Konflikte · Sulina, Tulcea und Bukarest

Rumänien schickt zwei F-16 in die Luft, nachdem Radar ein Ziel mit Kurs Ukraine erfasst

Das Radar verfolgte ein Luftziel östlich von Sulina mit Kurs auf Vâlcove in der Ukraine, die Behörden lösten einen RO-Alert für den Norden des Kreises Tulcea aus. Vorausgegangen war eine Warnung in der Nacht um 00:19, die laut Verteidigungsministerium keine Verletzung des Luftraums zur Folge hatte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ziare.com, Mediafax.ro und Stirile ProTV. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Sulina, Tulcea, Bukarest · Rumänien
Wie es dazu kam
  1. 4.11.Radar erfasst ein Ziel nördlich von Vâlcove auf ukrainischem Gebiet; zwei F-16 starten von Borcea
  2. 5.11.RO-Alert für den Norden des Kreises Tulcea warnt vor einem möglichen Drohneneinflug
  3. 6.11.RO-Alert für den Norden und Osten des Kreises Tulcea; keine Luftraumverletzung gemeldet
  4. 6.11.RO-Alert für den Norden des Kreises Tulcea, als ein Luftziel östlich von Sulina Kurs auf die Ukraine nimmt; zwei F-16 aufgestiegen

Radarerkennung und aufsteigende Kampfjets

Das rumänische Verteidigungsministerium teilte mit, sein Radarsystem habe am Morgen des Freitag, 6. November, ein Luftziel östlich von Sulina mit Kurs auf Vâlcove in der Ukraine erfasst. Zwei F-16-Kampfjets der rumänischen Luftwaffe, die für den Luftpolizeidienst eingeteilt sind, starteten vom Luftwaffenstützpunkt 86 in Borcea. Das Nationale Militärische Führungszentrum verständigte die Generalinspektion für Notsituationen, die Alarmmaßnahmen für den Norden des Kreises Tulcea einleitete. Um 08:56 wurde eine RO-Alert-Nachricht übermittelt, die die Bevölkerung dieses Gebiets warnte.

Alarm in der Nacht und frühere Warnungen

In der Nacht vom 5. auf den 6. November hätten russische Kräfte nach Angaben des Ministeriums weiter ukrainische Häfen an der Donau angegriffen, und um 00:19 sei ein RO-Alert für den Norden und Osten des Kreises Tulcea verschickt worden. Dieser Alarm sei etwa 20 Minuten später aufgehoben worden, Verletzungen des nationalen Luftraums seien nicht gemeldet worden. Ein ähnlicher Alarm war bereits am Donnerstag, 5. November, ausgelöst worden, mit dem Hinweis auf einen möglichen Drohneneinflug im Norden des Kreises. Am Mittwoch, 4. November, erfasste das Radar ein Ziel nördlich von Vâlcove auf ukrainischem Gebiet nahe der Grenze, und zwei F-16 starteten von Borcea – erneut ohne gemeldete Luftraumverletzung. Die Einwohner des Kreises Tulcea erhalten während des Krieges in der Ukraine häufig RO-Alert-Nachrichten.

Minderheitenrechte und Schwarzmeersicherheit bei den Gesprächen in Bukarest

Am Donnerstag, 5. November, hielten der ukrainische Außenminister Andrii Sîbiga und sein rumänischer Amtskollege Dan Neculăescu in Bukarest eine gemeinsame Pressekonferenz mit Franco Dal Mas, dem Generalsekretär der Zentraleuropäischen Initiative, ab. Sîbiga sagte, die Ukraine bekenne sich zu den höchsten Standards beim Schutz nationaler Minderheiten, auch der rumänischen, und bezeichnete Einschränkungen der Minderheitenrechte, insbesondere der Rechte von Schülern, als inakzeptabel. Er sagte, Angehörige der rumänischen Minderheit kämpften an der Front für die Ukraine, und jeder derartige Fall werde untersucht. Neculăescu forderte, die zwischenstaatliche gemischte Kommission für Minderheitenfragen so bald wie möglich wieder einzuberufen und die rumänische Gemeinschaft zu Entscheidungen, die ihre Rechte betreffen, regelmäßig zu konsultieren. Zur Sicherheit im Schwarzen Meer sagte er, Angriffe auf Handelsschiffe würden häufiger, auch in Gewässern unter rumänischer Hoheit, und fügte hinzu:

„Wir brauchen einen gerechten und dauerhaften Frieden.“

Dan Neculăescu, Rumänischer Außenminister

Ukrainisches Angebot und Rumäniens Lücke zur See

Neculăescu sagte, das jährliche Ministertreffen der Zentraleuropäischen Initiative finde am Freitag, 6. November, statt, wo Rumänien die turnusmäßige Präsidentschaft an die Ukraine übergeben soll. Kiew bot zudem an, seine Erfahrung im Kampf gegen Drohnen mit Rumänien zu teilen und Rumänien im Schwarzen Meer zu verteidigen. Neculăescu begrüßte die Fortschritte im Erweiterungspaket der Europäischen Kommission, das am Mittwoch, 4. November, veröffentlicht wurde, und sprach sich für die Eröffnung von Verhandlungskapiteln mit der Ukraine und der Republik Moldau aus. Zur Verteidigung sagte der Sicherheitsexperte Iulian Fota, ehemaliger Berater des Präsidenten für nationale Sicherheit, gegenüber PRO TV, Rumänien fehle es an den nötigen Fähigkeiten und müsse in seine Marine investieren:

„Wir brauchen Kriegsschiffe im Schwarzen Meer.“

Iulian Fota

Fota sagte, Patrouillenboote könnten nicht kämpfen, und machte PSD-Chef Sorin Grindeanu für die Kündigung des Vertrags mit Damen verantwortlich, dem niederländischen Unternehmen, das die Hälfte der Werft von Mangalia hielt. Nach Fotas Ansicht hat diese Kündigung Rumänien ohne die modernen Korvetten zurückgelassen, die inzwischen einsatzbereit sein könnten.

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