
Rumänien aktiviert Roten Einsatzplan nach Unfall eines Kleinbusses mit 16 Personen, darunter 5 Kindern, in Câmpulung
Ein Kleinbus mit 16 Insassen ist am Freitagmorgen in Câmpulung im Kreis Argeș von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Zaun geprallt. Zwei Personen wurden im Wrack eingeklemmt, die Behörden aktivierten den Roten Einsatzplan, um einen behördenübergreifenden Rettungseinsatz zu koordinieren.
Der Unfall
Ein Kleinbus mit 16 Personen, darunter fünf Kindern, ist am Freitagmorgen auf der Strada Petre Zamfirescu in Câmpulung im Kreis Argeș von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug prallte gegen einen Zaun, zwei Personen wurden im Wrack eingeklemmt, wie erste Meldungen der ISU Argeș ergaben. Der Rote Einsatzplan wurde aufgrund der hohen Personenzahl und der Notwendigkeit eines schnellen, koordinierten Einsatzes aktiviert.
Rettungseinsatz
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei trafen am Unfallort ein. Die erste Alarmierung umfasste ein Löschfahrzeug, eine Bergungsmannschaft, ein Mehrfachverletztentransportfahrzeug, einen SMURD-Krankentransportwagen und zwei Krankentransportwagen des Kreiskrankenwagendienstes (SAJ). Ein SMURD-Hubschrauber wurde ebenfalls zum Einsatzort beordert.
Der Einsatz wurde durch eine mobile Intensivstation (UTIM) und eine Ersthelferbesatzung der ISU Brașov sowie zwei weitere Krankentransportwagen des Kreiskrankenwagendienstes Argeș, einer davon mit Arztbesetzung, verstärkt. Die Rettungskräfte arbeiteten daran, die beiden eingeklemmten Insassen zu befreien und Erste Hilfe zu leisten. Die Behörden hatten zum Zeitpunkt der letzten Meldung noch keine Angaben zur Gesamtzahl der Verletzten oder deren Zustand gemacht.
Was ist der Rote Einsatzplan?
Der Rote Einsatzplan ist ein in Rumänien aktiviertes Protokoll, wenn ein Vorfall eine große Anzahl von Opfern betrifft oder Ressourcen erfordert, die über die übliche Kapazität der örtlichen Rettungsdienste hinausgehen. Er optimiert den Einsatz von Feuerwehr-, Rettungs- und Polizeieinheiten über Kreisgrenzen hinweg und kann auch Luftunterstützung umfassen. In diesem Fall brachte der Plan Kräfte aus den Kreisen Argeș und dem benachbarten Brașov zusammen.
Nächste Schritte
Die Rettungskräfte blieben am Unfallort, um die Verletzten zu stabilisieren und in Krankenhäuser zu transportieren. Der SMURD-Hubschrauber stand für einen möglichen Lufttransport in Bereitschaft. Die Behörden kündigten an, die Unfallumstände zu untersuchen und nach Abschluss der Rettungsphase weitere Einzelheiten zum Zustand der Opfer bekanntzugeben.


