Regierung · Bukarest, Sibiu und Brașov

Rumänische Schäfer geraten in Bukarest wegen Schafkeulungen und Exportverboten mit der Polizei aneinander

Rund 1.000 Bauern zogen am Dienstag vor den Regierungssitz, um ein Ende der Krankheitskeulung und die Wiederaufnahme der Schafexporte zu fordern.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ziare.com, adevarul.ro und G4Media.ro. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bukarest, Sibiu, Brașov, Constanța · Rumänien
Wie es dazu kam
  1. 26.08.Protestorganisatoren beginnen mit der Planung einer Demonstration Mitte September in der Hauptstadt
  2. 15.09.Rund 1.000 Bauern versammeln sich in der Nähe des Antipa-Museums und reichen eine 16-Punkte-Petition beim Regierungsregister ein
  3. 15.09.Das Kabinett ruft zu Besonnenheit auf und skizziert Maßnahmen nach fünfstündigen Protesten auf der Piața Victoriei

Demonstrationen im Zentrum von Bukarest

Rund 1.000 Schafbauern versammelten sich am Dienstagmorgen in der Nähe des Antipa-Museums in Bukarest, bevor sie einen fünfstündigen Protest auf der Piața Victoriei abhielten. Die Demonstration führte zu Zusammenstößen vor dem Regierungssitz und veranlasste Einsätze von SMURD und Polizeieinheiten. Die rumänische Exekutive rief zur Besonnenheit und zur Einstellung der Gewalt auf und erklärte, dass kein repräsentativer Schafzüchterverband offiziell an der Kundgebung teilgenommen habe. Die Organisatoren hatten zuvor ihre Unterstützer online mobilisiert, nachdem bereits im Juli Demonstrationen stattgefunden hatten.

Bauern stellen sechzehn Forderungen

Gegen 10:00 Uhr übergaben Vertreter der Berufsvereinigung der Schäfer eine Liste mit 16 Forderungen an die Regierungsregistratur. Das Dokument, das vom landwirtschaftlichen Verein Țara Loviștei online veröffentlicht wurde, fordert ein sofortiges Ende der Tierkeulung bei Krankheitsausbrüchen und die uneingeschränkte Wiederaufnahme der Viehexporte. Die Bauern forderten außerdem faire Pachtpreise für kommunale Weiden, die Abschaffung der von der Nationalen Gesundheits- und Lebensmittelsicherheitsbehörde (ANSVSA) erhobenen obligatorischen Tierarztgebühren und die Streichung des Braunbären von der Liste der streng geschützten Arten. Weitere Punkte fordern Änderungen der Jagdgesetze, die Einführung eines digitalen Verfolgungssystems für den Viehtransport und einen Bußgeldverzicht bezüglich der Sterilisation von Schäferhunden.

Gheorghe Dănulețiu, ein Schäfer aus Jina, bekannt als Ghiță Ciobanul, übergab die Dokumente im Regierungsgebäude und sagte, die Organisatoren würden bis Mittwoch auf eine Antwort warten.

„Zuallererst fordern wir, dass keine Schafe mehr getötet werden und dass die Schafexporte aus Rumänien wieder aufgenommen werden, dies sind einige der schwerwiegendsten Probleme, mit denen die Schafzucht heute konfrontiert ist.“

Gheorghe Dănulețiu

Kabinett skizziert Maßnahmen zu Keulung und Exporten

Ministerpräsident Ilie Bolojan prüfte die Petition und beriet sich mit Vizeministerpräsident und interimistischem Landwirtschaftsminister Tánczos Barna über politische Lösungen. Die Regierung erklärte, dass die Tierkeulung zur Eindämmung der Peste des petits ruminants und der Schafpocken nur als Ausnahmemaßnahme angewendet worden sei, wenn keine praktikablen Alternativen bestanden hätten, und fügte hinzu, dass die Behörden dieses Protokoll beibehalten würden. Zur Lösung der Handelsbeschränkungen reichte die Veterinärbehörde einen Aktionsplan bei der Europäischen Kommission ein; die Wiederaufnahme der Viehexporte hängt von der Zustimmung der EU ab. Die Exekutive wies auch darauf hin, dass die rumänischen Behörden seit dem 9. Juli 2026 bereits sechs formelle Konsultationsrunden mit Delegierten des Schafsektors in Bukarest, Brașov und Sibiu durchgeführt hätten.

Gesundheitskontrollen und Weideprüfungen

Der Protest folgte auf Veterinärinspektionen im Kreis Constanța, bei denen die Gesundheitsbehörden Schafpockeninfektionen in zwei Ortschaften feststellten. Die Behörde berichtete von Fällen, in denen Betriebsleiter tote Tiere verheimlicht, Tiere ohne Kennzeichnung gehalten oder Ohrmarken wiederverwendet hätten, die zuvor anderen Kreisen und Exportlieferungen zugewiesen worden waren. Als Reaktion auf Landzugangsstreitigkeiten leitete das Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung eine thematische Prüfung von Weidepachtverträgen ein, die von lokalen Verwaltungseinheiten abgeschlossen wurden. Das Ministerium hat auch einen Vorschlag zur finanziellen Entlastung bei Dürreschäden auf Weiden ausgearbeitet, wobei die Exekutive darauf hinwies, dass die Umsetzung der Maßnahme und der Ausbau subventionierter Tierarztleistungen eine Prüfung der Haushaltskapazität des Staates erfordern würden.

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