Russland und die Ukraine haben am Freitag, dem 23. Oktober 2026, je 270 Gefangene übergeben. Nach Angaben Selenskyjs kehrten 261 Militärangehörige und neun Zivilisten in die Ukraine zurück.
Fünf der in die Ukraine zurückkehrenden Personen waren nach dem Angriff auf Oleniwka im Juli 2022 als tot geführt worden. Die Ukraine macht Russland dafür verantwortlich, Russland spricht von ukrainischem Beschuss.
Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa sagte, die Ukraine habe sieben Zivilisten an Russland übergeben; einige seien wegen Dokumentenproblemen aufgehalten worden, andere ohne Unterstützung und ohne Geld zurückgeblieben.
Der Kreml erklärte, unter Vermittlung der USA seien im November in Abu Dhabi direkte Gespräche mit der Ukraine geplant, nachdem sie seit Beginn dieses Jahres stockten.
Russland und die Ukraine haben am Freitag, dem 23. Oktober 2026, je 270 Gefangene übergeben. Beide Länder bestätigten den Austausch. Selenskyj erklärte, unter den in die Ukraine zurückgekehrten Menschen seien Angehörige der Nationalgarde, Grenzschützer sowie Armee- und Marineangehörige gewesen, außerdem neun Zivilisten; die meisten Militärangehörigen seien seit 2022 in Gefangenschaft. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, es habe 270 russische Soldaten erhalten, die sich nun in Belarus befänden und nach psychologischer und medizinischer Betreuung nach Russland gebracht werden sollen. Nach Angaben der Agentur TASS unter Berufung auf das Ministerium tauschten beide Seiten zudem die Leichname gefallener Soldaten aus.
Daten aus dem Artikeltext
Von den 270 in die Ukraine zurückgekehrten Menschen ordnete Selenskyj 261 dem Militär und neun den Zivilisten zu. Der ukrainische Koordinierungsstab für Gefangenenangelegenheiten teilte mit, neun der freigelassenen Soldaten seien schwer krank.
Fünf der in die Ukraine zurückkehrenden Personen waren als tot geführt worden. Selenskyj sagte, sie gehörten zu den Überlebenden des Angriffs auf Oleniwka im Juli 2022, den er als russischen Terroranschlag auf ein Gefangenenlager in der Region Donezk bezeichnete. Die Ukraine wirft Russland wegen des Angriffs ein Kriegsverbrechen vor; nach ukrainischen Angaben wurden dabei Dutzende Gefangene getötet. Russland erklärt, ukrainische Truppen hätten das Gelände beschossen. Die genauen Umstände des Vorfalls sind bis heute nicht geklärt.
Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa sagte, die Ukraine habe sieben Zivilisten an Russland übergeben, die nun zu ihren Familien zurückkehren könnten. Einige hätten wegen Problemen mit ihren Dokumenten lange nicht zu ihren Angehörigen zurückkehren können, andere seien weit von zu Hause ohne Unterstützung und ohne Geld gestrandet gewesen. Lantratowa dankte ihrer ukrainischen Amtskollegin und dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz für deren Einsatz. Das Projekt „Khochu nayti“ („Ich möchte finden“) des Koordinierungsstabs teilte mit, es habe 270 Soldaten aus ukrainischer Gefangenschaft an Russland übergeben; 150 von ihnen seien zuvor von Angehörigen über den Dienst gefunden worden. Mehr als 80 Prozent von ihnen seien höchstens zwei Jahre in der Ukraine gefangen gehalten worden, 35 seien mobilisiert worden, beim Rest habe es sich um Vertragssoldaten gehandelt. Erstmals seit 2025 habe Russland auch Kämpfer auf seine Austauschlisten gesetzt, die in den besetzten Gebieten Donezk und Luhansk rekrutiert wurden; die Deutsche Welle berichtete, unter den nach Russland geschickten Soldaten seien 21 Offiziere und 70 Sergeanten gewesen.
Der Kreml erklärte, für November seien in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten unter Vermittlung der Vereinigten Staaten direkte Gespräche zwischen Russland und der Ukraine geplant. Diese Gespräche stockten seit Beginn dieses Jahres. Austausche wie dieser finden regelmäßig statt und gehören zu den wenigen Bereichen der Zusammenarbeit zwischen Moskau und Kiew; zugleich sind sie das einzige greifbare Ergebnis ihrer Verhandlungen. Der ukrainische Koordinierungsstab erklärte, der Austausch sei bereits einige Zeit zuvor vereinbart worden. Der bislang jüngste größere Austausch fand am 19. August statt, als 103 Ukrainer aus russischer Gefangenschaft zurückkehrten; zehn weitere folgten später im selben Monat.
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Pollar unterstützenKonflikte · Abu Dhabi und Oleniwka
Die Ukraine teilt mit, fünf der Freigelassenen seien nach dem Angriff auf Oleniwka 2022 als tot geführt worden; Moskau erhielt 270 Soldaten, die sich nun in Belarus aufhalten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rai news, Deutsche Welle, tagesschau.de und weiteren Medien. Veröffentlicht .