Wahlen · Washington

Republikaner verlieren Repräsentantenhaus und Senat; Vance gibt Iran-Krieg die Schuld, Trump verteidigt ihn

Bei den Midterms am 3. November haben die Republikaner ihre Mehrheiten im Repräsentantenhaus und im Senat verloren. Vance macht nun den Krieg mit dem Iran verantwortlich, während Trump sagt, die Entscheidung sei richtig gewesen, obwohl sie die Kraftstoffpreise in die Höhe getrieben habe.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von polityka.pl, rmf24.pl, naTemat.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 3. November, AbendDie Ergebnisse zeigen, dass die Republikaner ihre Mehrheiten im Repräsentantenhaus und im Senat verlieren
  2. 4.11.Vance schreibt auf X, die Partei habe wegen des Krieges mit dem Iran verloren

Republikaner verlieren beide Kammern

Die Republikanische Partei hat bei den am 3. November abgehaltenen Midterm-Wahlen ihre Mehrheiten im Repräsentantenhaus und im Senat verloren. Die Ergebnisse liefen am Abend des 3. November ein, und schon fast unmittelbar danach begannen führende Republikaner, nach einem Schuldigen zu suchen. In Berichten, die von hochrangigen Republikanern zitiert wurden, wurde die Niederlage mit Trumps Zollpolitik, dem Krieg mit dem Iran, der die Preise nach oben trieb, schwachen Kandidaten, die er unterstützte, und einer Reihe wenig überzeugender Wahlkampfauftritte in den Wochen vor der Abstimmung in Verbindung gebracht. Don Bacon, ein Republikaner aus Nebraska, sagte der „New York Times“, bei der Abstimmung habe es um Trump selbst gegangen. Trump argumentierte in einem Interview mit derselben Zeitung, die Partei habe zu wenige Wähler mobilisiert, weil sein Name nicht auf dem Stimmzettel gestanden habe.

Vance verweist auf den Iran-Krieg

Vizepräsident J.D. Vance schrieb am 4. November auf X, die Partei habe wegen des Krieges verloren, und merkte an, der Präsident habe das selbst so gesagt. Er argumentierte, viele Amerikaner, die 2024 das Ticket Trump-Vance unterstützt hätten, hätten diesmal aus Enttäuschung und nicht aus Überzeugungswandel für die Demokraten gestimmt. Laut Vance wollten diese Wähler ein Ende des Krieges, niedrigere Lebenshaltungskosten, mehr Aufmerksamkeit für die Probleme im eigenen Land und einen anderen Umgang mit den Beziehungen zu Israel. Trump bestreitet nicht, dass der Krieg den Republikanern geschadet hat, und räumte in einem Interview mit dem „Wall Street Journal“ ein, dass er zu höheren Kraftstoffpreisen beigetragen habe. Dennoch sagte er der Zeitung, er habe getan, was getan werden musste, und würde dieselbe Entscheidung wieder treffen. Vance hat politisch nicht mit Trump gebrochen, doch die beiden Männer ziehen aus denselben Ereignissen inzwischen gegensätzliche Schlüsse.

Trumps Verteidigung und das Rennen um die Nachfolge

In einem von Fox News ausgestrahlten Live-Telefonat bezeichnete Trump die vergangenen zwei Jahre als die besten in der Geschichte der amerikanischen Präsidentschaft, gemessen an der Wirtschaft und an allem, was seine Regierung getan habe. Er sagte, er nehme das Wahlergebnis nicht als Schlag gegen seine Person. In Polen bot Zbigniew Bogucki, der engste Berater von Präsident Nawrocki, am Morgen des 4. November im Fernsehen von Republika eine andere Deutung an.

„Es gab jene, die eine Niederlage für Donald Trump und für die Republikaner vorhergesagt haben. Dazu ist es nicht gekommen.“

Zbigniew Bogucki, Engster Berater des polnischen Präsidenten Nawrocki

Das Rennen um Trumps Nachfolge nimmt bereits Gestalt an, wobei J.D. Vance, Marco Rubio und Ron DeSantis als die Namen gelten, auf die man achten muss. Karol Szulc, Amerikanist an der Universität Wrocław, sagte gegenüber naTemat, die republikanische Basis sei weiterhin hoch organisiert und Trump treu ergeben, was es der Partei schwer mache, sich von ihm zu lösen. Er urteilte, Marco Rubio habe bessere Aussichten als Vance, das Wählerspektrum zu erweitern.

„Es gibt nur eine Strategie: nicht darauf zu schauen, was Donald Trump oder der nächste Präsident tut.“

Karol Szulc

Szulc sagte zudem, es habe ihn überrascht, dass Kansas, Mississippi und Texas nach vielen Jahrzehnten von den Republikanern zurückgewonnen wurden, und er forderte die europäischen Staats- und Regierungschefs auf, nicht passiv auf das Ende von Trumps Amtszeit zu warten.

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