Fußball · Madrid
Real Madrid begrüßt FIFA-Kehrtwende bei WM-Rechten und nutzt sie für Angriff auf LaLigas CVC-Deal
Real Madrid hat die Entscheidung der FIFA begrüßt, einen Plan zum teilweisen Verkauf der kommerziellen Rechte an der WM und anderen Turnieren zu verwerfen, und den Moment genutzt, um seine Kritik am CVC-Investitionsdeal der LaLiga zu erneuern.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, SAPO, El Periódico und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die FIFA gab am Dienstag, den 28. Juli 2026, die Gründung der FIFA Forward Enterprise bekannt, um Teilrechte an ihren Wettbewerben an private Investoren zu verkaufen, was sofortigen Widerstand auslöste.
Die UEFA drohte zusammen mit ihren 55 Mitgliedsverbänden mit einem Boykott von FIFA-Wettbewerben, falls der Plan umgesetzt würde, während auch CONMEBOL, CONCACAF und die AFC Widerstand äußerten.
Real Madrids Erklärung vom 2. August dankte der UEFA und anderen Institutionen für ihren „entschlossenen und verantwortungsbewussten“ Widerstand und nannte die Kehrtwende „eine gute Nachricht für den Fußball“.
Der Verein zog eine Parallele zum CVC-Deal der LaLiga, den er ablehnte, bei dem 50 Jahre zukünftiger audiovisueller Einnahmen an einen privaten Fonds verpfändet wurden, und nannte ihn einen inakzeptablen Präzedenzfall.
- 28.07.Die FIFA kündigt den Plan zur Gründung der FIFA Forward Enterprise (FFE) an, um Teilrechte an ihren Wettbewerben, einschließlich der WM und der Klub-WM, zu verkaufen.
- 31.07.Carlos Cordeiro, leitender Berater von FIFA-Präsident Gianni Infantino, tritt aus Protest zurück und bezeichnet den Plan als „ein schlechtes Geschäft für den Fußball“.
- 1.08.Infantino sagt das Projekt nach weit verbreitetem Widerstand der Konföderationen und der Androhung eines Boykotts von FIFA-Wettbewerben durch die UEFA ab.
- 2.08.Real Madrid gibt eine Erklärung heraus, die die Kehrtwende begrüßt, der UEFA und anderen Institutionen dankt und den CVC-Deal der LaLiga kritisiert.
FIFA-Vorschlag und schnelle Kehrtwende
Die FIFA gab am Dienstag, den 28. Juli 2026, die Gründung der FIFA Forward Enterprise (FFE) bekannt, einer Tochtergesellschaft, die privaten Investoren durch den Verkauf von Teilen der kommerziellen Rechte an ihren Wettbewerben, einschließlich der WM und der Klub-WM, die Tür öffnen sollte. Der Plan stieß auf sofortigen Widerstand. CONMEBOL, CONCACAF und die Asiatische Fußballkonföderation (AFC) äußerten alle ihren Widerstand, während die UEFA noch weiter ging: Gemeinsam mit ihren 55 Mitgliedsverbänden erklärte sie, dass sie nicht an FIFA-Wettbewerben teilnehmen werde, wenn der Vorschlag umgesetzt würde. Am Freitag, den 31. Juli, trat Carlos Cordeiro, leitender Berater von FIFA-Präsident Gianni Infantino, aus Protest zurück und bezeichnete den Plan als „ein schlechtes Geschäft für den Fußball“. Bis Samstag, den 1. August, hatte Infantino das Projekt vollständig abgesagt.
Real Madrid begrüßt die Entscheidung
Am Sonntag gab Real Madrid eine offizielle Stellungnahme heraus, in der der Verein die Kehrtwende lobte. Der Verein erklärte, er „bewerte die Entscheidung der FIFA, den Vorschlag zum teilweisen Verkauf der kommerziellen Rechte an ihren Wettbewerben aufzugeben, sehr positiv“ und nannte sie „eine gute Nachricht für den Fußball, für seine Institutionen und vor allem für die Millionen von Fans unseres geliebten Sports“.
„Real Madrid möchte der UEFA, den Konföderationen und Verbänden sowie allen Institutionen, die sich diesem Projekt entschlossen und verantwortungsbewusst widersetzt haben, seinen Dank aussprechen. Ihre Einheit und ihr Pflichtbewusstsein haben den Fußball in einem entscheidenden Moment geschützt.“
In der Erklärung wurde betont, dass die Vereine das Fundament des Nationalmannschaftsfußballs und der Weltmeisterschaft seien, da sie die Spieler entdecken, ausbilden und entwickeln, die diese Wettbewerbe erst möglich machen. Es wurde argumentiert, dass die Weltmeisterschaft und der internationale Fußball Veranstaltungen von öffentlichem Interesse seien, ein Erbe, das den Nationen, den Fans und der Gesellschaft als Ganzes gehöre, und niemals als bloße finanzielle Vermögenswerte behandelt werden dürften, die zum Nutzen weniger gehandelt werden.
Die CVC-Parallele und LaLiga-Kritik
Real Madrid nutzte den Moment, um einen direkten Vergleich mit dem CVC-Deal der LaLiga zu ziehen, dem der Verein nicht beigetreten war. Der Verein erinnerte daran, dass er „sich der Operation widersetzt und nicht daran teilgenommen hat, mit der LaLiga einen Prozentsatz der zukünftigen audiovisuellen Einnahmen der Vereine für fünfzig Jahre verpfändet hat, im Austausch für den Eintritt eines privaten Fonds wie CVC“.
„Die Verpfändung von Einnahmen, die den Vereinen gehören, die alle Kosten und Risiken tragen, für ein halbes Jahrhundert stellt einen Präzedenzfall dar, den der Fußball nicht wiederholen darf, weder in unserem Land noch international.“
Die Erklärung entfacht den langjährigen Streit zwischen Real Madrids Präsident Florentino Pérez und LaLiga-Präsident Javier Tebas neu. Während Real Madrid selbst den Verkauf einer 10-prozentigen Beteiligung am Verein an Investoren geprüft hat, besteht der Verein darauf, dass ein solcher Schritt den öffentlichen Interessencharakter des Sports nicht gefährden oder zukünftige Einnahmen abtreten darf, ohne die damit verbundenen Kosten und Risiken zu übernehmen.
Breitere Spannungen in der Governance
Der Vorfall verdeutlicht tiefe Spannungen über die Kommerzialisierung der Fußball-Governance. Der FIFA-Vorschlag, der koordinierte Widerstand der Konföderationen und der Rücktritt eines leitenden Beraters – all das spielte sich innerhalb einer einzigen Woche ab. Die Erklärung von Real Madrid diente, während sie das Ergebnis begrüßte, auch dazu, die eigene institutionelle Haltung zu bekräftigen: dass die Einnahmen des Fußballs den Vereinen und den Gemeinschaften, die sie repräsentieren, gehören, nicht privaten Fonds, die langfristige Renditen anstreben.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- LaVanguardiaEl Real Madrid felicita la marcha atrás de la FIFA y aprovecha para atizar a LaLiga: "El fútbol no es un activo financiero
- SAPOReal Madrid e o recuo da FIFA: "Somos contra qualquer tentativa de vender futuras receitas"
- El PeriódicoEl Real Madrid se pone de perfil: se desmarca tibiamente de la FIFA mientras sigue abrazada a la UEFA
- europa pressEl Real Madrid celebra la marcha atrás de la FIFA y compara la...
- Gianni Infantino
- FIFA-Präsident, der den Plan zum teilweisen Verkauf der kommerziellen Rechte an FIFA-Wettbewerben vorschlug und später absagte.
- Florentino Pérez
- Präsident von Real Madrid, dessen Verein die Erklärung zur Begrüßung der FIFA-Kehrtwende und zur Kritik am CVC-Deal der LaLiga herausgab.
- Carlos Cordeiro
- Leitender Berater von Gianni Infantino, der am 31. Juli 2026 aus Protest gegen den FIFA-Vorschlag zurücktrat.
- Javier Tebas
- Präsident der LaLiga, mit dem Florentino Pérez seit langem im Streit liegt und der den CVC-Deal förderte, den Real Madrid ablehnte.
- Aleksander Čeferin
- UEFA-Präsident, dessen Organisation den Widerstand gegen den FIFA-Plan anführte und mit einem Boykott durch seine 55 Mitgliedsverbände drohte.
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