Etiketten mit der Aufschrift „Diese Flasche besteht aus 100 % recyceltem Kunststoff“ werden durch Formulierungen ersetzt, die Verschluss und Etikett ausnehmen, wie die Kommission am Donnerstag, 22. Oktober 2026, mitteilte.
Der Satz „Recycle me again“ wird bei allen drei Unternehmen zu „Recycle me“, damit Flaschen nicht als bereits vor dem Kauf recycelt dargestellt werden.
Die europäische Verbraucherorganisation BEUC warf den Unternehmen laut N-tv im November 2023 Greenwashing vor und argumentierte, Verschlüsse und Etiketten bestünden selten aus recyceltem Material.
Die Kommission erklärte, Coca-Cola und Nestlé hätten einen Teil der Zusagen innerhalb der vereinbarten Fristen umgesetzt, insbesondere Recyclingangaben in digitalen Kampagnen.
Die nationalen Verbraucherschutzbehörden werden die Umsetzung verfolgen und können laut Kommission Durchsetzungsmaßnahmen ergreifen, falls die Unternehmen nicht nachkommen.
Die Europäische Kommission gab am Donnerstag, 22. Oktober 2026, bekannt, dass Coca-Cola, Nestlé und Danone zugesagt haben, die Kennzeichnung ihrer Einweg-Plastikflaschen in der EU zu ändern. Ziel ist es, Recyclinginformationen zu korrigieren, die Verbraucher in die Irre geführt haben. Die Zusagen gingen aus einem Dialog zwischen der Kommission, dem Netzwerk für Verbraucherschutzkooperation (CPC) und den Unternehmen hervor.
Die sichtbarste Änderung betrifft die Angabe, eine Flasche bestehe aus 100 % recyceltem Kunststoff. Etiketten mit der Aufschrift „Diese Flasche besteht aus 100 % recyceltem Kunststoff“ werden durch Formulierungen wie „Diese Flasche ist zu 100 % recycelt. Ohne Verschluss und Etikett“ ersetzt. Eine zweite Änderung betrifft den Satz „Recycle me again“, aus dem „Recycle me“ wird. Das Wort „again“ entfällt, damit Verbraucher nicht den Eindruck gewinnen, eine Flasche sei bereits vor dem Kauf recycelt worden und lasse sich zu einer weiteren Flasche verarbeiten.
Über die Etiketten hinaus darf der Gesamteindruck von Verpackung und Marketing nicht über den ökologischen Nutzen von Plastikflaschen irreführen, etwa indem sie mit anderen Umweltaussagen oder Symbolen kombiniert werden. Auch digitale Kampagnen auf Unternehmenswebsites und in sozialen Medien müssen die Zusagen widerspiegeln.
Der Streit begann mit einer Beschwerde der europäischen Verbraucherorganisation BEUC, die laut N-tv im November 2023 eingereicht wurde. BEUC warf den Unternehmen Greenwashing vor und argumentierte, ihre Flaschen würden als zu 100 % recycelt beworben, obwohl weder Verschluss noch Etikett dies seien. Die Organisation erklärte zudem, Verschlüsse und Etiketten bestünden selten aus recyceltem Material und die Flaschen ließen sich nicht endlos recyceln.
Nach dem Dialog prüften die Europäische Kommission und die nationalen Behörden die überarbeiteten Angaben und befanden sie für mit dem EU-Verbraucherschutzrecht vereinbar. Coca-Cola und Nestlé hatten laut N-tv bereits in den Monaten vor der Ankündigung begonnen, den Flaschenaufdruck zu ändern. Bei Danone kommt zu der Angabe „100 Prozent recycelt“ nun der Zusatz „ohne Verschluss und Etikett“ hinzu.
Die Kommission erklärte, Coca-Cola und Nestlé hätten einige der Zusagen bereits innerhalb der vereinbarten Fristen umgesetzt, insbesondere die in digitalen Kampagnen verwendeten Recyclingangaben. Die nationalen Verbraucherschutzbehörden werden die Umsetzung der Zusagen überwachen und können Durchsetzungsmaßnahmen einleiten, falls die Unternehmen nicht nachkommen. BEUC erklärte, es erwarte, dass die Behörden prüfen, ob alle drei Unternehmen ihre Versprechen einhalten.
Justiz- und Verbraucherschutzkommissar Michael McGrath begrüßte die Zusage der drei Unternehmen, ihrer Verantwortung nachzukommen, damit Umweltaussagen auf ihren Produkten klar, wahrheitsgemäß und mit dem EU-Verbraucherrecht vereinbar sind. BEUC-Chef Augustín Reyna sagte, Verbraucher müssten den Umweltversprechen von Unternehmen vertrauen können, und die Andeutung, Plastikgetränkeflaschen hätten keine Umweltauswirkungen, sei irreführend und müsse aufhören.
Der Fall steht in einer breiteren Debatte über Kunststoffe und Verpackungen. Plastics Europe, der europäische Kunststoffverband, bezifferte die weltweite Produktion von Primärplastik im Jahr 2024 auf 430,9 Millionen Tonnen, 4 % mehr als 2023. Asien produzierte laut derselben Quelle 57,2 % der Gesamtmenge, allein China 34,5 %. La Libre berichtet, die EU-Produktion gehe zurück, während Europa mehr Kunststoff aus Asien importiere.
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Die Europäische Kommission erklärte am Donnerstag, 22. Oktober 2026, dass Coca-Cola, Nestlé und Danone die Etiketten ihrer Einweg-Plastikflaschen in der EU ändern werden. Vorausgegangen war eine Greenwashing-Beschwerde der europäischen Verbraucherorganisation BEUC im November 2023.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv, Notícias ao Minuto, 20minutes und weiteren Medien. Veröffentlicht .