Rudolstadt-Festival eröffnet mit Österreich-Schwerpunkt: Folk- und Weltmusikstars treffen sich in der thüringischen Stadt
Das 34. Rudolstadt-Festival für Folk- und Weltmusik eröffnet am Donnerstagabend mit über 140 Künstlern aus fast 40 Ländern. Die diesjährige Ausgabe stellt Österreich in den Mittelpunkt und verlegt die Bühnen aufgrund von Schlossrenovierungen.
Ein globales Musiktreffen
Die beschauliche Stadt Rudolstadt wird an diesem Wochenende erneut zu einem internationalen Treffpunkt für Musik und Kultur. Das 34. Rudolstadt-Festival, Deutschlands größtes Folk- und Weltmusikfestival, läuft von Donnerstagabend bis Sonntag mit rund 300 Konzerten, Workshops, Ausstellungen, Gesprächen und Filmvorführungen. Erwartet werden mehr als 140 Künstler aus fast 40 Ländern, und Österreich ist der diesjährige Länderschwerpunkt. Zu den Künstlern aus der Alpenrepublik gehören der Handpan-Spieler Manu Delago, die Burgenländer Band Idemo und die Formation Tanzhausgeiger, die Folk, Jazz, Pop und experimentelle Klänge miteinander verbinden.
Neue Bühnen für eine alte Stadt
Bauarbeiten auf Schloss Heidecksburg haben das Festival gezwungen, von seinem traditionellen Veranstaltungsort umzuziehen. Neue Bühnen sind im Schiller-Theater, in der Lutherkirche und im Heinepark aufgebaut, wo viele Aufführungen konzentriert wurden. Ein Festival-Sprecher sagte, die Anzahl der Konzerte sei nicht reduziert, sondern die Aufführungen seien enger im Heinepark zusammengefasst worden.
Wir haben die Anzahl der Konzerte nicht reduziert, sondern die Aufführungen im Heinepark konzentriert.
Insgesamt sind etwa 30 Bühnen über die kleine Stadt verteilt. Die Organisatoren sagen, dies sei das größte Festival seiner Art in Deutschland und habe im vergangenen Jahr rund 90.000 Besucher angezogen.
Abschiede und Preise
Die englische Folk-Legende Blowzabella wird eines ihrer letzten Konzerte außerhalb Großbritanniens geben, bevor sie sich vom Touren zurückzieht. Am Sonntag geht der mit 5.000 Euro dotierte Ruth-Weltmusikpreis an die deutsche Liedermacherin Dota Kehr. Bisher wurden rund 19.000 Dauerkarten verkauft, die für 132 Euro Zugang zu allen vier Tagen bieten.


