
Berlin und Brandenburg brechen Hitzerekorde – Deutschland erreicht 41.5°C
Am Samstag fielen Temperaturrekorde in ganz Ostdeutschland: Berlin erreichte 39,9 °C, Brandenburg 40,8 °C und Sachsen-Anhalt einen neuen nationalen Höchstwert von 41,5 °C, so der Deutsche Wetterdienst.
Rekordtag
Am Samstagnachmittag registrierte der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Reihe vorläufiger Temperaturrekorde im Osten des Landes. In Berlin-Tempelhof erreichte das Quecksilber 39,9 °C und übertraf damit den bisherigen Stadtrekord von 38,9 °C vom 7. August 2015 in Berlin-Kaniswall. Auch der höchste Juni-Wert für die Hauptstadt, 38,6 °C gemessen in Tegel am 30. Juni 2019, wurde übertroffen.
Regionale Rekorde
Brandenburg verzeichnete einen noch stärkeren Sprung. Gegen 16:00 Uhr maß der DWD in Baruth (Landkreis Teltow-Fläming) 40,8 °C und übertraf damit den alten Brandenburger Rekord von 38,9 °C aus Cottbus vom 19. Juni 2022. Ein kurzes Stück weiter südlich wurde der nationale Höchstwert gebrochen: 41,5 °C in Möckern-Drewitz (Sachsen-Anhalt) um 16:20 Uhr.
- Berlin-Tempelhof
- 39.9 °C
- Baruth (Brandenburg)
- 40.8 °C
- Möckern-Drewitz (Sachsen-Anhalt)
- 41.5 °C
Warum Juni?
Der DWD wies darauf hin, dass die lange Sonnenscheindauer im Juni die nächtliche Abkühlung reduziert, sodass sich die Hitze Tag für Tag aufbauen kann. Die Spitzentemperaturen zu dieser Jahreszeit werden zwischen 17:00 und 18:00 Uhr Ortszeit erwartet.Hitzewellen mit fünf bis sechs Tagen über 30 Grad, manchmal sogar über 35 Grad, treten typischerweise im Juli oder August auf.
Ausblick
Die Hitzewelle soll bis Sonntag anhalten. Ab Montag wird eine Abkühlung erwartet, mit Höchstwerten in Berlin und Brandenburg zwischen 29 °C und 32 °C.


