Radsport · Gevrey-Chambertin und Dijon
Marlen Reusser gewinnt Tour-de-France-Zeitfahren, wird erste Schweizerin im Gelben Trikot
Die Schweizer Zeitfahr-Weltmeisterin schlug Lieke Nooijen um vier Sekunden auf dem 21 Kilometer langen Kurs von Gevrey-Chambertin nach Dijon, überwand starken Wind und eine späte Schrecksekunde und sicherte sich die Gesamtführung.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Neue Zürcher Zeitung, DIE WELT, Blick.ch und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Marlen Reusser gewann das 21 km lange Zeitfahren mit vier Sekunden Vorsprung vor Lieke Nooijen und ist damit die erste Schweizerin, die das Gelbe Trikot bei der Tour de France trägt.
Demi Vollering wurde Dritte auf der Etappe, 18 Sekunden zurück, und liegt in der Gesamtwertung 13–14 Sekunden hinter Reusser.
Die UCI führte kurzfristige Kleidungskontrollen durch, nachdem berichtet wurde, dass einige Fahrerinnen möglicherweise aerodynamische Einlagen in Sport-BHs verwendet haben, die bis zu 17 Sekunden ersparen könnten.
Die Übernacht-Führende Sigrid Haugset verlor über drei Minuten und fiel auf den vierten Gesamtrang zurück, einen Tag nach ihrem Solosieg.

- StartReusser startet als letzte der Favoritinnen
- Halbzeit20 Sekunden Vorsprung auf Nooijen an der Zwischenzeit
- ZielGewinnt mit vier Sekunden, übernimmt das Gelbe Trikot
Etappensieg
Marlen Reusser fuhr im Einzelzeitfahren der 4. Etappe der Tour de France Femmes zum Sieg und legte 21 flache Kilometer von Gevrey-Chambertin nach Dijon zurück. Die 34-jährige Schweizerin (35 laut NZZ), amtierende Zeitfahr-Weltmeisterin, startete als letzte der Favoritinnen. An der Zwischenzeit hatte sie 20 Sekunden Vorsprung auf Lieke Nooijen, die die frühe Bestzeit gesetzt hatte. Als der Nachmittagswind stärker wurde, schmolz Reussers Vorsprung auf der schnellen Abfahrt nach Dijon, wo Geschwindigkeiten von über 70 km/h erreicht wurden. Sie verließ wiederholt ihre Aeroposition, um die Kontrolle zu behalten, und vermied einen Sturz, der ihre Gesamtambitionen hätte beenden können. Im Ziel hielt sie vier Sekunden vor Nooijen. Demi Vollering wurde Dritte, 18 Sekunden zurück.
„Es war kein perfektes Rennen. Ich hatte Probleme mit dem Rad und dem Wind.“
Gesamtwertung
Der Etappensieg brachte Reusser das Gelbe Trikot, womit sie die erste Schweizerin ist, die die Tour de France anführt. Sie hat in der Gesamtwertung 13 Sekunden Vorsprung auf Vollering (Die Welt berichtet von 14 Sekunden). Sigrid Haugset, die das Trikot mit einem Solovorstoß auf der 3. Etappe übernommen hatte, startete mit 2:10 Minuten Polster ins Zeitfahren, verlor aber deutlich 3:06 und fiel auf den vierten Gesamtrang zurück. Antonia Niedermaier, die deutsche Giro d'Italia-Zweite, wurde 24. auf der Etappe, 1:34 zurück, kletterte aber auf den neunten Gesamtrang (1:43). Noemi Rüegg, die in den ersten Straßenetappen drei Top-10-Platzierungen erzielt hatte, verlor über drei Minuten und fiel vom vierten Rang auf einen Platz außerhalb der Top 60.
- Lieke Nooijen
- 4 Sekunden
- Demi Vollering
- 18 Sekunden
Daten aus dem Artikeltext
Ausrüstungskontrollen vor der Etappe
Stunden vor dem Start veröffentlichte die niederländische Website Wieler Flits einen Bericht, in dem behauptet wurde, mehrere Teams hätten den Verdacht, dass Fahrerinnen aerodynamische Einlagen in ihren Sport-BHs verwenden, um einen Vorteil zu erlangen. Ein Aerodynamik-Professor schätzte die mögliche Ersparnis auf dem flachen Kurs auf bis zu 17 Sekunden. Der Artikel stützte sich auf Bilder vom Giro d'Italia und den Olympischen Spielen 2024 in Paris. Die UCI reagierte umgehend und ordnete Kleidungskontrollen für alle Fahrerinnen an, bevor sie das Zeitfahren starten durften.
Reussers Weg zum Gelben Trikot
Reussers dritter Tour-Etappensieg nach Siegen 2022 und 2023 kommt nach zwei von Krankheiten geprägten Saisons. Sie verpasste die Tour 2024 aufgrund von Long COVID komplett und gab das Rennen 2025 wegen einer weiteren Erkrankung auf. Auch auf der ersten Etappe der diesjährigen Ausgabe stürzte sie. In früheren Touren fuhr sie im Dienst von Demi Vollering, der Meisterin von 2023, bevor sie ihr Augenmerk auf die Gesamtwertung legte. Die gebürtige Bernerin führt nun das Rennen an, das sie einst von zu Hause aus verfolgen musste.
Vorschau auf die 5. Etappe
Die fünfte Etappe am Mittwoch führt über 140 Kilometer von Mâcon nach Belleville-en-Beaujolais und umfasst acht kategorisierte Anstiege bei 2.850 Höhenmetern. Es wird erwartet, dass das wellige Terrain die Gesamtwertung durcheinanderwirbelt, bevor das Rennen in die Hochgebirgsetappen geht.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Marlen Reusser
- Schweizer Zeitfahr-Weltmeisterin, Siegerin der 4. Etappe und neue Gesamtführende
- Lieke Nooijen
- niederländische Fahrerin, Zweite auf der Etappe
- Demi Vollering
- niederländische Topfavoritin, Dritte auf der Etappe und Zweite in der Gesamtwertung
- Sigrid Haugset
- norwegische Fahrerin, ehemalige Gelbe Trikot, fiel auf den vierten Gesamtrang
- Antonia Niedermaier
- deutsche Fahrerin, 24. auf der Etappe, Neunte in der Gesamtwertung
- Noemi Rüegg
- Schweizer Fahrerin, 61. auf der Etappe, fiel vom vierten Gesamtrang zurück
- Orte
- Dijon
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