
Bauarbeiter entdecken Goldschatz im Wert von 9 Millionen Euro in belgischem Keller eingemauert
Bauarbeiter, die ein Gebäude einer Wohlfahrtsorganisation in Sint-Gillis-Dendermonde, Ostflandern, renovierten, entdeckten eine Truhe mit Goldbarren und Münzen im Wert von schätzungsweise 9 Millionen Euro, die in einem Keller eingemauert war. Die Polizei beschlagnahmte den Fund, und die Staatsanwaltschaft Ostflandern hat eine Untersuchung zu dessen Herkunft und rechtmäßigem Eigentum eingeleitet.
Der Fund
Mitarbeiter der Baufirma De Brand mit Sitz in Baasrode bei Dendermonde führten Renovierungsarbeiten an einem Gebäude der Wohlfahrtsorganisation CAW Oost-Vlaanderen in Sint-Gillis-Dendermonde, Ostflandern, durch. Im Keller stießen sie auf eine Truhe, die in das Mauerwerk eingelassen war. Darin befand sich eine große Menge Gold, deren erster Schätzwert bei rund 9 Millionen Euro liegt.
Das Gebäude war früher ein Brauerhaus, das ab etwa 1900 von einem Brauer bewohnt wurde, und gehört heute CAW Oost-Vlaanderen. Die Arbeiter informierten sofort ihren Auftraggeber und dann die Polizei, die den Fund bestätigte. Polizeichef Patrick Feys bestätigte, dass eine große Menge Gold geborgen wurde.
- Arbeiter entdecken während der Renovierung eine in die Kellerwand eingemauerte Truhe
- Polizei beschlagnahmt Gold und transportiert es an einen sicheren Ort in Brüssel
- Geschichte wird in belgischen Medien bekannt; Staatsanwaltschaft bestätigt Ermittlungen
Was in der Truhe war
Das Gold besteht aus nummerierten Goldbarren und alten Goldmünzen, die in einer Truhe im Keller versteckt waren, so Geert Hillaert von CAW Oost-Vlaanderen, der sich den Fund selbst ansah, aber sagte, er habe keine Zeit gehabt, ihn im Detail zu untersuchen. Belgische Medien berichteten, dass der Schatz mindestens 4.000 Münzen und mehr als 40 Goldbarren umfasst.
- Goldbarren
- 40 Stück
- Goldmünzen
- 4000 Stück
Hillaert beschrieb seine Reaktion auf die Entdeckung.
Überraschung und Erstaunen waren meine erste Reaktion. Das ist eine einmalige Erfahrung.
Polizeibeschlagnahme und Ermittlungen
Die Truhe wurde am Montagabend entdeckt. Am Dienstagmorgen beschlagnahmte die Polizei die Gegenstände und transportierte sie zur Untersuchung an einen sicheren Aufbewahrungsort in Brüssel. Die Staatsanwaltschaft Ostflandern hat eine Untersuchung eingeleitet, um zu klären, wie das Gold in die Wand gelangte und ob es dort illegal deponiert wurde.
Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Hanne Ollevier, erklärte den aktuellen Stand der Ermittlungen.
Derzeit ist weder die Herkunft des Goldes noch der rechtmäßige Eigentümer bekannt.
Die Staatsanwaltschaft möchte feststellen, ob das Gold mit früheren Straftaten in Verbindung gebracht werden kann und ob noch rechtmäßige Eigentümer gefunden werden können. Geert Hillaert merkte an, dass die Ermittlungen Jahre dauern könnten.
Rechtliche Fragen und mögliche Verwendung
Nach belgischem Zivilrecht macht der Fund eines Gegenstands von großem Wert den Finder nicht automatisch zum Eigentümer. Ob CAW oder die Baufirma Anspruch auf einen Finderlohn hat und welche steuerlichen Konsequenzen der Fund hat, ist noch ungeklärt.
Sollte CAW Oost-Vlaanderen letztendlich als Eigentümer benannt werden, hat die Organisation bereits angedeutet, wohin die Erlöse fließen würden. Hillaert sagte, die Mittel würden zusätzliche Unterbringungskapazitäten für Obdachlose in ganz Ostflandern schaffen, wo ein gravierender Mangel herrscht.
Wir werden zusätzliche Kapazitäten für unsere Zielgruppe in ganz Ostflandern schaffen. Das wäre ein sehr willkommenes Geschenk, um den enormen Bedarf zu decken, den wir täglich erleben.
Hillaert warnte auch davor, anzunehmen, dass das Gold an CAW gehen würde, und merkte an, dass es sich als Ergebnis einer illegalen Praxis herausstellen und aus diesem Grund dort versteckt worden sein könnte.


