Ankara zusammen und verabschiedeten ein Unterstützungspaket für die Ukraine, darunter Militärhilfe in Milliardenhöhe. Die Beschlüsse zielen darauf ab, die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine im andauernden Krieg zu stärken.
Russlands Verurteilung
Das russische Außenministerium verurteilte das Ergebnis umgehend, bezeichnete die Zusagen als ‚unverantwortlich‘ und erklärte, sie könnten zu einer Katastrophe führen. Das Ministerium beschuldigte die europäischen Verbündeten, sich auf einen ‚bewaffneten Konflikt mit Russland‘ vorzubereiten und auf die Militarisierung des europäischen Kontinents zu setzen.
Die Mitgliedstaaten des Nordatlantikbündnisses haben unverantwortliche Entscheidungen getroffen, die zu einer Katastrophe führen könnten.
Die Erklärung des Ministeriums warf der NATO zudem vor, zunehmend auf Konfrontation mit Russland ausgerichtet zu sein.
Saporowas Anschuldigungen
Die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, verschärfte die Rhetorik und bezeichnete die Haltung des Bündnisses als existenziell. Sie behauptete, dass trotz der offenen Loyalitätsbekundungen der Staats- und Regierungschefs europäischer Länder und Kanadas gegenüber Washington weiterhin Risse in den transatlantischen Beziehungen bestünden.
Die Konfrontation mit Russland ist für die NATO existenziell und systemisch.
Sacharowa fügte hinzu, die NATO betrachte die Ukrainer lediglich als verbrauchbares Material für ihre geopolitischen Ambitionen, missachte ihr Schicksal und die wahren Interessen der Europäer, selbst während sie das Kiewer Regime mit Milliarden Euro finanziere.
Die NATO betrachtet die Ukrainer einfach als verbrauchbares Material zur Befriedigung ihrer geopolitischen Ambitionen.
Vorwurf der Militarisierung
Das russische Ministerium erklärte, die NATO-Verbündeten hätten sich einer Vision verschrieben, die in erster Linie die Verteidigung gegen Russland vorsehe, das sie erneut als langfristige Bedrohung der euro-atlantischen Sicherheit bezeichneten. Moskau wertete dies als weiteren Schritt zur Militarisierung Europas.


