Makroökonomie · Bukarest

Rumänien ist das zweitgünstigste Land der EU – niedrigste Lebensmittelpreise, aber Haushalte weiterhin unter Druck

Am 26. Juni 2026 veröffentlichte Eurostat-Daten zeigen, dass Rumänien 2025 die niedrigsten Preise für Lebensmittel und Freizeit in der EU hatte und insgesamt das zweitgünstigste Land war. Dennoch geben die Rumänen fast den doppelten EU-Durchschnittsanteil ihres Budgets für Lebensmittel aus.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von HotNews.ro, Digi24, Stirile ProTV und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bukarest · Rumänien

Allgemeines Preisniveau in der EU

Im Jahr 2025 lag das allgemeine Preisniveau für den Endverbrauch der privaten Haushalte in Rumänien 35 % unter dem EU-Durchschnitt und erreichte einen Index von 65 auf der Eurostat-Skala, bei der 100 dem Mittelwert der Union entspricht. Nur Bulgarien war mit 37 % unter dem Durchschnitt (Index 63) günstiger. Am anderen Ende lag Dänemark mit 40 % über dem EU-Durchschnitt (Index 140), gefolgt von Irland (36 % darüber, Index 136), Luxemburg (32 % darüber, Index 132) sowie Schweden und Finnland (beide 21 % darüber, Index 121).

Allgemeine Preisniveauindizes in der EU, 2025%
Bulgarien
63 %
Rumänien
65 %
Schweden
121 %
Finnland
121 %
Luxemburg
132 %
Irland
136 %
Dänemark
140 %

Daten aus dem Artikeltext

Lebensmittelpreise: Die günstigsten in der EU

Bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken verzeichnete Rumänien mit 80 % des Durchschnitts das niedrigste Niveau in der EU. Die Slowakei folgte mit 83 %, während Polen und Tschechien jeweils 90 % erreichten. Der teuerste Korb fand sich in Luxemburg (122 %) und Dänemark (121 %). Trotz dieser niedrigen Regalpreise gaben die rumänischen Haushalte 23,1 % ihrer Gesamtausgaben für Lebensmittel aus, weit über dem EU-Durchschnitt von 13,2 %.

Lebensmittelpreisniveauindizes in der EU, 2025%
Rumänien
80 %
Slowakei
83 %
Polen
90 %
Tschechien
90 %
Dänemark
121 %
Luxemburg
122 %

Daten aus dem Artikeltext

Freizeit und Kultur ebenfalls am günstigsten

Rumänien verzeichnete auch die niedrigsten Preise in der EU für Freizeit, Sport und Kultur, und zwar bei 63 % des Durchschnitts der Union. Bulgarien belegte in dieser Kategorie mit 66 % den zweiten Platz, während Dänemark mit 141 % des EU-Mittels die Liste anführte.

Das Bild der Kaufkraft

Das kaufkraftbereinigte BIP pro Kopf erzählt die vollständigere Geschichte. Rumänien und Kroatien erreichten beide 78 % des EU-Durchschnitts, Ungarn lag bei 76 %. Bulgarien und Griechenland folgten mit jeweils 68 %. Luxemburg (239 % des Durchschnitts) und Irland (238 %) standen an der Spitze.

„Die Zahlen müssen stets zusammen mit den Einkommen betrachtet werden. Für den Lebensstandard ist nicht entscheidend, ob die Preise hoch sind, sondern was ein lokales Gehalt kaufen kann – die Kaufkraft, nicht nur das Preisschild.“

Robert Inklaar, Professor an
BIP pro Kopf (KKP) in % des EU-Durchschnitts, 2025%
Griechenland
68 %
Bulgarien
68 %
Ungarn
76 %
Kroatien
78 %
Rumänien
78 %
Irland
238 %
Luxemburg
239 %

Daten aus dem Artikeltext

Jenseits der EU

Wenn man die Beitrittskandidaten und EFTA-Länder einbezieht, weitet sich die Preisspanne auf einen Faktor von 3,7. Island war mit 83,7 % über dem EU-Durchschnitt das teuerste europäische Land, die Schweiz lag bei 81 % und Norwegen etwa 38 % darüber. Nordmazedonien befand sich mit einem Index von 49,7 am entgegengesetzten Ende, gefolgt von der Türkei mit 52,2 und Bosnien und Herzegowina mit 55. West- und Nordeuropa weisen durchweg höhere Preise auf, während Mittel- und Osteuropa erschwinglicher bleiben.

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