Konflikte

Rumänien kauft vier mobile Anflugradare von Thales für 326,5 Millionen Lei

Das Verteidigungsministerium unterzeichnete den Vertrag am Dienstag, 27. Oktober 2026, mit der THALES ROMANIA SRL; die Lieferungen erfolgen gestaffelt ab 2028, alle Systeme sollen bis 2030 eintreffen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Digi24, Stirile ProTV, Libertatea und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Wie es dazu kam
  1. 27.10.Das Verteidigungsministerium unterzeichnet den Vertrag über vier mobile Radarsysteme
  2. 2028Das erste System soll in den Dienst der rumänischen Luftwaffe gehen; gestaffelte Lieferungen beginnen
  3. 2030Alle Systeme sollen bis 2030 geliefert sein

Vertrag mit Thales unterzeichnet

Das Verteidigungsministerium teilte mit, seine Generaldirektion für Rüstung habe am Dienstag, 27. Oktober 2026, den Vertrag über vier mobile Radarsysteme zur Anflug- und Landeführung unterzeichnet, abgekürzt RDAAM. Das Geschäft hat einen Wert von rund 326,5 Millionen Lei ohne Mehrwertsteuer. Das Ministerium nennt die THALES ROMANIA SRL als Vertragsunternehmen, während G4Media den Vertrag als mit einem Zusammenschluss aus THALES ROMANIA SRL und THALES LAS FRANCE SAS geschlossen beschreibt. Minister Ștefan Radu Oprea veröffentlichte auf Facebook einen Beitrag zur Unterzeichnung und bezeichnete sie als Teil der fortgesetzten Modernisierung der Armee.

Wozu die Radare dienen sollen

Die Systeme sollen Flugzeuge identifizieren und verfolgen sowie sie beim Anflug und bei der Landung führen, auch bei schwierigen Wetterbedingungen und in einem feindlichen elektromagnetischen Umfeld. Nach Angaben des Ministeriums können sie militärische und zivile Flugzeuge bei Tag und bei Nacht bedienen und ihre Daten an nationale oder NATO-Führungs- und Kontrollsysteme weitergeben. Da sie mobil sind, lassen sie sich an Ausweichstandorten aufstellen, was nach Darstellung des Ministeriums die Abhängigkeit von fester Infrastruktur der Luftwaffenstützpunkte verringert. Die technische Beschreibung ergänzt, dass es sich bei den Primärradaren um STAR-NG-Einheiten im S-Band mit einer Reichweite von bis zu 60 Seemeilen handelt. Dieselbe Beschreibung nennt Präzisionsanflugradare, die Landungen bei schlechter Sicht unterstützen, sowie das RSM-NG/IFF-Set, das NATO-Identifizierung nach Mode 5, Luftverkehrsüberwachung nach Mode S und ADS-B-Verfolgung kombiniert.

Interoperabilität und Standards

Das Ministerium erklärt, die Radare würden Zieldaten in Echtzeit an nationale und NATO-Führungssysteme liefern, bei jedem Wetter und rund um die Uhr. In der technischen Beschreibung heißt es, die Ausrüstung folge den neuesten Empfehlungen von EUROCONTROL und ICAO und sei bereits ab der Konstruktionsphase cybersicher ausgelegt. Das Ministerium ordnet den Kauf in Rüstungsprogramme ein, die auf die Modernisierung der rumänischen Luftwaffe und den Ausbau ihrer Einsatzfähigkeiten abzielen, auch im Bündnisrahmen. Thales-Fachleute sollen gemeinsam mit lokalen Partnern die Systeme installieren und integrieren.

Lieferzeitplan

Die Lieferungen erfolgen gestaffelt und beginnen 2028; ProTV berichtet, dass alle Systeme bis 2030 an vier Standorten der rumänischen Luftwaffe eintreffen sollen. Die von den Quellen datierten Meilensteine sind in der folgenden Zeitleiste aufgeführt. Oprea nannte den Zeitpunkt des ersten Systems in seinem Facebook-Beitrag mit eigenen Worten.

„Das erste System wird 2028 in den Bestand der rumänischen Luftwaffe eingehen.“

Ștefan Radu Oprea, Rumänischer Verteidigungsminister

Industrielle Partnerschaft

Das Ministerium stellt den Vertrag als Beleg für die industrielle Dimension der rumänisch-französischen Verteidigungszusammenarbeit dar. Es erklärt, die THALES ROMANIA SRL biete rumänischen Fachkräften die Chance, Kompetenzen aufzubauen und Know-how sowie Technologie ins Land zu holen.

„Der Vertrag unterstreicht die industrielle Dimension der rumänisch-französischen Verteidigungszusammenarbeit.“

Rumänisches Verteidigungsministerium

Oprea argumentierte, Verteidigungsausgaben sollten auch industrielle Aktivität in Rumänien fördern, gut bezahlte Arbeitsplätze sowie Technologien und Kompetenzen, die im Land bleiben. Die Modernisierung der Armee und das Wachstum der nationalen Verteidigungsindustrie sollten sich gegenseitig verstärken, was er mit langfristiger Sicherheit und strategischer Autonomie verknüpfte.

„Das für Ausrüstung bereitgestellte Geld muss sich auch in industrieller Aktivität in Rumänien niederschlagen.“

Ștefan Radu Oprea, Rumänischer Verteidigungsminister

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