Fußball · Buraidah und Zamora

Ronaldo fordert Stadionverbote nach Fan-Gesängen über Diogo Jota gegen Ruben Neves in Saudi-Arabien

Die saudi-arabischen Fußballbehörden haben eine Untersuchung eingeleitet, nachdem Fans von Al-Taawoun während eines 6:0-Ligaspiels in Buraidah Gesänge mit Bezug auf den verstorbenen Diogo Jota gegen Al-Hilal-Mittelfeldspieler Ruben Neves richteten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ouest France, Spiegel Online, SAPO und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Bex Walton, CC BY 2.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 3.07.Diogo Jota und Bruder André Silva sterben bei einem Autounfall in Zamora, Spanien.
  2. 12.09.Fans von Al-Taawoun richten Gesänge mit Bezug auf Jota gegen Ruben Neves während eines 6:0-Sieges von Al-Hilal.
  3. 13.09.Cristiano Ronaldo fordert lebenslange Stadionverbote, während SAFF, SPL und beide Vereine offizielle Stellungnahmen abgeben.

Vorfall während des Saudi-Pro-League-Spiels in Buraidah

Während eines Saudi-Pro-League-Spiels zwischen Al-Taawoun und Al-Hilal in Buraidah am Samstag richteten Heimfans Gesänge mit Bezug auf den verstorbenen portugiesischen Stürmer Diogo Jota gegen Al-Hilal-Mittelfeldspieler Ruben Neves. Der 29-jährige portugiesische Nationalspieler bereitete sich auf einen Freistoß vor, als aus den Heimrängen „Jota“-Rufe ertönten. Neves reagierte direkt auf dem Platz, indem er auf sein Auge zeigte, einen Daumen hoch gab, sarkastisch applaudierte und mit dem Finger zum Himmel zeigte. Neves spielte 75 Minuten, bevor er ausgewechselt wurde; Al-Hilal sicherte sich einen 6:0-Sieg.

Nach dem Schlusspfiff äußerte sich Neves auf dem Weg durch die Mixed Zone zum Verhalten der Fans.

„Ich hoffe, sie gehen danach nicht beten.“

Ruben Neves, Al-Hilal-Mittelfeldspieler und portugiesischer Nationalspieler

Tragödie in Zamora und freundschaftliche Bande

Die Sticheleien richteten sich gegen Neves aufgrund seiner engen Freundschaft mit Jota, seinem ehemaligen Teamkollegen in der portugiesischen Nationalmannschaft. Jota starb im Alter von 28 Jahren zusammen mit seinem 25-jährigen Bruder, dem portugiesischen Zweitligafußballer André Silva, bei einem Autounfall am 3. Juli 2025 in der Provinz Zamora im Nordwesten Spaniens. Jota saß zum Zeitpunkt des tödlichen Unfalls am Steuer. Neves war einer von Jotas engsten Freunden und einer der Sargträger bei der Beerdigung.

Ronaldo fordert lebenslange Stadionverbote für die beleidigenden Fans

Videomaterial aus den Rängen verbreitete sich in den sozialen Medien und veranlasste Portugals Kapitän und Al-Nassr-Stürmer Cristiano Ronaldo am Sonntag, strenge Disziplinarmaßnahmen zu fordern. Ronaldo, der mit Jota in der portugiesischen Nationalmannschaft spielte und ebenfalls in der Saudi Pro League aktiv ist, kommentierte direkt einen Instagram-Beitrag, der den Vorfall in Buraidah zeigte. Der Al-Nassr-Stürmer forderte die Ligafunktionäre auf, die Beteiligten dauerhaft von Fußballstadien auszuschließen.

„Die Liga muss handeln und diese Art von Fanverhalten bestrafen. Das ist kein Fußball mehr, und es muss Grenzen geben. Menschen, die sich so verhalten, sollten niemals wieder ein Stadion betreten dürfen.“

Cristiano Ronaldo, Al-Nassr-Stürmer und portugiesischer Kapitän

Vereine reichen Beschwerden ein und leiten Disziplinarverfahren ein

Die Al-Hilal Club Company gab am Sonntag bekannt, dass sie eine offizielle Beschwerde beim saudi-arabischen Fußballverband (SAFF) eingereicht hat. Der Verein erklärte, dass er anstößige kollektive Gesänge gegen Spieler oder deren Familien kategorisch ablehnt, und fügte hinzu, dass er von den Aufsichtsbehörden erwartet, die Integrität des sportlichen Wettbewerbs zu schützen. Al-Taawoun gab am Sonntag ebenfalls eine eigene Stellungnahme ab und bezeichnete die Gesänge als völlig inakzeptabel und den Vereinswerten zuwiderlaufend. Al-Taawoun bestätigte, dass man mit den zuständigen Behörden zusammenarbeite, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen und ähnliche Vorfälle zu verhindern.

Der saudi-arabische Fußballverband und die Saudi Pro League gaben eine gemeinsame Erklärung heraus, in der sie bestätigten, dass die Disziplinarkommissionen das Verhalten identifiziert haben und offizielle Entscheidungen gemäß den Ligaregeln bekannt geben werden. Die Aufsichtsbehörden erklärten, dass die Ausnutzung persönlicher Tragödien zur Provokation von Gegnern keinen Platz im saudi-arabischen Fußball habe. Saudi-Arabien bereitet sich auf die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2034 vor, nachdem in drei Jahren rund zwei Milliarden Dollar in den Sport investiert wurden, um internationale Spieler anzuziehen.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Orte
Zamora
Buraidah, Zamora · Saudi-Arabien, Spanien

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