Konflikte · Sankt Petersburg, Constanța und Galați

Russland schließt rumänisches Konsulat in Sankt Petersburg und weist Interimschef nach Drohnenangriff aus

Russland hat am Donnerstag die Schließung des rumänischen Konsulats in Sankt Petersburg angekündigt und dessen Interimschef zur Persona non grata erklärt – eine direkte Reaktion auf Bukarests frühere Entscheidung, das russische Konsulat in Constanța zu schließen, nachdem eine russische Drohne einen Wohnblock in Galați getroffen und zwei Menschen verletzt hatte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ziare.com, HotNews.ro, G4Media.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Sankt Petersburg, Constanța, Galați, Moskau · Russland, Rumänien
Wie es dazu kam
  1. 29.05.Russische Geran-2-Drohne trifft Wohnblock in Galați; zwei Verletzte, 70 evakuiert.
  2. 29.05.Rumänien erklärt russischen Konsul in Constanța zur Persona non grata und ordnet Schließung des Konsulats an.
  3. 25.06.Russland schließt rumänisches Konsulat in Sankt Petersburg und weist Interimschef aus; Schließung bis 24. Juli.

Drohnenangriff in Galați

Eine russische Geran-2-Drohne schlug in der Nacht zum 29. Mai 2026 in ein Wohngebäude in der rumänischen Stadt Galați ein und löste eine Explosion und einen Brand aus. Der Einschlag in den zehnstöckigen Block verletzte zwei rumänische Staatsbürger und zwang rund 70 Bewohner zur Evakuierung. Das rumänische Verteidigungsministerium bestätigte die russische Herkunft der Drohne und dass ihre vollständige Nutzlast beim Aufprall detonierte.

„Zwei rumänische Staatsbürger wurden verletzt, und die gesamte Verantwortung für diesen Vorfall liegt bei Russland, einem Land, das seit über vier Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt.“

Nicușor Dan, Präsident Rumäniens

Rumäniens diplomatische Reaktion

Stunden nach dem Vorfall gab Präsident Nicușor Dan bekannt, dass der Oberste Verteidigungsrat Rumäniens beschlossen habe, den russischen Generalkonsul in Constanța zur Persona non grata zu erklären und das Konsulat zu schließen. Der russische Botschafter in Bukarest wurde ins Außenministerium einbestellt, um über die Maßnahmen informiert zu werden. Das rumänische Außenministerium bezeichnete den Drohnenabsturz als schwerwiegende Verletzung der nationalen Sicherheit und Souveränität.

Russland schlägt zurück

Am 25. Juni bestellte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, den rumänischen Botschafter in Moskau, Cristian Istrate, ein, um die von ihr so genannten „Vergeltungsmaßnahmen“ zu überbringen. Moskau erklärte den Interimschef des rumänischen Konsulats in Sankt Petersburg zur Persona non grata, gab ihm 72 Stunden, um Russland zu verlassen, und kündigte an, dass das Konsulat innerhalb von 30 Tagen seinen Betrieb einstellen müsse, wobei der 24. Juli der letzte Tag sei. Der Schritt spiegelt die frühere Schließung des russischen Konsulats in Constanța durch Rumänien wider.

„Die unfreundlichen Handlungen der rumänischen Behörden werden sicherlich nicht unbeantwortet bleiben. Konkrete Maßnahmen werden zum gegebenen Zeitpunkt bekannt gegeben.“

Maria Sacharowa

Reaktion in Bukarest

Das rumänische Außenministerium erklärte, die russische Entscheidung sei vorhersehbar gewesen. In einer Stellungnahme bekräftigte das Ministerium, dass Moskaus Schritt eine direkte Reaktion auf die Maßnahmen vom 29. Mai nach dem Drohnenangriff in Galați sei – ein Vorfall, der Verletzte und Sachschaden verursacht habe. Das Ministerium hatte zuvor gewarnt, dass eine russische Reaktion erwartet werde.

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