Film & Medien · Rom und Turin

Clio Barnards „I See Buildings Fall Like Lightning“ gewinnt den Hauptpreis beim Filmfestival Rom

Die 21. Festa del Cinema di Roma hat am 24. Oktober Clio Barnards Film ausgezeichnet, während drei von Piemont geförderte Produktionen in Rom und bei Alice nella Città insgesamt fünf Preise gewannen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Fatto Quotidiano, il Giornale.it und ANSA.it. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rom, Turin · Italien

Bester Film und Schauspielpreise

Clio Barnards „I See Buildings Fall Like Lightning“ hat bei der 21. Festa del Cinema di Roma den Preis für den besten Film gewonnen; das Ergebnis wurde am 24. Oktober bekannt gegeben. Den Vorsitz der Jury hatte der polnische Regisseur Jan Komasa, und der Film hatte zuvor bei der Quinzaine des Cinéastes in Cannes den Publikumspreis erhalten. Der Preis für den besten Darsteller ging gemeinsam an Anthony Boyle, der in Barnards Film auftritt, und an Paolo Pierobon für „Brianza“ unter der Regie von Simone Catania. Victoria Luengo wurde für „Sants“ von Mikel Gurrea als beste Darstellerin ausgezeichnet. Der Große Jurypreis ging an „The Life and Deaths of Wilson Shedd“ von Tim Blake Nelson, während Rafiki Fariala für „Congo Boy“ als bester Regisseur geehrt wurde.

Barnard sagte, der Film handle von dem Druck, dem junge Menschen ausgesetzt seien, nur um über die Runden zu kommen, und argumentierte, dass der Zusammenhalt gegen Spaltung Veränderung möglich mache.

„In dem Film geht es um den Druck, dem junge Menschen ausgesetzt sind, nur um das Allernötigste im Leben zu erreichen.“

Clio Barnard, Britische Regisseurin von „I See Buildings Fall Like Lightning“

Weitere Preise im Wettbewerb

Diego Luna erhielt den Preis für das beste Drehbuch für „Ceniza en la boca“, das er gemeinsam mit Abia Castillo und Diego Rabasa schrieb. Ein besonderer Jurypreis ging an die Familie Al Mawla für „Yesterday the Eye Didn't Sleep“. Der Preis der Poste Italiane für das beste Debüt ging an „Clementine Orange“ von Lisa Forslund, und „El tren fluvial“ von Lorenzo Ferro und Lucas A. Vignale erhielt eine lobende Erwähnung. Der Preis für den besten Dokumentarfilm ging an „Dans la gueule de l'ogre“ („Into the Jaws of the Ogre“) von Mahsa Karampour, mit einer lobenden Erwähnung für „Un hiver russe“ von Patric Chiha. Der Publikumspreis der Terna wurde zwischen „Mustang“ unter der Regie von Kasia Smutniak und „Congo Boy“ geteilt.

Pierobons Dankesrede

Pierobon spielt Alberto Fumagalli, den Besitzer von zwölf Tankstellen, der einen hoch verschuldeten Büchsenmacher, Giorgio Farina, gespielt von Fausto Russo Alesi, in ein Unterschlagungsschema hineinzieht. Der Schauspieler sagte, die Geschichte beruhe lose auf einer wahren Begebenheit. Bei der Entgegennahme des Preises auf der Bühne sagte er, er sei geehrt, dass die Auszeichnung einem Film aus einem sehr kleinen Produktionshaus gelte.

„Ich bin sehr geehrt über diesen Preis für einen Film, der aus einer sehr kleinen Produktionsfirma stammt.“

Paolo Pierobon

Er widmete den Preis Marina Rocco und Russo Alesi, seinem Partner vor der Kamera. Pierobon scherzte zudem, seine Figur würde sich wünschen, dass „Brianza“ in die Kinos kommt, da der Film noch keinen Verleih habe.

Fünf Preise für das Piemont

Laut ANSA hat das piemontesische Kino beim Filmfestival Rom und bei Alice nella Città fünf Preise gewonnen, mit drei Filmen, die von der Film Commission Torino Piemonte und dem Piemonte Film TV Fund unterstützt wurden. „Brianza“, produziert von der Turiner Firma Indyca, wurde in Turin und anderen piemontesischen Gemeinden gedreht. „Figli perduti“ unter der Regie von Lorenzo Maria Chierici gewann den Publikumspreis in der Sektion Panorama Italia, und der Unita-Under-35-Preis ging an Matteo Oscar Giuggioli. Pierluca Di Pasquales „Le ragazzine stanno perdendo il controllo. Il mondo le teme. La fine è azzurra“ erhielt eine lobende Erwähnung für die Regie und wurde im Sommer 2025 vollständig in Turin gedreht. Die Regionalräte Marina Chiarelli und Andrea Tronzano verknüpften die Auszeichnungen mit früheren Erfolgen in Venedig, und die Film Commission Torino Piemonte hob ihr Finanzierungsmodell hervor.

Größe des Festivals und Alice nella Città

Festivalpräsident Salvatore Nastasi berichtete von 120.000 Zuschauern und sagte, die Veranstaltung habe ihre maximale Größe erreicht. Über 13 Tage zeigte das Festival 194 Filme. Nastasi widersprach zudem der Auffassung, es seien zu viele Filme.

„Es stimmt nicht, dass es zu viele Filme gibt, denn das Publikum ist da, und darunter sind auch Ausländer.“

Salvatore Nastasi

Alice nella Città, die parallele Sektion für junges Publikum, brachte fast 12.000 Schülerinnen und Schüler aus Grund- und weiterführenden Schulen in die Kinos. Il Fatto Quotidiano berichtete, dass „Everytime“ von Sandra Wollner den Hauptpreis bei Alice nella Città gewann und dass Deutschland den Film als Beitrag für die nächsten Oscars ausgewählt hat.

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