Förster in rumänischem Jagdrevier schwer verletzt aufgefunden – möglicher Hirschangriff untersucht
Ein 50-jähriger Förster von Romsilva wurde am Donnerstagabend, dem 15. Oktober, mit schweren Verletzungen in einem Jagdrevier in Șomcuta Mare aufgefunden. Die Ermittler prüfen, ob ihn während der Brunftzeit ein Hirsch angegriffen hat.
Fund im Jagdrevier
Der Förster, ein 50-jähriger Mitarbeiter von Romsilva, der nationalen Forstverwaltung, wurde in einem Jagdrevier aufgefunden, das von der Forstverwaltung Șomcuta Mare im Kreis Maramureș bewirtschaftet wird. Romsilva zufolge war er seit 2017 für das Unternehmen tätig, und Mediafax berichtet, er sei seit fast einem Jahrzehnt Förster gewesen. Er verließ sein Zuhause am Donnerstag, dem 15. Oktober, nach 18:00 Uhr, um ein Gebiet von etwa 520 Hektar zu kontrollieren. Er sollte sich mit dem Jagdherrn treffen, um das Gebiet gemeinsam zu überprüfen. Als er telefonisch nicht erreichbar war und nicht erschien, begannen Kollegen mit der Suche und informierten den Leiter der Forstverwaltung. Gegen 21:00 Uhr wurde er mit schweren Verletzungen aufgefunden, und der Vorfall wurde umgehend über die Notrufnummer 112 und bei der Arbeitsinspektion gemeldet.
- Verlässt sein Zuhause, um das Jagdrevier zu kontrollieren
- Mit schweren Verletzungen aufgefunden; 112 alarmiert
Möglicher Hirschangriff wird untersucht
In der Erklärung von Romsilva wird eine der ersten geprüften Hypothesen genannt: ein Angriff durch einen Hirsch. Die Erklärung bringt diese Theorie mit der Brunftzeit in Verbindung, einer Phase, in der Hirsche aggressiver sein können, und betont, dass sie noch in der Untersuchung bestätigt werden muss. Die Polizei eröffnete ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Tötung, um die genauen Umstände des Todes zu klären. In der Erklärung heißt es, die Umstände würden von den zuständigen Behörden untersucht.
Eine der ersten in Betracht gezogenen Hypothesen ist ein möglicher Angriff durch einen Hirsch während der Brunftzeit, in der sich die männlichen Tiere besonders aggressiv verhalten können.
Erklärung und nächste Schritte
Romsilva veröffentlichte seine Erklärung am Freitag, dem 16. Oktober, auf seiner Facebook-Seite, drückte tiefes Bedauern über den Tod des Kollegen aus und sprach der Familie und allen, die ihn kannten, sein Beileid aus. Die Arbeitsinspektion wurde benachrichtigt, und eine Untersuchung ist im Gange, um alle Details des Vorfalls zu klären. Die bisher vorliegenden Berichte belegen nicht, wie die Verletzungen entstanden sind, und die Hirsch-Hypothese muss noch überprüft werden.