Stupnikov, ein 26-jähriger Leutnant, soll dem ukrainischen Militärgeheimdienst laut Wall Street Journal Truppenstandorte, geplante Bewegungen, Funkfrequenzen und Schlachtpläne übergeben haben.
Die WSJ berichtet, dass ein Angriff auf die von ihm übermittelten Koordinaten 68 Menschen tötete und 60 verletzte, und Il Messaggero nennt Oberst Gusein Musajew unter den Toten.
Die WSJ berichtet, dass Informationen von ihm in weiteren Angriffen verwendet wurden, bei denen mehr als 300 russische Soldaten getötet wurden.
Er verließ die russischen Stellungen im Juli 2024 bei Nacht, überquerte die Frontlinie laut NDTV in etwa 40 Minuten und wurde von Soldaten der 72. Brigade der Ukraine aufgenommen.
Lev Stupnikov, ein 26-jähriger russischer Leutnant, wurde an der Fernmeldetruppe der Budjonny-Militärakademie ausgebildet und zum Leiter der Kommunikation eines Bataillons ernannt, das den Auftrag hatte, Wuhledar einzunehmen, einen wichtigen Stützpunkt in der Region Donbas in der Ukraine. Seine Aufgabe war es, die Verbindung zwischen den Kommandeuren und ihren Einheiten aufrechtzuerhalten und sicherzustellen, dass sie Daten von Überwachungssystemen erhielten. Laut Wall Street Journal gab er stattdessen dem ukrainischen Militärgeheimdienst präzise Angaben zu russischen Stellungen und geplanten Bewegungen weiter, zusammen mit Truppenstandorten, Funkfrequenzen und Schlachtplänen. Seine Position verschaffte ihm zudem Zugang zu Drohnenaufklärungsmaterial und Bildern von Überwachungskameras. Die Zeitung berichtet, dass er Kameras abschaltete, die ukrainisches Gebiet überwachten.
Im Februar 2024 soll er zu einem Feld nahe Wuhledar gegangen sein, wo russische Soldaten einen Angriff vorbereiteten und ranghohe Offiziere ihre Übungen beobachteten. Er fotografierte die Versammlung und schickte der ukrainischen Aufklärung eine Nachricht, in der es hieß, es müssten zwischen 120 und 150 Personen anwesend sein, und übermittelte dann die Koordinaten. Unter dem Vorwand, Bauchkrämpfe zu haben, zog er sich kurz vor dem Eintreffen der Raketen in die nahen Bäume zurück. Die WSJ berichtet, dass der Angriff 68 Menschen tötete und 60 verletzte, und Il Messaggero nennt Oberst Gusein Musajew unter den Toten, einen Kommandeur, den Kiew als eines seiner Hauptziele betrachtet haben soll.
Daten aus dem Artikeltext
Die WSJ berichtet, seine späteren Informationen seien in einer Reihe weiterer Angriffe verwendet worden, bei denen mehr als 300 russische Soldaten getötet wurden. Il Messaggero wiederholt diese Zahl und beschreibt ihn als einen wichtigen Saboteur, der die Pläne und Stellungen russischer Truppen an Kiew weitergab.
Seine Desillusionierung, so die WSJ, habe sich über Jahre vor dem Krieg aufgebaut. Mit 17 wurde ihm ein Platz an einer Pilotenschule verweigert, weil er kein Bestechungsgeld zahlen wollte, und Kadetten an seiner Militärakademie in Sankt Petersburg mussten für Urlaub, für das Verlassen des Geländes und für die Wahl ihres Einsatzortes bezahlen. Er hatte Fitnesstrainer werden wollen, doch die umfassende Invasion der Ukraine machte diesen Plan zunichte. Die Bilder von Bomben, die auf Städte fielen, entsetzten ihn, und das brutale Verhalten von Kameraden in seiner Einheit, viele von ihnen entlassene Häftlinge, vertiefte seine Ablehnung. Seine Mutter Tatiana, eine offene Kritikerin von Wladimir Putin, kontaktierte Dmytro Karpenko, einen ukrainischen IT-Spezialisten, der mit dem Militärgeheimdienst zusammenarbeitete und auf YouTube Gespräche mit russischen Gefangenen veröffentlichte und Geld und Hilfe für einen Überlauf anbot. Stupnikov soll jede Zahlung abgelehnt haben. Il Messaggero fügt hinzu, dass seine Frau ihn später beschuldigte, sein Land und ihre Ehe verraten zu haben.
Nach einem Angriff überprüften russische Sicherheitsdienste die Telefone der Soldaten und begannen, einen Informanten in der Einheit zu vermuten, doch Stupnikov gelang es, das Gerät zu verstecken, mit dem er Kontakt zu Ukrainern hielt. Im Juli 2024 wurde seine Flucht vorbereitet, wobei die Route im Voraus festgelegt und von einem Drohnenoperator verfolgt wurde. Er verließ die russischen Stellungen bei Nacht und ging auf ukrainische Soldaten zu, und die Überquerung dauerte laut NDTV etwa 40 Minuten. Als er Stellungen der 72. Brigade der Ukraine erreichte, richteten Soldaten Waffen auf ihn und verlangten ein Passwort. Er gab die vereinbarte Antwort und wurde in ukrainischen Gewahrsam genommen. Er übergab ein Telefon mit Zugangscodes zu russischen Kommunikationskanälen, was es den Ukrainern laut Mediazona ermöglichte, diese Kanäle mehrere Monate lang weiter zu überwachen.
Laut WSJ kämpft Stupnikov heute für die Ukraine im Russischen Freiwilligenkorps, einer Einheit der ukrainischen Armee, die aus Russen besteht, die gegen Putin eingestellt sind. Die Zeitung nennt ihn einen der bedeutendsten Saboteure der jüngeren Militärgeschichte. Die Zahlen in diesem Bericht, einschließlich der Opferzahlen und der 300 Soldaten, stammen aus dem WSJ-Bericht, wie er am 16. und 17. Oktober 2026 von polnischen und italienischen Medien verbreitet wurde, und sie wurden in den Quellartikeln nicht unabhängig bestätigt.
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Pollar unterstützenKonflikte · Wuhledar und Sankt Petersburg
Lev Stupnikov, ein russischer Fernmeldeleutnant, soll laut Wall Street Journal aus seiner Einheit heraus der ukrainischen Aufklärung Koordinaten und Schlachtpläne übermittelt haben. Im Juli 2024 überquerte er später die Frontlinie und kämpft heute auf der Seite der Ukraine.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Messaggero, polsatnews.pl, rmf24.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht .