Konflikte · Dnipro, Saporischschja und Odessa

Russische Angriffe legen Strom in sieben ukrainischen Regionen lahm – AKW Saporischschja läuft mit Diesel

Die ukrainischen Behörden teilten mit, in der Region Dnipropetrowsk hätten mehr als 600.000 Verbraucher ihren Strom verloren, während die IAEA meldete, dass das Kernkraftwerk Saporischschja erneut die Verbindung zum Stromnetz verloren habe.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Adnkronos, Il Messaggero, Il Sole 24 ORE und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Dnipro, Saporischschja, Odessa, Schytomyr · Ukraine, Vereinigte Arabische Emirate
Wie es dazu kam
  1. 23.10.Hauptstromleitung Dniprowska mindestens seit diesem Datum als nicht verfügbar gemeldet
  2. 2.11.Russischer Angriff trifft ein Hilfsverteilzentrum in Komyschuwacha, Region Saporischschja; später 55 Tote gemeldet
  3. Nacht vom 7. auf den 8. NovemberLaut dem russischen Verteidigungsministerium trafen Drohnen ein Umspannwerk mit 330 kV bei Beloschizy in der Region Schytomyr
  4. 10.11.Von den USA vermittelte Gespräche in Abu Dhabi mit einer erweiterten russischen Delegation sind für den 10. und 11. November angesetzt

Stromausfälle und Heizungsausfälle in mehreren Regionen

Die ukrainischen Behörden teilten mit, russische Angriffe hätten sieben Regionen ohne Strom zurückgelassen, und Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einer neuen Angriffswelle auf das Energienetz, während die Temperaturen um den Gefrierpunkt lagen. In der Region Dnipropetrowsk erklärte Oleksandr Ganscha, Leiter der regionalen Staatsverwaltung, auf Telegram, mehr als 600.000 Verbraucher hätten ihren Strom verloren, weil das Netz durch Angriffe beschädigt worden sei, die er Russland zuschrieb. Krankenhäuser und kritische Infrastruktur gingen auf Generatoren, während Techniker an der Wiederherstellung der Versorgung arbeiteten. Selenskyj nannte zudem eine Zahl für die Heizungsausfälle in der Region Schytomyr und fasste sie in einem Satz zusammen.

„Allein in der Region Schytomyr blieben 140 Wohngebäude nach einem russischen Angriff ohne Heizung.“

Wolodymyr Selenskyj

Kernkraftwerk Saporischschja verliert erneut die Netzanbindung

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) teilte mit, das Kernkraftwerk Saporischschja, das größte Europas und derzeit unter russischer Kontrolle, habe seine externe Stromverbindung über die Leitung Ferosplavna verloren. Das Kraftwerk musste erneut auf Notstromaggregate mit Diesel zurückgreifen, um den Kernbrennstoff zu kühlen. Wo und warum die Unterbrechung auftrat, ist bislang unklar. Nach Angaben der IAEA würden die verfügbaren Brennstoffreserven es erlauben, eine begrenzte Zahl von Generatoren etwa zwei Wochen lang zu betreiben. Auch die Hauptstromleitung Dniprowska ist mindestens seit dem 23. Oktober nicht verfügbar, was die internationale Sorge um ein Kraftwerk erneuert, das wiederholt vom Krieg betroffen war.

Tödlicher Angriff auf ein Hilfsverteilzentrum

Selenskyj erklärte, Russland habe zudem eine Drohne auf Komyschuwacha gestartet, ein Dorf in der Region Saporischschja. Russische Truppen trafen dort am Montag, dem 2. November, ein Hilfsverteilzentrum – nach Darstellung eines der tödlichsten Angriffe des Krieges; die gemeldete Zahl der Toten war bis zum 8. November auf 55 gestiegen. Selenskyj sagte, in der Woche vor dem 8. November habe Russland 115 Raketen, fast 1.900 gelenkte Bomben und mehr als 3.000 Angriffsdrohnen gegen ukrainische Städte und Gemeinden gestartet. Die Abfolge der jüngsten Entwicklungen ist unten dargestellt.

Angriff auf Odessa und russische Angriffsangaben

Serhij Lyssak, Leiter der Militärverwaltung von Odessa, erklärte auf Telegram, bei einem russischen Angriff auf die Stadt sei eine Person getötet und einige Infrastruktur beschädigt worden. Das russische Verteidigungsministerium behauptete separat, es habe im Schwarzen Meer südwestlich von Odessa einen Containerschiff getroffen, das Waffen und militärische Ausrüstung für die Ukraine transportierte – laut einer von TASS verbreiteten Erklärung. Das Ministerium erklärte außerdem, in der Nacht vom 7. auf den 8. November hätten Drohnen ein Umspannwerk mit 330 kV bei Beloschizy in der Region Schytomyr getroffen, rund 170 km nordwestlich von Kiew, und das Umspannwerk versorge ukrainische Rüstungsbetriebe. Moskau behauptete zudem, seine Luftabwehr habe 142 ukrainische Drohnen mit starren Tragflächen abgefangen und zerstört. Gouverneur Juri Sljusar sagte gegenüber TASS, Trümmer einer Drohne hätten eine Brücke über den Fluss Mius im Bezirk Neklinowski der Region Rostow beschädigt, es habe keine Verletzten gegeben.

Friedensgespräche in Abu Dhabi

Moskau wird nach Angaben des Kyiv Independent unter Berufung auf Reuters am 10. und 11. November mit einer erweiterten Delegation an den von den USA vermittelten Friedensgesprächen in Abu Dhabi teilnehmen. Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte angekündigt, dass hochrangige Diplomaten und Militärs teilnehmen würden. Die Delegation wird von Wladimir Medinski, einem Berater Putins, geleitet und umfasst die stellvertretenden Außenminister Sergei Rjabkow und Michail Galusin, den Chef des militärischen Nachrichtendienstes Igor Kostjukow sowie den hochrangigen Generalstabsvertreter Juri Schigarlowski. Das größere Team könnte Moskaus Bereitschaft signalisieren, substanziellere Gespräche über politische und militärische Fragen zu führen.

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