
US-Richter erklärt Abschiebungen von Studenten durch Trump-Regierung wegen politischer Äußerungen für verfassungswidrig
Bezirksrichter Noel Wise entschied, dass Bundesgesetze, die Außenminister Marco Rubio zur Abschiebung nicht-staatsbürgerlicher Studenten wegen Kritik an Israel einsetzte, gegen den Ersten und Fünften Verfassungszusatz verstoßen.
Bundesgerichtsurteil zur Meinungsfreiheit
Der US-Bezirksrichter Noel Wise entschied am 28. August 2026, dass die Trump-Regierung gegen die US-Verfassung verstoßen hat, indem sie bundesstaatliche Einwanderungsgesetze nutzte, um Visa zu annullieren und Nichtstaatsbürger wegen ihrer politischen Äußerungen abzuschieben. Das 90-seitige Urteil des Bundesgerichts in San Jose, Kalifornien, stellte fest, dass Bestimmungen des Immigration and Nationality Act, die gegen propalästinensische Campus-Aktivisten und Israel-Kritiker eingesetzt wurden, gegen den Ersten und Fünften Verfassungszusatz verstoßen. Wise, ein von Ex-Präsident Joe Biden ernannter Richter, befand, dass das Außenministerium und das Heimatschutzministerium unrechtmäßig Nichtstaatsbürger ins Visier genommen haben, um unliebsame Standpunkte zu unterdrücken. Das Urteil folgte auf Feststellungen, die fast ein Jahr zuvor von einem Bundesrichter in Boston getroffen wurden, der ebenfalls entschied, dass die gezielte Bekämpfung von Ausländern wegen Kommentaren zum Nahen Osten verfassungswidrig sei.
Richter Wise sprach die verfassungsrechtlichen Grundsätze an, die die öffentliche Debatte in den Vereinigten Staaten regeln.
Einfach gesagt: In den Vereinigten Staaten gehört die Redefreiheit dem Volk. Sie ist nicht zum Nehmen durch die Regierung da.
Ursprünge der Klage und studentische Selbstzensur
Die rechtliche Klage wurde im August 2025 von The Stanford Daily, der unabhängigen Studentenzeitung der Stanford University, eingereicht. Die Publikation argumentierte, dass bundesstaatliche Abschiebepolitiken die Campus-Berichterstattung einschüchterten und studentische Autoren mit Visum zwangen, Berichte über Nahost-Demonstrationen oder Artikel mit Kritik an der Regierung zu vermeiden. Zwei anonyme Kläger ohne Vorstrafen schlossen sich der Beschwerde an, darunter ein legaler Nichtstaatsbürger, der ein Social-Media-Konto löschte und die Veröffentlichung persönlicher Ansichten zu Israel und Palästina einstellte, um Abschiebeverfahren zu entgehen.
Richter Wise stellte fest, dass der verfassungsrechtliche Schutz auch für im Land lebende Nichtstaatsbürger gilt.
Diese Stärke wird gemindert, wenn Mitglieder unserer Gesellschaft – Bürger wie Nichtbürger – sich selbst zensieren und sich 'anpassen' müssen oder die Vergeltung der Regierung erleiden.
Gezielte Aktivisten und Campus-Razzien
Die Abschiebekampagne der Regierung begann im März 2025 und konzentrierte sich auf Ausländer, die in Campus-Aktivismus involviert waren. Der Columbia-University-Absolvent Mahmoud Khalil, ein ständiger Einwohner und Verhandlungsführer für Studentengruppen, wurde verhaftet und mehr als drei Monate inhaftiert. Nach dem Urteil postete Khalil auf der Social-Media-Plattform X, dass niemand Angst haben sollte, sich für Palästina einzusetzen, während er eine separate rechtliche Anfechtung seiner Abschiebung fortsetzt. Weitere ins Visier genommene Personen waren der Columbia-Aktivist Mohsen Mahdawi, der während eines Einbürgerungsgesprächs verhaftet wurde, und die Tufts-University-Doktorandin Rümeysa Öztürk, die nach Mitverfassung eines Meinungsartikels von maskierten Agenten in Boston festgenommen wurde. Auch der Georgetown-University-Wissenschaftler Badar Khan Suri sah sich Abschiebeverfahren gegenüber.
Richter Wise stellte auch bundesstaatliche Vergeltungsmaßnahmen gegen Personen fest, die Charlie Kirk kritisierten, nachdem der Mitbegründer von Turning Point USA im September 2025 ermordet worden war.
- Einwanderungsbehörden nehmen den Columbia-Absolventen Mahmoud Khalil fest und beginnen mit Campus-Visumsentzügen.
- Die Stanford Daily reicht eine Bundesklage ein, die auf Äußerungen basierende Studentenabschiebungen anficht.
- Der Mitbegründer von Turning Point USA, Charlie Kirk, wird ermordet, was zu weiteren äußerungsbezogenen Durchsetzungsmaßnahmen führt.
- Richter Noel Wise entscheidet, dass die Abschiebebestimmungen der Regierung gegen den Ersten und Fünften Verfassungszusatz verstoßen.
Rechtliche Argumente und Ermessensbefugnis
Nach den angefochtenen Bestimmungen wurde Außenminister Marco Rubio die Befugnis eingeräumt, Nichtstaatsbürger für abschiebbar zu erklären, wenn er persönlich zu dem Schluss kam, dass ihre Anwesenheit ein zwingendes außenpolitisches Interesse beeinträchtigte. Regierungsanwälte argumentierten, dass die Exekutive nach Einwanderungsrecht einen weiten Ermessensspielraum habe, um Personen zu entfernen, deren Handlungen mit außenpolitischen Zielen in Konflikt gerieten. Das Gericht wies diese Verteidigung zurück und stellte fest, dass die gesetzlichen Standards unklar seien und unliebsame Standpunkte zur Bestrafung herausgriffen.
Richter Wise schloss, dass die Zulassung von auf Äußerungen basierenden Abschiebungen der Regierung unkontrollierte Macht geben würde, Kritiker zum Schweigen zu bringen.
Hier kann man gleichzeitig den Inhalt der Rede einer Person hassen und das Land lieben, das die Freiheit schätzt, sie zuzulassen. Der eifrige Schutz unseres verfassungsmäßigen Rechts auf freie Meinungsäußerung ist eine provokative Demonstration der kraftvollen Furchtlosigkeit unseres Landes.


