Fußball · Houston
Cristiano Ronaldo erzielt zwei Tore, stellt WM-Rekord auf und überlässt Freistoß beim 5:0-Sieg Portugals gegen Usbekistan
Cristiano Ronaldo wurde der erste Spieler, der bei sechs Weltmeisterschaften traf, nachdem er beim 5:0-Gruppensieg Portugals gegen Usbekistan zweimal netzte. Dann trat er beiseite, um Nuno Mendes einen Freistoß verwandeln zu lassen – eine Geste, die als Beweis für den Teamgeist gefeiert wurde.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Focus, der Standard, Süddeutsche Zeitung und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Mit zwei Toren in der ersten Halbzeit gegen Usbekistan wurde Cristiano Ronaldo alleiniger Inhaber eines Rekords, den er zuvor mit Lionel Messi geteilt hatte, der bei der WM 2010 nie getroffen hatte.
In einer vielgelobten Geste des Teamgeists trat Ronaldo beiseite, um Teamkollege Nuno Mendes einen Freistoß aus gefährlicher Position ausführen zu lassen; Mendes traf zum 2:0.
Nach einem schwachen 1:1-Auftakt gegen die DR Kongo zeigte Portugal eine dominante Leistung mit fünf Toren, sammelte vier Punkte in Gruppe K und sicherte sich damit so gut wie den Einzug in die K.o.-Runde.
Sein Doppelpack brachte Ronaldo auf zehn WM-Tore und er übertraf damit die Legende Eusébio (neun Tore) als Portugals Rekordtorschütze bei Endrunden.
- 23.06.39. Minute – Ronaldo erzielt sein zweites Tor, Portugals drittes
- 23.06.60. Minute – Eigentor von Usbekistans Keeper Nematov (4:0)
- 23.06.87. Minute – Einwechselspieler Rafael Leão besiegelt den 5:0-Sieg
Rekordnacht in Houston
Portugal erholte sich von einem enttäuschenden 1:1 gegen die DR Kongo mit einem überzeugenden 5:0-Sieg gegen Usbekistan im NRG Stadium. Cristiano Ronaldo traf in der 6. und 39. Minute und wurde damit der erste Spieler der Geschichte, der bei sechs verschiedenen WM-Endrunden ein Tor erzielte. Der 41-Jährige hatte den Rekord von fünf Turnieren zuvor mit Lionel Messi geteilt, der 2010 in Südafrika kein Tor erzielt hatte. Die beiden Tore brachten Ronaldo zudem auf insgesamt zehn WM-Tore und er zog an der portugiesischen Legende Eusébio in der ewigen Bestenliste vorbei.
Der Freistoß, der Kritiker zum Schweigen brachte
Der meistdiskutierte Moment ereignete sich jedoch in der ersten Halbzeit, als Portugal einen Freistoß aus vielversprechender Position zugesprochen bekam. Anstatt selbst zu schießen, trat Ronaldo zur Seite und überließ Linksverteidiger Nuno Mendes den Vortritt, und der Paris-Saint-Germain-Spieler zirkelte den Ball ins Eck zum 2:0. Die Geste wurde weithin als Antwort auf die wachsende Kritik interpretiert, Ronaldos Präsenz habe die Mannschaftsharmonie gestört. Der ehemalige deutsche Nationalspieler Robin Gosens, der als Experte für die ARD arbeitete, beschrieb die Symbolik.
„Ich glaube, dass über diese Situation mehr gesprochen wird als über die beiden Tore. Das hat eine riesige symbolische Wirkung – und erstickt auch die Diskussion, ob es interne Spannungen gibt. Für Ronaldos Image ist das ein toller Moment. Dass er den Freistoß nicht selbst nimmt, zeigt, wie intakt diese Mannschaft ist – und wie sehr sie ihn mögen. Er gönnt es ihnen auch.“
Eine Karriere mit sechs Turnieren
Ronaldos erstes WM-Tor erzielte er 2006 gegen den Iran, damals war er erst 21 Jahre alt. 2010 und 2014 traf er jeweils einmal, bevor er bei der WM 2018 in Russland mit vier Treffern einen produktiven Lauf hatte. Ein Elfmeter gegen Ghana 2022 machte ihn zum ersten Mann, der bei fünf Turnieren traf. Nun, mit seinem Doppelpack in Houston in der ersten Halbzeit, steht er mit Toren bei sechs Endrunden allein da. Die Leistung unterstreicht eine im modernen Fußball beispiellose Langlebigkeit – seine 144 Länderspieltore in 230 Einsätzen machen ihn zu einer der beständigsten Ikonen des Sports.
- 2006
- 1
- 2010
- 1
- 2014
- 1
- 2018
- 4
- 2022
- 1
- 2026
- 2
Daten aus dem Artikeltext
Spieldetails und Gruppenausblick
Portugal erhöhte in der 60. Minute durch ein Eigentor von Usbekistans Torhüter Abduvokhid Nematov auf 4:0, und der eingewechselte Rafael Leão sorgte in der 87. Minute für den Endstand. Der Sieg brachte Portugal auf vier Punkte in der Gruppe K und positionierte das Team nach dem Auftakt-Unentschieden stark für die K.o.-Phase. Usbekistan, das bei seiner ersten WM teilnimmt, kassierte die zweite Niederlage in Folge und steht vor dem Aus.
Hintergrund und Kritik
Der deutliche Sieg kam nach einer scharfen Prüfung. Nach dem schwachen Unentschieden gegen die DR Kongo hatten portugiesische Medien und Fans infrage gestellt, ob Ronaldo auf die Bank gesetzt werden sollte – so wie es während der WM 2022 unter dem damaligen Trainer Fernando Santos geschehen war. Der aktuelle Cheftrainer Roberto Martínez stellte den Kapitän erneut auf, und Ronaldos Lauf- und Abschlussstärke brachte viele Zweifler zum Verstummen. Die Debatte hält jedoch an, ob der 41-Jährige gegen absolute Spitzengegner noch dominieren kann.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Focus"Super für sein Image": Cristiano Ronaldo überlässt Freistoß für Mitspieler - alle sind verzückt
- der StandardÜberragender Ronaldo führt Portugal zum 5:0-Sieg gegen Usbekistan
- Süddeutsche ZeitungFußball-WM: Cristiano Ronaldo trifft doppelt und bricht Rekorde
- Frankfurter AllgemeineFußball-WM 2026: Portugal gewinnt 5:0 gegen Usbekistan - Ronaldo stellt Rekord auf
- Cristiano Ronaldo
- Portugals Kapitän und Stürmer, erzielte zwei Tore, stellte einen WM-Rekord auf und überließ einem Teamkollegen einen Freistoß.
- Nuno Mendes
- Portugals Linksverteidiger, traf per Freistoß, nachdem Ronaldo beiseite getreten war.
- Robin Gosens
- Ehemaliger deutscher Nationalspieler und ARD-Experte, lobte Ronaldos Freistoß-Geste als Zeichen des Teamgeists.
- Lionel Messi
- Argentiniens Stürmer, teilte zuvor den Rekord von Toren bei fünf WM-Turnieren, bevor Ronaldo ihn brach.
- Eusébio
- Portugiesische Stürmerlegende, deren Rekord von neun WM-Toren für Portugal von Ronaldo übertroffen wurde.
- Roberto Martínez
- Portugals Cheftrainer, stand nach dem Auftakt-Unentschieden gegen die DR Kongo unter Druck.
- Orte
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